Mittwoch, 25. Mai 2016

Neue Rubrik auf Mamischnack: Gewinnspiele

Sharing is Caring sagt man. Also habe ich das mal in die Tat umgesetzt und euch eine neue Rubrik geschenkt. Oben rechts oder hier findet ihr nun die Rubrik Gewinnspiele. Hier findet ihr von nun an aktuelle Gewinnspiele rund um Kinder und Familie, welche ich so auf den Blogs etc. meiner Blogger-Kollegen gefunden habe. Solltet ihr noch ein Gewinnspiel vermissen, könnt ihr mir einfach eine E-Mail schreiben und ich füge es dann umgehend hinzu.
 
Außerdem möchte ich nochmal auf meinen Instagram sowie Snapchat Account (Benutzername: Mamischnack) aufmerksam machen. Wer möchte, darf mir dort gerne folgen - gerade auf Instagram komme ich viel häufiger zum Posten :-).

Liebe Grüße


Sonntag, 22. Mai 2016

Wenn Mama alleine auf Reisen geht

Neulich hatte ich die Möglichkeit für 10 Tage nach Brasilien zu reisen. Brasilien! 10 Tage! Ich hätte eine Geschäftsreise begleiten können, kostenlos, und hätte Brasilien teilweise fern von Touristenzielen kennenlernen können. Ich, ein kleiner Abenteurer im Herzen, war Feuer und Flamme, bis mir nach wenigen Sekunden wieder klar wurde, dass da noch jmd. ist für den ich Verantwortung trage. Die Spontanität von früher, mal eben hier und da hin, ist nicht mehr so einfach möglich. Nun ist da dieser kleine Mann (zum Reisezeitpunkt 15 Monate alt), der betreut werden und meine Aufmerksamkeit haben möchte. Aber ....Brasilien....


Ich dachte mehrere Tage darüber nach. Konnte ich 10 Tage ohne mein Kind und Mann verreisen? War das überhaupt betreuungstechnisch möglich? Ich wusste, dass es sich schwierig gestaltete, aber dennoch konnte und wollte ich ungern absagen. Es war immerhin Brasilien! Und kostenlos! Wann würde ich jemals wieder so eine Gelegenheit bekommen? Und Business Class wollte ich doch auch schon immer mal fliegen ... Ich war hin- und hergerissen.
Ich fragte mehrere Freunde und Familienmitglieder - selbst in einer Facebook Gruppe bat ich um Rat und bekam von allen Seiten komplett unterschiedliche Meinungen - wie das eben so ist. Auf der einen Seite war ich die Rabenmutter, die egoistisch nur an sich dachte und auf der anderen Seite war ich der Vollidiot, würde ich mich dagegen entscheiden. Es half mir nicht weiter.

Das Gefühl als egoistische Rabenmutter dargestellt zu werden, war auf jeden Fall nicht schön. Als Mutter eine Auszeit fern vom Familienleben zu nehmen, scheint für unsere Gesellschaft oft noch verpönt. Das Gemeine ist, dass der Vater meistens nicht mit diesen Unterstellungen egoistisch zu sein leben muss. Wenn der Papa auf Geschäftsreise muss, ist alles gut, aber die Mama? Skandal! Wenn Papa sich Zeit mit Freunden nimmt, ist alles gut, aber Mama fährt für ein paar Tage ohne Kind weg? Böse Blicke! Ich bemerkte, wie ich mir eher Sorgen um meinen Ruf in der Gesellschaft machte, als darüber, ob ich es aushalten würde 10 Tage ohne meinen Sohn zu sein oder wie es für meinen Sohn wäre. Vielleicht ist es auch mein eigenes Problem, wenn ich mir Gedanken darüber mache, was andere über mich als Mutter denken, aber ich bezweifel, dass ich mit meinen Gedanken ein Einzelfall bin. 

Die Entscheidung, ob man alleine hier und da hinfährt, hat klar auch mit dem Alter des Kindes zu tun und kann so nicht verallgemeinert werden. Ein Baby / Kleinkind braucht schließlich noch eine andere Betreuungsart als ein 12jähriges Schulkind. Aber angenommen der Papa hat die Möglichkeit sich für wenige Tage die Zeit zu nehmen auf sein Kind aufzupassen, was spricht dagegen? Ist es nicht auch mal schön, wenn die beiden eine ganz intensive Zeit miteinander verbringen?
Und sind wir nicht mehr als Mütter? Seit ich Mutter bin, habe ich das Gefühl nur noch über meinen Sohn als Mensch klassifiziert zu werden. Ich bin jetzt nur noch "die Mutter von....". Aber bin ich nicht auch noch Frau?

Ich habe mich letztlich gegen die Reise entschieden. Aber nicht, weil ich es mir nicht vorstellen konnte 10 Tage ohne meinen Schatz zu sein, sondern aus betreuungstechnischen Gründen. Zu dem Zeitpunkt war es noch nicht klar, ob der Papa des kleinen Königs einen Vollzeitjob annimmt oder nicht. Letztlich tat er das und somit war die Entscheidung auch richtig. Die Großeltern hatten zwar zu dem Zeitpunkt zufälligerweise Urlaub, aber 10 Tage mit dem kleinen König wollte ich ihnen dann doch nicht zumuten - zumal sie dann nichts von ihrem Urlaub hätten. Auch wenn das Gefühl nicht sofort bei ihm zu sein, wenn was passiert wäre, stark war: Unter anderen Umständen - ich wäre wohl mitgeflogen. Als egoistische Rabenmutter.


Wie seht ihr das? Was haltet ihr davon, wenn Mama sich mal eine Auszeit fern vom Familienleben nimmt? Und - wäre es mit der Betreuung möglich - wie hättet ihr euch entschieden?


Liebe Grüße


Freitag, 20. Mai 2016

Männliche Erzieher in deutschen Kitas - Fluch oder Segen?

Bereits in diesem Blogartikel habe ich euch erzählt, dass wir unsere favorisierte Krippe für den kleinen König gefunden und vor allem auch einen Platz erhalten haben. Das Konzept der integrativen Krippe - Betreuung von behinderten und nicht behinderten Kindern - fand ich einfach super. Es gab aber noch einen weiteren Grund, weshalb ich unbedingt einen Platz in genau dieser Krippe wollte: Männliche Erzieher!


Für manch einen mag dies nicht wichtig sein - hat man sich doch schon längst an die Überzahl oder gar alleinige Herrschaft der weiblichen Erzieher in Kindertagesstätten gewöhnt. Ehrlich gesagt, ich habe vorher auch nicht groß drüber nachgedacht. Tatsächlich war diese Krippe auch die einzige, die männliche Erzieher vorweisen konnte und so gar kein zu großes Kriterium in der Wahl einnehmen konnte.
Vermutlich liegt es daran, dass der Beruf des Erziehers für das männliche Geschöpft "nicht männlich genug ist", wurde die Kinderbetreuung doch jahrelang der Frau in die Wiege gelegt. Dabei hat uns doch Til Schweiger ganz entzückt in Keinohrhasen gezeigt, dass man auch als harter Kerl ein hervorragender Erzieher sein kann. Aber gut, es ist ja nur ein Film...
Als ich beim wöchentlichen Spielkreis mich darüber beklagte, dass das doch voll schade sei, dass es so wenig männliche Erzieher in deutschen Kitas gäbe, klärte mich eine Mama, gelernte Erzieherin von Beruf, über Folgendes auf: Es gibt genügend Eltern die Terz machen, sollte ihr Kind von einer männlichen Kraft betreut werden, was mich ehrlich gesagt ziemlich schockierte. 

Auch wenn die Zahl der pädophilen männlichen Personen vermutlich deutlich höher als die der weiblichen ist, sollten wir wirklich so verbissen an die Sache gehen, dass wir in jedem männlichen Erzieher einen potentiellen Kinderschänder sehen? Ja schon klar, wir vertrauen den Kitas unser höchstes Gut an, aber ...sehen wir denn in ihren Vätern, unseren Vätern, Großvätern auch diese Menschen? Und kümmern sich diese - in der heilen Familienwelt - nicht liebevoll um unsere Kinder? Und haben männliche Erzieher nicht durchaus auch Vorteile für unsere Kinder?!

Schauen wir uns doch mal das aktuelle deutsche Familienbild an. Angenommen das Kind hat das große, mittlerweile ja schon fast seltene, Glück mit Mama und Papa aufzuwachsen - wer von den beiden arbeitet meistens bis abends? Richtig - in den meisten Fällen ist es der Papa. So kann das Kind in der Regel den Vater vielleicht noch beim Frühstück und Abendbrot sehen, kurz mit ihm spielen und dann ins Bett gebracht werden. Bis aufs Wochenende, wo er dann mehr Zeit hat.
Dann gibt es aber noch die unzähligen Familien, die in Trennung leben. Und wo wohnt das Kind in den meisten getrennten Familien? Richtig, bei der Mutter. Es sieht den Vater dann vielleicht jedes Wochenende, vielleicht auch kürzer oder gar nicht. In den meisten Fällen - egal ob alleinerziehend oder nicht - ist es also die Mutter, die mehr Zeit mit dem Kind verbringt. Eine weibliche Bezugsperson. So so. Irgendwann heißt es dann, dass eine fremde Betreuung nötig sei. Krippe, TagesMUTTER oder Kindergarten - hier werden die Kinder von liebevollen Erzieherinnen gepflegt und betüdelt. Männliche Erzieher? Selten. Das ändert sich auch mit den Schuleintritt nur gering: Auch hier ist die Mehrzahl des Lehrerkollegiums weiblich. Das mag gut gehen, vielleicht werden die Kinder nichts vermissen - wie auch, wenn sie es gar nicht anders kennen. Dennoch: Ich bin überzeugt davon, dass männliche Erzieher als Vorbilder für unsere Kinder wichtig sind und eine Bereicherung sein können.
Gerade was die Identitätsfindung betrifft, denke ich, dass es für Jungen wichtig ist eine Bezugsperson ihresgleichen zu haben. Natürlich soll und kann ein Erzieher keinen Vaterersatz sein, kann aber das Kind, insbesondere einen Jungen, positiv in der Entwicklung beeinflussen und kann sich an ihm orientieren. Er ist es, der sich vermutlich eher für die Interessen eines Jungen (und ja, ich bin auch gegen diese "typischen Mädchen-Jungen-Klischées, glaube aber, dass es tatsächlich Unterschiede in den Interessen gibt, die nicht nur durch die Gesellschaft bestimmt sind) begeistern kann. Gleichzeitig ist der männliche Erzieher es wohl auch, der ihn für vielleicht nicht "jungstypische" Dinge eher mitreißen kann - schließlich tut er es ja auch - um so dieses Klischée-Denken nicht noch zusätzlich zu pushen.
Ich jedenfalls freue mich sehr, dass unser Sohn die Möglichkeit bekommt auch von männlichen Erziehern betreut zu werden. Für mich lautet das Fazit also ganz klar: Segen!

Wie seht ihr das? Würdet ihr gerne männliche Erzieher in euren Kitas haben oder lieber nicht? Welche Gründe sprechen für euch für den männlichen Erzieher bzw. dagegen? Habt ihr vielleicht sogar männliche Erzieher in eurer Kita? Was sind eure Erfahrungen damit?


Liebe Grüße 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Integrative Krippe - wir sind dabei! Gelebte Inklusion

Was für eine Erleichterung! Endlich: Wir haben einen Krippenplatz! Zwar erst ab Anfang Oktober (Mitte Oktober fange ich meinen Masterstudiengang an), aber in meiner favorisierten Einrichtung. Und dann warte ich gerne - denn genau diese Einrichtung hat mich sehr überzeugt! In den letzten Wochen schaute ich mir mehrere Tagesmütter und Krippen an. Bis auf eine Einrichtung sagten mir alle Krippen/Tagesmütter zu - doch nach nur einem Besuch hüpfte mein Herz vor Freude.

Was mir an der Krippe so gut gefiel? Es handelt sich um eine integrative Krippe. D.h. Kinder mit und ohne Behinderung werden hier gemeinsam betreut. Ich bin zwar eigentlich der Meinung, dass dies die Regel sein sollte und nicht extra namentlich festgehalten werden sollte, aber... soweit ist es in unserer Gesellschaft leider (noch) nicht. Es scheint für einige immer noch ein großer Diskussionsbedarf zu sein. Menschen mit einer Behinderung scheinen für einige immer noch eine ...ja...Behinderung zu sein. Aber warum ist das so? Hat man Angst, dass die eigenen, gesunden Kinder zu kurz kommen? Hat man Angst, dass sie nicht genug gefördert werden? 

 
Meiner Meinung nach ist es gerade dieses enge Miteinander mit "anders wirkenden" Menschen das vor allem unsere sozialen Kompetenzen fördert. Hier kann mein Sohn Toleranz und Hilfsbereitschaft von Anfang an lernen und kommt vermutlich so gar nicht erst in die Versuchung Vorurteile und Unsicherheiten aufzubauen, die wir als heutige Erwachsene ohne Inklusionsgedanken in der Frühpädagogik teilweise unbewusst und bewusst mitschleppen. So soll er dort lernen, dass Menschen mit einer Behinderung nicht nur normal sind wie du und ich sondern eine Bereicherung darstellen können.
Oft heißt es auf Seiten der Kritiker, dass die ErzieherInnen sich zu sehr um die "eingeschränkten" Kinder kümmern müssen, alles langsamer vorangeht und die eigenen gesunden Kinder nicht genügend gefördert werden. Meiner Meinung nach ist das Quatsch, denn gerade in integrativen Kindertagesstätten gibt es einen viel besseren Betreuungsschlüssel und auch bessere finanzielle Unterstützung. In unserer zukünftigen Krippe kommen auf 12 Kinder 3-4 ErzieherInnen. Und nein, die Heilpädagogen sind gleichermaßen Bezugsperson für Kinder mit und ohne Behinderung. Jedes Kind darf sich also seine Bezugsperson selbst aussuchen.
Auch heißt es unter den Kritikern, dass Menschen mit Behinderung oft ein höheres Aggressionspotential vorweisen. Ich kann dazu nur sagen, dass ich genügend Mitschüler in meiner Schulzeit hatte (und nein, es war auf einem Dorf bzw. Kleinstadt und kein sozialer Brennpunkt) die bei geistiger und körperlicher Gesundheit genügend Aggressions- und Gewaltpotential aufwiesen. Es mag sein, dass es evtl. zu mehreren "Gewaltszenerien" kommen mag, aber erstens zählt hier wieder der Punkt des besseren Betreungsschlüssels und zweitens auch hier wieder das Argument, dass mein Sohn eben die Realität des Alltags von Anfang an kennenlernen soll und lernt damit umzugehen. Ich habe definitiv keine Angst davor meinen Sohn einem "vermeintlichen Risiko" auszusetzen. Außerdem ist Behinderung nicht gleich Behinderung, d.h. einige "besonderen" Kinder werden wohl kaum als solche erkennbar sein.

Ich jedenfalls - ohne bereits praktische Erfahrungen vorweisen zu können - bin überzeugt, dass wir eine gute Entscheidung getroffen haben.


PS: Es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich diese Krippe - unabhängig vom Gesichtspunkt der Inklusion - so wunderbar finde - dazu bald mehr in einem seperaten Blogartikel :-).


Was haltet ihr von einer integrative Krippe / Kindergartengruppe? Käme solch eine Krippe für euch in Frage? Und wenn nicht, warum nicht? Sind eure Kinder vielleicht auch schon in einer integrativen Krippe / Kindergartengruppe? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Und: Gibt es überhaupt so ein Angebot in eurem Wohnort?


Liebe Grüße

Freitag, 22. April 2016

Pimp my Kinderzimmer - Poster und Karten

Bald ist es soweit. Wir ziehen um. Wir verabschieden uns von zwei Räumen und begrüßen ab Juli drei Räume. DREI Räume. Endlich. Drei Räume - das bedeutet, dass der kleine König endlich sein eigenes Kinderzimmer bekommt. Sein eigenes Reich! Nicht, dass er das mit dann fast 1,5 Jahren bitter nötig hätte, aber... es ist praktisch (endlich nicht mehr überall Spielzeug...okay, Utopie Gedanke) und ...ich gebe es ja zu ....Ich kann mich endlich in der Gestaltung austoben. Gut, finanziell gesehen kann ich das immer noch nicht, wie ich das so gerne hätte, aber ... ach, lasst mich doch wenigstens träumen!

Und wenn ich träume und mir mein Traumkinderzimmer so vorstelle, dann darf eines ganz gewiss nicht fehlen: Poster! Aus einem kahlen, langweiligen Zimmer können sie ganz schnell einen Raum aufwerten. Und genau aus diesem Grund mag ich euch heute ein paar meiner Favoriten in Sachen Poster vorstellen:



 
Wir selbst haben bisher zwei Prints von Mimirella für das Kinderzimmer des kleinen Königs. Leider gibt es beide Prints nicht mehr im Shop. Das eine Poster könnt ihr aber hier sehen und das andere ähnelt dem Kunstdruck Mond oben sehr (Nr. 6).

 Quelle: JulicaDesign

Verliebt habe ich mich aber neben der Auswahl oben auch in die Posterreihe Indianer von JulicaDesign, welche perfekt auf den Tipi und Indianer Trend Zug aufspringt. Die drei Poster können sowohl einzeln als auch als Gesamtpaket gekauft werden - gerade zu dritt wirken sie für mich aber erst besonders. 


Es müssen nicht immer Poster sein!
Wem Poster selbst in A4 manchmal zu groß sind, wer eine perfekte Mischung aus großen und kleinen Bildern oder Geld sparen möchte, dem empfehle ich sich einfach mal nach schicken Postkarten in Din A6 oder A5 umzusehen. Denn eingerahmt (z.B. Ribba Rahmen von Ikea) oder mit Hilfe solcher Bilderaufhängung aus Holzperlen sehen sie gleich nach mehr aus und können so ebenso zu kleinen Hinguckern im Kinderzimmer werden.





Wie sieht es bei euch aus? Haben eure Kinder Poster bzw. Postkarten im Zimmer aufgehängt? Welche könnt ihr mir in den Stilen wie oben noch empfehlen? Welche anderen Dekorationselemente sind euch im Kinderzimmer besonders wichtig?


Liebe Grüße