Sonntag, 21. Dezember 2014

Selbstgemachtes für den Kaufmannsladen

Ich kann es kaum erwarten, bis unser Bauchzweg in dem Alter ist, in dem er sich (hoffentlich!) für eine Kinderküche und einen Kaufladen interessiert. Ich finde es gibt kaum kreativere und tollere Rollenspiele, die man als Kind sonst spielen kann und den Kindern gleichzeitig so viel Alltag beibringen. Schon für andere Kinder habe ich immer wieder gerne auf Kaufladendinge als Geschenk zurückgegriffen - so auch dieses Jahr zu Weihnachten.
Die Auswahl in den Geschäften ist wirklich riesig, aber: Es gibt auch zig Möglichkeiten die Lebensmittel selbst herzustellen. Dank Pinterest und Co. findet man wunderbare Anleitungen und Inspirationen, um eigene Produkte für den Kaufladen oder eben die Spielküche herzustellen. Das macht Spaß und ist vor allem günstig. 

Für sieben Kinder habe ich also die letzten Tage Nudeln aus hellgelben Bastelfilz geschnitten (einfach Streifen schneiden), die ich in diese transparenten Cellobeutel getan habe und mit einem Etikett zugetackert habe. Ferner habe ich Plastikflaschen als Milchflaschen beklebt - wo aber noch ein passender Deckel fehlt (Ideen?! Ich würde gerne einen richtigen Deckel...evtl. klebe ich welche von anderen Flaschen drauf).


Die Nudeln habe ich einfach nach Gefühl geschnitten - da es mir zu nervig war alle auszumessen.



Was mir aber wichtig war: Ich wollte so viel wie möglich selbst machen und habe so eigene - ganz persönliche - Etiketten hergestellt. Jedes von mir beschenkte Kind bekommt von mir eine Nudeltüte und eine Milchflasche mit seinem Namen drauf: Denn jede Nudeltüte bzw. Milchflasche ist mit einem "Von NAME empfohlen" geschmückt :-). Auch den Koch habe ich selbst gezeichnet, eingescannt und dann mit Photoshop angemalt.
Wer nach passenden Etiketten zum Ausdrucken sucht, kann einfach mal auf dem schönen Blog Raumdinge vorbeischauen, wo es Nudeletiketten sowie eine Anleitung zum Runterladen gibt.



Bei den Milchflaschen fehlt noch ein passender Deckel (Edit: Ich habe nun Alufolie genommen) - da ich hier einfach leere Actimel Flaschen genutzt habe (Ich glaube für sechs Stück habe ich 2 Euro gezahlt). Der Koch passt zwar als Motiv nicht so gut drauf - aber ich hatte keine Zeit mehr mir ein neues Motiv auszudenken und anzumalen.
Auch hier gibt es auf dem Blog Raumdinge eine Anleitung und Etiketten zum Ausdrucken.


Spielen eure Kinder auch gerne Kaufladen und Co.? Habt ihr dafür auch schon eigene Produkte hergestellt?


Liebe Grüße


Samstag, 29. November 2014

Weihnachtswochen - The Elf on the shelf

Letztes Jahr habe ich bereits meine Entdeckung auf meinem alten Blog mit euch geteilt: Da ich aber mittlerweile mit meinem neuen Blog neue Leser gefunden habe, möchte ich euch diese weihnachtliche Tradition nicht vorenthalten: The Elf on the shelf!

Auf Pinterest entdeckt, fielen mir Fotos auf, auf denen immer eine kleine Figur im weihnachtlichen Kostüm zu sehen war, die in einer witzigen Position Schabernack betrieb. Jedes dieser Bilder schmückte den Titel "The Elf on the shelf". Gab ich dann den Titel nochmal ein, wurde ich sofort von lustigen Bildern überflutet. Aber was hatte das alles zu bedeuten? Wer war "der Elf auf dem Regal" (was zugegebenerweise übersetzt nicht ganz so cool klingt ^^)?

 
Fotos: Smarty the Elf
  
Ich recherchierte also, was es damit auf sich hat. Siehe da, vor einigen Jahren erschien in den USA das Buch "The Elf on the Shelf" mit einer Figur. In dieser Geschichte heißt es, dass der Elf vor Weihnachten (ich meine zum 01. Dezember) zu einer Familie reist, um den Weihnachtsmann zu unterstützen. Schließlich muss dieser wissen, wen er mit Geschenken überhäufen darf (also wer artig war) oder eben nicht. Der Elf beobachtet also täglich das Verhalten der Kinder, um in einer nächtlichen Aktion zurück zum Nordpol zu reisen. Hier kann er dem Weihnachtsmann (oder für die Christkind-Familien das Christkind) alle Details erzählen. Aber einmal ist keinmal – so reist er also schon kurze Zeit später zurück zur Familie, um das Kind erneut am nächsten Tag zu beobachten. Das Ganze funktioniert jedoch nur, wenn die Familie dem Elfen einen Namen gibt. Denn erst wenn es zu einer Namenstaufe gekommen ist, bricht der Zauber aus, so dass der Elf die Kraft hat jede Nacht zum Weihnachtsmann zu fliegen.
Jeden Morgen, wenn er zurück zu der Familie fliegt, "versteckt" er sich an einer anderen Stelle und nimmt so manch amüsante Pose ein. Sobald die Kinder aufgewacht sind, müssen sie sich auf die Suche machen. Aber Vorsicht ist geboten - denn wenn der Elf berührt wird, dann erlischt der Zauber. Und wie oben beschrieben - ohne den Zauber hat der Elf nicht die Kraft zurück zum Weihnachtsmann zu fliegen und kann ihm somit auch nicht berichten, wie die Kinder sich am Tag benommen haben. Amy, die mir die Fotos zur Verfügung gestellt hat, erzählte mir, dass sie, sofern ihre Kinder den Elfen namens Smarty doch berührten, er zwei Tage lang an der gleichen Stelle liegen bleibt. Da die Kinder aber das Spiel sehr lieben, passiert das nicht sehr oft.

Mittlerweile ist der hauseigene Elf mit den verrückten Posen in vielen us-amerikanischen Familien zur Weihnachtstradition übergelaufen. Die Eltern, die natürlich die ganzen Elf-Aktionen durchführen, lassen sich den Spaß nicht nehmen und für die Kinder ist der Elf schon längst ein fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm.

Für uns in Deutschland ist der Spaß leider recht teuer. Wenn man die Originalfigur mit dem Buch haben möchte, muss man rund 50 Euro ausgeben. Bestellen kann man diese z.B. natürlich in den USA oder aber z.B. in Großbritannien

Ich persönlich finde die Idee klasse und möchte sie später umsetzen. Den kleinen Elfen gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen: Junge oder Mädchen und hellhäutig oder dunkelhäutig. Und wer meint, ihm würden irgendwann die Ideen für lustige Positionen ausgehen, der kann sich gerne auf Pinterest und Co. inspirieren lassen.


Was meint ihr? Findet ihr, dass man diese Idee auch hier in Deutschland umsetzen sollte oder findet ihr das "typisch amerikanisch" und "ziemlich kitschig"? 
Und wer kommt bei euch? Der Weihnachtsmann oder Christkind? 


Liebe Grüße



Freitag, 28. November 2014

Weihnachtswochen - Adventskranz mal anders

Ein Satz mit x das war wohl nichts. Die letzten Tage hatte ich teilweise keinen Internetzugang (na ja, über Handy, aber das macht darüber wirklich keinen Spaß ins Internet zu gehen - zumal ich im absoluten Funkloch wohne -.-) und ich durfte mich mal wieder mit meiner Schilddrüsenerkrankung rumärgern - wohl gemerkt, musste ich wieder drauf aufmerksam machen... Deswegen habe ich neben der Uni und Arztterminen nichts geschafft und war wirklich fast immer am Schlafen, wenn ich zu Hause war. Wie ihr seht, hat das also mit der super duper Weihnachtswoche nicht geklappt. Also machen wir das jetzt anders (man muss ja flexibel sein!) und wir nennen das ganze Weihnachtswochen. Bis Weihnachten gibt es also hier und da ein paar Einträge rund um Weihnachten.

Da am Sonntag der 1. Advent ist, möchte ich euch noch schnell eine alternative Adventskranz Idee zeigen, die seit letztem Jahr bei mir eingezogen ist. Super günstig - und vor allem für Familien mit Kindern nicht schlecht ;-).



Dazu braucht ihr einfach vier - am besten in verschiedenen Größen - Einmachgläser und ein paar Dekoartikel. Ich habe sie letztes Jahr bei Nanu Nana gekauft und ich sehe gerade, dass sie wieder im Sortiment sind: Beeren mit Frost-Finish, Moosbeutel und Deko-Schneeflocken. Ebenso braucht ihr natürlich noch vier Kerzen. Ich habe mich für die einfachste Variante - das Teelicht - entschieden. Für Abwechslung sorgen hier ebenso unterschiedliche Größen sowie Masking Tape (z.B. von hier), welches den Alumantel verdeckt. Das Rehkitz (gibt es leider nicht mehr) und die Tannenzapfen sind von Butlers.


Habt ihr auch einen Adventskranz oder eine andere Alternative? Selbstgemacht oder gekauft?


PS: Die Sommerkissen möchte ich noch austauschen - kennt ihr schöne Winter- oder Weihnachtskissenhüllen?

Liebe Grüße

Montag, 24. November 2014

Weihnachtswochen - Weihnachtsmännerservietten

Heute startet(n) die Super Weihnachtswoche Weihnachtswochen auf meinem Blog. Eine Woche lang Bis Weihnachten möchte ich euch Ideen rund um die Weihnachtszeit zeigen. 
Anfangen möchte ich mit einer schnellen DIY Idee, die ihr ganz leicht zusammen mit euren Kindern nachmachen könnt: Weihnachtsmänner aus Servietten.

Falls euch die Fotos bekannt vorkommen, ist das nicht verwunderlich: Denn ich habe sie letztes Jahr bereits auf meinem alten Blog Liebe Lerato gezeigt.




Bild 1:
Was ihr dazu braucht? Rote Servietten (zumindest von einer Seite: Siehe Beispiel!), Doilies (diese Tassenuntersetzer aus Papier), Kleber, Locher, schwarze/weiße und rote Pappe, Cutter oder Schere, Tesastreifen

Bild 2:
Meine Servietten sind von einer Seite bedruckt -von der anderen Seite jedoch komplett rot. Ich habe die Servietten also einmal umgedreht, damit die rote Seite oben liegt (die vorgeführten Servietten sind von Rossmann und etwas fester): Ihr solltet dann wieder eine quadratische Serviette vorfinden

Bild 3 und 4:
Die Serviette klappt ihr dann wie auf den beiden Bildern zu sehen sind, wie einen Drachen zusammen. Die beiden abgeklappten Dreiecke klebt ihr dann am besten mit etwas Tesafilm (oder Washitape ;-).) zusammen.

Bild 5:
Nun nehmt ihr einen kleinen Doilie und schneidet etwas oberhalb der Mitte einen waagerechten Schlitz, so dass ihr durch diesen anschließend die Serviette stülpen könnt.

Bild 6:
Anschließend dürft ihr mit dem Locher einen roten, zwei schwarze und ein paar weiße Kreise stanzen (Tipp: Holt vorher alle anderen Locherreste heraus :-D) Vorsicht klebt ihr diese dann drauf -also die schwarzen Kreise als Augen, den roten Kreis als Nase und die weißen Punkte als Mantelknöpfe.

Bild 7:
Fertig ist eure Weihnachtsmannserviette :-)

Na, habt ihr Lust diese Servietten nachzubasteln? Was bastelt ihr rund um die Weihnachtszeit?


Liebe Grüße

PS: Heute Abend wird es wohl noch einen Artikel über ein Spiel geben - der muss jetzt aber erstmal geschrieben werden :D.

Freitag, 21. November 2014

Manege frei - Zirkusparade im Kinderzimmer

Erinnert ihr euch noch an das das Zirkuszimmer von Hannah Goodrich für ihre Tochter Veda Jane? Ihr wart geteilter Meinung, ob das Zimmer genial oder völlig übertrieben ist.
Wer trotzdem von der Idee begeistert ist - das Kinderzimmer in einen Zirkus zu verwandeln - für den habe ich heute ein paar Dekoideen:





Könntet ihr euch vorstellen das Kinderzimmer im Zirkus-Stil einzurichten? Vielleicht aber auch eher ein anderes Thema? Oder lieber "frei nach Schnauze"?


Wie ich zum Thema Zirkus übrigens stehe, seht ihr hier.


Liebe Grüße 

Mittwoch, 19. November 2014

Babybauch Fotografie - eine wunderbare Erinnerung aus der Schwangerschaft

Neun Monate (bzw. zehn Monate), die für immer dein Leben ändern. Neun bzw. zehn Monate, die der Anfang einer wunderbaren Zeit sind. Monate, in denen du dich intensiv auf deine neue Rolle vorbereiten kannst. 
Am Anfang geht alles noch so langsam voran - es passiert ja auch nichts Großartiges: Der Bauch ist noch klein, den Bauchzwerg spürt man noch nicht und außer Beschwerden (zumindest bei einigen) hat man keine Anzeichen und fühlt sich überhaupt nicht schwanger - so ging es mir jedenfalls. Doch irgendwann befindest du dich am Ende deiner Schwangerschaft und alles geht so wahnsinnig schnell. Von einem Tag auf den anderen ist dann dein kleiner Liebling da, der Bauch verschwindet (zumindest etwas ^^) und du kannst dir gar nicht mehr vorstellen, wie dieses Baby jemals in deinen Bauch gepasst haben soll. Und schon ist das Kind da, fragst du dich: Warum habe ich damals eigentlich nichts/kaum etwas aufgeschrieben oder fotografisch festgehalten.

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, die man für immer in Erinnerung behalten möchte. Viele Paare fotografieren wöchentlich ihren wachsenen Bauch. Doch wer nicht unbedingt ein fotografisches Händchen hat, kann schnell enttäuscht werden - werden die Fotos nicht so, wie man es so oft sieht, wenn man Babybauch und Fotografie im Internet sucht. So geht es mir zumindest - wenn ich meine wöchentlichen Bauchupdates fotografiere. Zumal sich die Pärchenfotos der werdenen Eltern als schwierig gestalten - möchte man diese ja nicht mit dem berühmten "Selfie-Arm" machen oder stundenlang vor dem Selbstauflöser rumhopsen bis endlich mal ein vernünftiges Bild entsteht. 

Neben der Privatfotografie hat man aber auch die Möglichkeit einen Fotografen aufzusuchen, der nicht nur später dein Neugeborenes in Szene setzen kann, sondern auch deine Bauchmomente wunderbar festhalten kann.
Meine Leserin Eileen, zur Zeit schwanger, hat dies auch getan und hat sich zusammen mit dem werdenen Vater vor die Kamera einer Fotografin gestellt und hat mir angeboten diese auf meinem Blog zu zeigen. Vielen, vielen Dank dafür!

Fotos: Christina Opeldus

Die witzigen Fotos sind neben anderen sehr privaten Fotos beim Shooting entstanden, was Eileen jeder Schwangeren nur empfehlen kann.

Wir haben diese Fotos bisher wie gesagt noch nicht gemacht und machen wöchentlich Fotos zu Hause. Ärgern tue ich mich aber manchmal schon, weil ich meist mit dem Resultat nicht zufrieden bin. Eigentlich wollte ich damit später ein Stop Motion Video machen (schaut euch unbedingt mal dieses Video an), aber das wird leider nichts mehr :-(. Vielleicht beim zweiten Kind...

Habt ihr auch professionelle Fotos in eurer Schwangerschaft gemacht? Oder habt ihr einfach selbst die Fotos gemacht? Oder vielleicht auch gar keine?


Liebe Grüße



PS: Wie Eileen dürft ihr mir SEHR gerne Artikelvorschläge und Material schicken. Mamischnack soll wie bereits erwähnt ein Blog zum Austauschen von Eltern sein. Schaut einfach mal hier vorbei oder schreibt mir gleich eine E-Mail. Bitte habt aber Verständnis, wenn ich nicht sofort antworte.

Dienstag, 11. November 2014

Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln

Schade, dass es nicht die Möglichkeit gibt meine Leser, just in diesem Moment, zu beobachten. Wie gerne würde ich jetzt in eure entsetzten, angewiderten Gesichter blicken - die stelle ich mir zumindest vor, wenn ich an die Mehrheit der Bevölkerung denke, wenn sie das Wort Stoffwindel hört: "Stoffwindeln?!? Nein, danke. Das ist ja ekelhaft!"

Zugegeben, ich hätte auch nie gedacht, dass ich mir darüber mal Gedanken machen werde. Wegwerfwindeln sind doch gängig, warum also Gedanken über Stoffwindeln machen? Und sind Stoffwindeln eigentlich hygienisch? Bin ich jetzt Öko? Und dann dieser Aufwand - lohnt sich das? Aber dann fragte ich mich: Wie sieht es denn mit den Wegwerfwindeln aus? Sind die denn gut? Wie werden sie denn produziert - was kommt da an den Babypo? - und was produziere ich damit eigentlich für einen Müll? Und zu guter Letzt - was ist eigentlich günstiger? Die Stoffwindel oder die Wegwerfwindel? Seit meiner Schwangerschaft denke ich über Dinge anders nach: Ich will das Beste für mein Kind - auch wenn das Arbeit bedeutet....oder doch nicht?!

Ich entschloss mich also dazu ein bisschen nachzuforschen - mich auf die Spuren der Windelfabrik zu machen. Für mich selbst, aber auch für euch Leser. Wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch den einen oder anderen Leser, den ich mit dem Titel noch nicht verscheucht habe. Wer weiß, vielleicht gibt es auch den einen oder anderen angewiderten Leser, der trotzdem ein klitzeklitzekleines bisschen neugierig ist, weiterliest und seine Meinung am Ende sogar noch ändert.

Wer sich zum ersten Mal mit Stoffwindeln beschäftigt, stößt erstmal auf ein Wirrwarr der Begriffe. Am Anfang kam es mir vor, als würden die Stoffwindelmuttis und -vatis eine andere Sprache sprechen. AIO, Pockets, Prefold, Snappy - ich konnte damit nichts anfangen und in meinem Kopf bildete sich ein riesengroßes Fragezeichen. Ein Fragzeichen, was aber durchaus bereit war sich in ein Ausrufezeichen zu verwandeln :-). Vorher existierten in meinem Kopf höchstens Mullwindel und Wollhose zum Überziehen, was Stoffwindeln angeht. Also las ich und las ich, stellte Fragen über Fragen und schaute mir youTube Videos an. Sprach mit dem Papa des kleinen Bauchzwergs (der muss schließlich wenn mitziehen) und holte mir sogar eine Stoffwindelberatung ins Haus. Was man nicht alles für den Knirps tut.

Bevor ich anfange - hier erstmal zwei Fotos für euch, damit ihr euch was darunter vorstellen könnt (es sind zwei verschiedene Systeme und für die Mullwindeln braucht ihr noch eine Überhose - wird unten erklärt):
Zugegeben beim Kauf dieser Pop In V2 Löwe von Close hat mich das Design zu sehr angelächelt :-)
Es handelt sich um eine AIO, da sie bereits vollständig mit Einlagen ausgestattet ist. Bei dieser AIO Windel von Close kann man die Einlagen aber auch abknöpfen und so viel ich weiß, kann man dann die Außenhülle auch als Überhose nutzen (wenn sie noch in Ordnung ist) und mit anderen Einlagen zum Knöpfen oder Mullwindeln füllen - aber erkundigt euch da lieber nochmal :-).

Natürlich ist es schwer euch jetzt ein Fazit zu geben - schließlich ist das Baby noch nicht da und der Teddy, den ich zum Üben benutzt habe, bewegt sich eher wenig und unten kommt auch nichts raus :D. Dennoch versuche ich mal ein paar Infos zusammen zu tragen und verweise am Ende auch nochmal auf ein paar Seiten. 

Ein Hauptargument für die Stoffys ist für viele, dass sie viiiiel weniger Chemie enthalten - denn wer sich mal mit der Produktion von den üblichen Plastikwindeln beschäftigt, wird entsetzt sein. Angeblich (wie gesagt, das kann ich schlecht bestätigen) sollen Stoffwindelkinder auch weniger Probleme mit wundem Po haben und - weil sie noch ein Nässegefühl kennen - schneller trocken werden.
Ein weitereres wichtiges Argument: Der Müllverbrauch. Zählt doch mal durch, was ihr täglich an Windelbergen produziert - wie voll die Tonnen jedes Mal sind. Wenn ihr Stoffwindeln benutzt, fällt dieser Müll nicht an. Einmal angeschafft, könnt ihr sie für weitere Kinder nutzen - und danach sogar noch für einen hohen Preis verkaufen! Denn ja, auch wenn das erstmal eklig klingen mag: Man kann problemlos Stoffys gebraucht kaufen!

Na toll und dafür soll ich jetzt "vollgekackte" Windeln empfangen und in die Waschmaschine stopfen? Nein, Stop....Aufklärung! NATÜRLICH kann es mal sein - gerade wenn Montezuma's Rache unterwegs ist - dass mal was daneben geht usw., aber... wenn es gut läuft (haha), wird das große Geschäft von Vlies aufgehalten, von dem eine Lage in jede Windel gelegt wird. Dieses gibt es sowohl zum Waschen als auch zum Wegwerfen - was dann eben minimalen Müll produziert. Aber selbst das Einmalvlies kann man - bei z.B. Urin / Muttermilchstuhl - meist problemlos mitwaschen und noch ein paar Mal benutzen.

Schön und gut ...und dann soll ich jetzt jeden Tag vor der Waschmaschine hocken und Windeln waschen? Nein, muss man nicht. Sofern ihr genügend Windeln habt (man empfiehlt 20-25 Stück - aber es kommt auch immer auf euer System an), müsst ihr meist alle 2-4 Tage waschen. Hierbei muss aber erwähnt werden, dass man für bestimmte Materialien (z.B. Bambus) spezielles Waschmittel nutzen muss, da man sich ansonsten auf Dauer die Windeln ruiniert (z.B. verliert sie dann an Saugfähigkeit). Was ihr natürlich ebenso einplanen müsst, ist die Trockenzeit - an der frischen Luft, im Zimmer oder im Trockner. Je nach System und Material muss man hier unterschiedlich viel Zeit einplanen.

Die Kosten variieren wirklich sehr und können einen am Anfang echt umhauen. Denkt aber daran - wie schon oben erwähnt - dass ihr sie für weitere Kinder nutzen könnt und sie für einen hohen Preis wieder verkaufen könnt! Ob man tatsächlich auch wirklich viel sparen kann, kommt immer auch auf die Systemvariante und Marke an.
Die preisgünstigste Variante sind tatsächlich die Mullwindeln - die man ja überall hinterhergeschmissen bekommt. Hierfür werden jedoch auch noch Überhosen benötigt, die aber in der Regel nicht beschmutzt werden und von daher öfter verwendet werden können, bevor sie in der Waschmaschine landen. Überhosen sind wichtig, da die ganze "Suppe" sonst in die Kleidung einziehen kann :-). Das Falten der Mullwindeln ist natürlich etwas aufwendiger und "Oldschool" - dafür sollen sie aber gerade am Anfang hervorragend für den Muttermilchstuhl sein. 
Deutlich teurer sind z.B. die AIOs (All in One) - also ein Windelsystem, das bereits komplett ist und eben keine Überhosen etc. mehr braucht. Der Vorteil ist, dass sie eigentlich wie Wegwerfwindeln verwendet werden und so auch für Oma, Opa, Babysitter und Co. verwenden kann - ohne diese zu überfordern. Die Anschaffung ist wie gesagt aber etwas teurer und ihr müsst dann auch immer die komplette Windel waschen. Ihr habt so insgesamt einen größeren Wäscheberg, was ja auch wieder bedeutet, dass ihr höhere Waschkosten habt. Dadurch dass sie komplett ist, dauert die Trockenzeit auch meistens etwas länger - aber auch das ist abhängig von der Materialwahl. Das sind jetzt nur mal zwei Varianten und jedes System hat seine Vor- und Nachteile.
Wie bereits erwähnt, gibt es auch in der Materialwahl große Unterschiede - ob Baumwolle oder Bambus, Klett oder Snaps. Für jeden ist etwas dabei.
Was noch ganz nett zu erwähnen ist: Es gibt sowohl Mitwachswindeln (meist ab 3,5/4kg bis Ende der Windelzeit) als auch Größensysteme für Neugeborene und Ältere. Je nach Größe und Form des Babys, passt das eine oder andere besser. 

Wer sich unsicher ist, kann auch erstmal Testpakete kaufen oder leihen und sich durch die einzelnen Windelsysteme und -materialien durchkämpfen.

Was mich neben den ganzen umweltfreundlichen Aspekten anspricht, sind die absolut niedlichen Designs der Stoffwindeln. Ja ja, es ist nur eine Windel - aber wer sich mal in Stoffwindelgruppen aufhält, der merkt ganz schnell wie süchtig diese Dinger machen. Da können euch einige Muttis und Vatis was anderes erzählen, wenn es heißt, dass 20-25 Stück reichen ;-). Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie gleich einen eigenen Laden aufmachen möchten - aber ...die Designs sind ja auch wirklich unglaublich niedlich :-).

Wie gesagt - das war jetzt wirklich nur eine kurze Zusammenfassung. Wer sich weiter mit Stoffwindeln beschäftigen möchte, sollte mal auf folgenden Seiten vorbeischauen:
Besonders toll finde ich den YouTube Chanel NewMamasWorld - ich glaube, ich habe mittlerweile fast alle Videos durch und habe darüber sehr sehr viel gelernt. Ganz besonders toll finde ich auch das Video wie man eigene Feuchttücher herstellen kann!
Wer noch mehr in schriftlicher Form über Stoffys lernen möchte, dem empfehle ich StoffyWelt - wo ihr auch gleich shoppen gehen könnt (schaut mal in der Navigation links unten) ;-). Ich selbst habe dort noch nicht bestellt, werde es aber sicherlich bald nachholen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob wir tatsächlich (vollständig) mit Stoffwindeln wickeln werden. Versuchen möchte ich es auf jeden Fall. Ebenso bin ich neugierig auf eure Kommentare:


Gibt es hier bekennende Stoffy-Muttis und -Vatis? Was war euer Beweggrund für diese Entscheidung? Für welches System habt ihr euch entschieden oder wechselt ihr ständig? Welche Tipps könnt ihr mir geben und wie macht ihr das, wenn ihr auf Reisen geht?
Gibt es hier auch Muttis und Vatis, die mit Stoffwindeln angefangen haben und wieder aufgehört haben? Was waren eure Gründe?


Liebe Grüße


Freitag, 7. November 2014

Scrapbooking - schöne Erinnerungen für die ganze Familie

Hallihallo - da bin ich wieder. Sehr müde, aber doch zufrieden. Und der Bauch - der wächst und wächst. Und dennoch kann ich das noch nicht so richtig begreifen, was da in mir passiert :-).
Ein Grund für meine Abwesenheit war u.A., dass ich die letzten Tage dringend zwei Fotoalben fertig stellen musste - denn sonst wäre mein Gutschein verfallen und das wäre doch zu schade - ist doch ein Fotoalbum in der Größe 30cm x 30cm nicht gerade günstig.

Die Leser, die bereits meinen alten Blog Liebe Lerato kennen, wissen ja bereits, dass ich Scrapbooking liebe (Hier habe ich euch ja bereits eine Scrapbookidee bezüglich Schwangerschaft gezeigt) - auch wenn diese Liebe in letzter Zeit etwas "eingefroren" ist und sich vom traditionellen zum digitalen Scrapbooking wandelte.

Scrapbooking verbindet das klassische Fotoalbum mit der Kunst und einem Tagebuch, indem die Fotos nicht nur ordentlich ins Album geklebt werden, sondern mit Stickern und Texten ergänzt werden. Seit ich das Scrapbooking für mich entdeckt habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen und halte so viel wie möglich fest. Denn irgendwann werde ich alt und grau sein und werde mich nicht mehr an alles erinnern. Das merke ich ja jetzt schon. 
Durch das digitale Zeitalter wird es uns aber nicht einfacher gemacht. Im Gegenteil, ich glaube, wir vergessen mittlerweile zu viel: Schnell ist ein Foto entstanden - schnell ist es aber auch auf der Festplatte verschwunden und gerät in Vergessenheit. Schreiben wir etwas dazu? Nein...
Meiner Meinung nach ein großer Verlust für einen selbst, aber auch für den Nachwuchs - denn gerade für Kinder erscheint es mir wichtig ihre ersten Jahre auch mit Randnotizen festzuhalten. Schließlich können sie sich später nicht an ihre ersten Jahre erinnern. Was bleibt sind Erzählungen, die eben auch mit der Zeit in Vergessenheit geraten. 
Und bevor ich jetzt weiterquatsche und eure Zeit vergeude, lasse ich einfach mal Bilder sprechen und zeige euch Einblicke in meine gedruckten Alben - denn heute kamen zwei Alben bei mir an :-):


Wer traditionell scrappt, braucht erstmal nur buntes Papier, einen Kleber, eine Schere, ein paar Dekoartikel und natürlich Fotos. Material kann man z.B. in der Scrapbook Werkstatt kaufen - dort habe ich - bevor ich das digitale Scrapbooking für mich entdeckt habe - immer eingekauft.
Das Ganze gibt es aber eben auch in der digitalen Version: Auf diversen Seiten kann man sich Papiere, Dekoartikel und Co. runterladen und erstellt dann seine Fotoseiten einfach am PC. Der Vorteil: Man kann die Dekoteile beliebig oft für diverse Seiten nutzen und hat am Ende ein buntes, aber recht dünnes Album. Der Nachteil: Man sitzt lange am PC (was ich eh immer schon tue) und kann nicht mehr das tolle Papier und die tollen Dekoteile streicheln ;-).



Ich kann keinen dazu zwingen Erinnerungen festzuhalten - vielleicht kann ich aber ja mit diesem Artikel den einen oder anderen dazu bewegen sich damit mehr auseinanderzusetzen.

Zur Info - falls ihr euch fragt, warum die oberen Fotoalben beide einen grünen Streifen auf dem Cover haben: Ich habe mir überlegt pro Kategorie eine Farbe zu nutzen. Reisealben bekommen so immer bei mir einen grünen Streifen. Leider habe ich noch nicht rausbekommen, wie man den Bauchrücken auch "einfärbt".
Gedruckt habe ich übrigens über CEWE - damit war ich bisher immer zufrieden. Nur bei einzelnen Seiten gefällt mir die Qualität nicht immer. 


Wer von euch kennt Scrapbooking? Ist es vielleicht auch euer Hobby? Wenn ja - traditionell oder digital? Habt ihr Lust auf ein Tutorial für digitales Scrapbooking?


Liebe Grüße

Freitag, 31. Oktober 2014

Happy Halloween + Gewinner

Nun ist es wieder soweit: Halloween steht vor der Tür - ein Fest, was sich mittlerweile auch in Deutschland einen Namen gemacht hat. Manche lieben es, manche können das Fest nicht ausstehen. Ich jedenfalls mag das Fest sehr - denn so gibt es jedes Jahr die Möglichkeit sich möglichst gruselig zu schminken.
Letztes Jahr bin ich als Zombie auf eine Halloween Party gegangen - mit schön vielen Wunden, die man mit Latexmilch und Taschentüchern wunderbar hinbekommt. Ich überlege noch, ob ich auch heute Abend so gehe. Für ein Kind sicherlich zu extrem - aber wer mal auf Pinterest und Co. schaut findet auch wunderbare kindgerechte Verkleidung.

Ich wünsche auf jeden Fall euren Kindern heute Abend viel Spaß beim um die Häuser ziehen :-).


Außerdem möchte ich endlich den Gewinner der Carriwell Verlosung bekanntgeben:

Liebe Katja, du hast gewonnen und darfst dich über ein Bauchband freuen. Bitte melde dich bis zum 07.11.2014 per E-Mail bei mir - ansonsten muss ich das Band neu verlosen!


So und hier geht's auch bald wieder weiter. Ich hatte in den letzten Tagen nur viel zu tun und hatte so nicht den Nerv noch Blogeinträge zu schreiben - verzeiht mir :-P.

 Liebe Grüße



Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lieblingskleidung für den Jungen

Man sagt so gerne: "Für Jungen gibt es nicht so schöne Kleidung!" Von wegen. Seitdem wir ganz sicher sind, dass ab Februar ein kleiner Bub bei uns einzieht, wandern meine Blicke immer in die Jungenabteilung von sämtlichen Läden. Als ich gestern zufällig im Zara Online Shop bei den Kindersachen rumstöberte, war ich ganz hin und weg vom Jungenangebot, musste gleich heute eine kleine Bestellung machen und wollte sie euch unbedingt zeigen :-). 

Neben kindlichen Vielprints à la Smafolk und Maxomorra, liebe ich diese grafischen Motive wie unten zu sehen - da muss der Kleine dann durch :D:

Quelle: Zara



Wie gefällt euch diese Auswahl? Und wo kauft ihr am liebsten Kleidung für eure Kinder?


Liebe Grüße

Montag, 20. Oktober 2014

Für die Gewinnspielliebhaber unter euch

Ich gebe es ja zu, ich mache ganz gerne mal bei einem Gewinnspiel mit und freue mich, wenn ich mal Glück habe und das ein oder andere Teil gewinne. Für mich oder um jemanden anderen eine Freude zu machen. Und jetzt ganz speziell mit dem Lineal (er misst jetzt ca. 30cm ^^) im Bauch kann das eine oder andere Kinderteil auch gerne bei mir landen :D Aber selbst wenn man mal nicht gewinnt (also meistens ^^): Das Gefühl, wenn ich einen Kommentar etc. hinterlasse, der evtl. zum Gewinn führt - bereitet mir Freude :-). 

Diese Freude möchte ich nun mit euch teilen und verlinke deswegen ab sofort regelmäßig ein paar Baby-Kind-Gewinnspiele, die ich so finde, auf meiner Mamischnack Facebook Seite. Wer also auf "Gefällt mir" drückt, wird so von mir an das eine oder andere Gewinnspiel für unsere Knirpse erinnert :-).

Denkt natürlich auch noch an mein Gewinnspiel: Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere noch hier bis zum 26.10. mitmacht. 

Hier geht es bald wieder weiter mit längeren, informativen Blogeinträgen - ich war die letzten Tage am Stunden vorbereiten, am wieder Unialltag schnuppern und umbauen. Morgen müssen erstmal zig E-Mails beantwortet werden, die sich in den letzten Tagen so angesammelt haben.

Liebe Grüße
 

Montag, 13. Oktober 2014

Carriwell - das Stützband für Schwangere + Gewinnspiel

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich das Carriwell Stützband für Schwangere testen möchte. Da ich ja selbst gerade schwanger bin und den sechsten Monat erreicht habe, sagte ich gleich zu und darf euch nun das Band vorstellen und sogar eins verlosen :-).

Bevor ich euch mein Testergebnis verlaute, mal ein paar Hintergundinformationen:

Laut Hersteller soll das Stützband Schwangeren dabei helfen den Rücken zu entlasten und zu wärmen.
Den elastischen Schlauch gibt es in den Größen S, M, L und XL sowie in den Farben Schwarz und Weiß. Der Preis liegt bei ca. 13 Euro.
Da ich normal 38/40 trage, habe mich für Größe M entschieden - dabei half mir die Tabelle auf der Website des Herstellers.

Und nun das Urteil:
Beim Anziehen bemerkte ich gleich, dass es recht eng geschnitten ist und musste mich nochmal vergewissern, ob ich tatsächlich Größe M zugeschickt bekommen habe und nicht Größe S. Richtig hingezupft, bemerkt man aber gleich, dass es super stützt und mit etwas vorher Dehnen wirkt es auch nicht mehr so eng. Aber keine Angst, auch wenn es erstmal "eng" wirkt, der Stoff am Bauch ist viiiiiel dünner - das Baby kann also nicht "zerdrückt" werden. Nur ganz unten, an der Seite und hinten ist der Stoff fester - eben da, wo das Band stützen soll. Ist ja auch irgendwie verständlich, dass es da dann nicht schlabbern soll - für mich aber erstmal ungewohnt. Wer es jedoch nicht ganz so fest anliegend mag, sollte vielleicht lieber eine Größe größer nehmen.


Was toll ist: Durch den festeren Stoff unten (sieht man etwas im Bild) wirkt es tatsächlich auch wärmend, was gerade im Winter wohl angenehm ist. Da ich im Dezember, Januar und Februar ja (hoch)schwanger bin - ist es so perfekt für mich :-).

Ob es tatsächlich auch den Rücken entlastet, werde ich in den kommenden Monat sehen. Das war bisher nämlich nicht zu merken. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Fazit:
Für den Preis ist es meiner Meinung nach wirklich in Ordnung. Einziger Minuspunkt ist wie gesagt das zunächst "enge Gefühl" beim Tragen - ggf. sollte man also eine Nummer größer kaufen.


Gewinnspiel
Da ich zwei Bänder erhalten habe, möchte ich eins gerne verlosen - damit ihr selbst euer Urteil fällen könnt.. Es ist das schwarze Bauchband in Größe M!  
 
Wer ein Bauchband in Größe M von Carriwell gewinnen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar und erzählt mir für wen das Band ist.
Zusatzlose gibt es für
- Leser meines Blogs sein (GFC, Bloglovin' oder Blog-Connect)
- Gefällt mir drücken meiner Facebook Seite
- Öffentliches Teilen des Artikels auf Facebook oder eurem Blog (Link hinterlassen)
Bitte immer alles angeben! 
Teilnehmer müssen
- mindestens 18 Jahre alt sein
- Wohnsitz in Deutschland haben
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich 26.10.2014
Der Gewinner wird auf meinem Blog bekannt gegeben und muss sich anschließend bei mir via E-Mail melden - ich kontaktiere den Gewinner NICHT! 


Vielen Dank an Carriwell.



Kennt ihr bereits das Carriwell Stützband? Wie ist euer Urteil? Habt ihr eure gängige Größe genommen oder lieber eine Größe größer?


Liebe Grüße



Dienstag, 7. Oktober 2014

Gut sichtbar im Dunkeln - Kreative DIY Verkehrserziehung

Der Herbst ist da und mit ihm kommt die dunkle Jahreszeit. So ist es von nun an morgens länger dunkel und abends bricht die Nacht schneller ein. Für Schulkinder heißt das, dass sie den Schulweg im Dunkeln bestreiten müssen - Monate, die nicht ganz ungefährlich sind. Laufen die Kinder in dunkler Kleidung und ohne Warnweste herum, sind sie für Autofahrer viel schwerer zu erkennen. Wichtig ist den Kindern also beizubringen sich - neben dem anderen Verhalten (beim Straße überqueren gucken etc.) - entsprechend zu kleiden - auch wenn die Warnweste nicht dem neuesten Modetrend entspricht.

Da ich zur Zeit ein Praktikum an einer Grundschule mache (ich studiere Lehramt), habe ich vor wenigen Tagen eine Unterrichtsstunde für das Fach Sachunterricht vorbereitet und durchgeführt, welche genau dieses Thema behandeln sollte.
Dank des Internets fand ich eine tolle Idee, welche den Schülern die Problematik der Kleidung in der Dunkelheit auf kreative Weise und handlungsorientiert verdeutlicht. Da die Idee gut ankam, dachte ich mir, dass ich sie euch heute mal vorstelle. Die Lichttestbox kann man nämlich auch wunderbar zu Hause nutzen und so die Kinder für ein paar Minuten beschäftigen und gleichzeitig ihnen etwas Sinnvolles beibringen ;-).

Was ihr braucht: 
- einen Schuhkarton 
- schwarze Farbe 
- ein Cutter Messer 
- eine Taschenlampe 
- Figuren mit heller und dunkler Kleidung (mit Filzstift oder Buntstift anmalen)
--> am besten auf Pappe kleben sowie oben am Kopf etwas Pappe zum Festhalten kleben (meine eigene Figurenvorlage habe ich euch hier hochgeladen)
- ggf. Reflektorband, welches man auf die Kleidung der Figuren kleben kann 

Den Schuhkarton malt ihr innen schwarz an, damit er von innen schön dunkel ist und so den herbstlichen Morgen bzw. Abend darstellt. Vorne schneidet ihr zwei Löcher rein - ein Guckloch sowie ein Loch, durch das die Taschenlampe scheinen kann. Auf der anderen Seite schneidet ihr einen Schlitz in den Deckel, so dass eure Figuren durchpassen. Viel breiter sollte es aber nicht sein, damit eben möglichst wenig Licht durchscheint. Schaut euch dazu einfach die Fotos an - dann sollte es verständlich sein.



Eure Kinder können nun durch den Schlitz ein oder auch gleichzeitig zwei Figuren stecken. Mit der Taschenlampe leuchten sie die Figuren an und beobachten das Geschehen durch das Guckloch. Man sieht deutlich, dass die Figuren in heller Kleidung besser wahrgenommen werden. Klebt man noch etwas Reflektorband auf die Kleidung wird der Effekt verstärkt.

Ich hoffe euch gefällt diese kleine Bastelstunde :-).

Liebe Grüße



Sonntag, 28. September 2014

Mehrsprachigkeit in der Familie

Gestern habe ich an einem interessanten Workshop zum Thema Mehrsprachigkeit in der Familie teilgenommen. Grund dafür ist, dass wir unser Kind zwei- bzw. dreisprachig aufwachsen lassen wollen. Das klingt - vor allem mit den drei Sprachen - erstmal wahnsinnig, aber sollte nach folgender Information vielleicht verständlicher sein: Mein Freund kommt aus Südafrika und wird mit dem Kind auf seiner Muttersprache Setswana sprechen, während ich mit dem Kind auf Deutsch reden werde. Das Problem: Kagiso und ich können nur wenige Sätze auf der Sprache des anderen (leider!), weshalb es bei uns die dritte Sprache Englisch gibt - die also dann als Mama-Papa-untereinander-Sprache fungiert.

Meinem Freund ist es wichtig seine eigene Sprache zu sprechen, was ich sehr gut und wichtig finde. Auf seiner Sprache kann er sich besser ausdrücken, so wie ich es auch in Deutsch kann. Das mögen viele nicht verstehen, die meinen es wäre doch besser, wenn er mit dem Kind Englisch sprechen würde - handelt es sich dabei um die Weltsprache und nicht um eine kleine Sprache wie Setswana, welche man nur in Südafrika und Botswana spricht. Was dabei vergessen wird, ist, dass es für unser Kind ein einmaliges Angebot ist, eine Sprache zu lernen, welche es sonst wohl nicht lernen kann. Englisch wird es in der Schule - und ein bisschen wohl durch die Mama-Papa-Sprache - eh lernen. Für Setswana gibt es weder Sprachkurse hier noch wirklich ausreichend Bücher. Was ist mit den Verwandten in Südafrika, die nicht so gut Englisch sprechen? Soll unser Kind sich immer mit Händen und Füßen unterhalten oder wie ich dann auf eine Übersetzung durch meinen Freund hoffen? Außerdem habe ich ja auch Hoffnung, dass ich dadurch auch endlich mal die Sprache besser lerne :-).

Dennoch ist zwischen dem Wunsch, die Sprache mit dem Kind zu sprechen und der Umsetzung eine große Spanne. Es fängt schon damit an, dass es hier kaum Personen mit Setswana Kenntnissen gibt, so dass Kagiso im näheren Umfeld der einzige Sprecher sein wird. Das kann für ihn frustrierend werden und kann zur Inkonsequenz führen: Antwortet das Kind nie auf seiner Sprache, wird er vielleicht schneller zu dem dann bereits besseren Deutsch greifen. 
Glücklicherweise habe ich gestern einen sehr schönen Fall kennengelernt, der zeigt, dass ein "am Ball bleiben" zwar anstrengend sein kann, sich aber auszahlt: Im Workshop war ein deutsch-peruanisches Paar: Die Mutter spricht mit den Kindern Deutsch, der Vater mit den Kindern und seiner Frau Spanisch. Obwohl also Spanisch in der Familie häufiger verwendet wird und das ältere Kind sogar bei einer spanischsprechenden Tagesmutter untergebracht ist, hat es dem Vater immer auf Deutsch geantwortet. Vor ein paar Wochen waren sie dann in Peru. Das dreijährige Kind hat mit den Kindern vor Ort zunächst auf Deutsch geredet, obwohl diese ihn ja nicht verstanden. Aber nach nur drei!!! Tagen redete es mit den anderen Kindern FLIEßEND Spanisch. Seitdem klappt es auch zu Hause und so antwortet er dem Vater nur noch auf Spanisch. Es hat sich eben doch ausgezahlt, dass der Vater - obwohl er Deutsch kann - nie aufgegeben hat seine Sprache zu vermitteln.
Ich frage mich, inwiefern das bei uns klappen wird. Es wird sicherlich keine Setswana sprechende Tagesmutter hier geben und auch Bilderbücher und andere Medien sind in Setswana rar (dazu kommt noch, dass sich das Setswana in Südafrika und Botswana etwas unterscheidet). Spanisch hingegen ist weit verbreitet und so kann das Kind problemlos spanische Bücher vorgelesen bekommen, spanische Filme gucken etc.

Wichtig ist wohl, dass gerade der Elternteil mit der schwachen Sprache sehr viel Zeit mit dem Kind verbringt und seine Sprache vermittelt. Ich denke, dass es deshalb auch für eine Mutter - die allein durch Stillen usw. in der Regel mehr Zeit mit dem Kind verbringt - einfacher ist, auch wenn sie diejenige mit der schwachen Sprache ist. 
Uns wurde geraten, dass man bei so kleinen Sprachen wie Setswana vielleicht auch Handpuppen einbauen sollte, die dann eine andere Rolle einnehmen als der Vater und so mit dem Kind ebenso Setswana sprechen - so komisch das auch klingen mag. Ich bin gespannt, ob so etwas tatsächlich hilft.


Ich würde heute gerne von euch wissen, ob ihr durch eure Herkunft oder die des Partners eure Kinder auch mehrsprachig aufwachsen lässt? Welche Vor- und Nachteile seht ihr? Falls ihr nur z.B. Deutsch als Familiensprache habt, kennt ihr andere Paare mit mehreren Sprachen? Wie klappt es bei denen?
Habt ihr vielleicht Tipps für uns? Wie können wir dem Kind helfen richtig Setswana zu lernen? Was sollten wir bei unserem dreisprachigen Familienleben beachten?


Für mich würde Mehrsprachigkeit z.B. keinen Sinn machen, wenn beide Partner normal nur Deutsch reden und dann versuchen mit dem Kind Englisch zu sprechen, nur damit das Kind noch eine weitere Sprache lernt. Mein Englisch ist nicht ganz schlecht (wie gesagt, ich unterhalte mich ja mit Kagiso nur auf Englisch), dennoch mache ich Grammatikfehler oder kenne nicht alle Vokabeln - ich möchte nicht, dass mein Kind nur dieses falsche Englisch hört. Dazu mal dieser Link :D.


Viele Grüße

Donnerstag, 25. September 2014

Meine Shoppingausbeute

Schon vor der Schwangerschaft habe ich es geliebt in Kinderklamottenläden herumzulungern, um mir das perfekte Kinderoutfit zusammenzustellen. Ja, man träumte davon ein Baby zu stibitzen - nur um es einzukleiden und es bei der nächsten vollen Windel wieder abzugeben ;-). Ab und an konnte man zur Geburt oder zu einem Geburtstag etwas verschenken und freute sich, wenn der eigene Geschmack auch anderen gefiel.

Nun habe ich aber endlich einen Grund shoppen zu gehen und muss zugeben - ich muss mich etwas bremsen - gibt es doch zig süße Klamotten, die man uuuuunbedingt haben muss. Um Geld zu sparen, habe ich bisher fast ausschließlich gebraucht - z.B. auf Mamikreisel - gekauft. Das hat den Vorteil, dass wir uns auch das eine oder andere Biooberteil leisten können :-). Seit der Schwangerschaft achte ich nämlich sehr wohl auf dieses :-). Außerdem hat "gebraucht" ja den Vorteil, dass ggf. noch weniger Chemikalien vorhanden sind und es vor allem nachhaltiger ist. Dennoch werden wohl auch noch die einen oder anderen besonderen Oberteile, die ich gebraucht nicht finde, neu gekauft. Nicht dass ihr euch nachher wundert, wenn ich mal Neues zeige :-P.


Außerdem kam meine Bestellung über Kleine Fabriek (ich hatte hier vom Sale berichtet) auch vor ein paar Tagen an: Ein Lätzchen von Close für 6-18 Monate, ein Bio und Fair Trade Kuscheltier von Peppa und eine Stoffwindel von Close - denn ja, wir wollen versuchen mit Stoffwindeln zu wickeln. Darüber gibt's - sicherlich nach meiner Stoffwindelberatung ^^ im Oktober November - auch nochmal einen Artikel. Edit 11.11.2014: Yep, den Artikel gibt es jetzt hier zu finden.



Da mein Freund und ich uns nicht beim Kuscheltier entscheiden konnten, haben wir zunächst den Fuchs (meine Wahl) und das Eichhörnchen (Kagisos Wahl) bestellt. Letztenendes gefiel mir der Fuchs nicht und wurde wieder umgetauscht. Das Eichhörnchen fand ich eigentlich etwas dunkel - meine Mama hatte nun aber den Vorschlag gemacht einfach ein paar Klamotten zu nähen und so kann auch ich damit leben :D. 
Insgesamt hätte ich das Bio und Fair Trade Kuscheltier (aus diesem Grund wurde es ausgewählt) von Peppa etwas weicher erwartet. Andererseits wird es in Benutzung eh noch weicher (etwas "durchkneten" half auch schon hihi) und so ist es vielleicht auch einfacher einen Schnuller etc. zu befestigen.

Kauft ihr auch gebrauchte Sachen für euch oder eure Kinder? Gibt es Sachen, die ihr auf keinen Fall gebraucht kaufen würdet?

 
Liebe Grüße

Sonntag, 21. September 2014

Bunt und knallig für Mädchenmamas

Die Einrichtung eines Kinderzimmers hat es mir wohl angetan - denn heute gibt es einen weiteren Artikel mit ganz viel Dekoideen, die - zumindest mich - begeistern.
Die folgenden Artikel sind sehr in Pink und Co. gehalten und sind wohl eher was für die Mädchenmamas unter euch, die meisten Artikel hier gibt es allerdings auch in anderen schönen Farben.
Tolle Dekoakzente bietet z.B. das Filzkugel Mobile von Nanajuu (Es ist in verschiedenen Farben erhältlich und individualisierbar!). Dazu passen auch wunderbar ein paar Wabenbälle, die man im Zimmer aufhängen kann.



1) Filzkugel Mobile   //   2) diverse Wabenbälle über Baby Belly Party   //   3) Kuschel- und Krabbeldecke rosa Elefanten  über NähbärimNu //   4) Poster Mädchen mit Katze   //   5) Poster Be nice to the World über Die Schatzinsel   //   6) Pouf rundes Kissen Patchwork

Zur Info: Die Kuscheldecke mit den rosa Elefanten habe ich nur im Zweitshop von Nähbär gefunden. Oben - siehe Quelle - ist der Hauptshop verlinkt.


Wie gefallen euch die Produkte? Und zum Mobile - weil ich am überlegen bin, ob ich das kaufe: Lieber ein "normales" Mobile mit Figuren und Co. oder doch lieber ein modernes Ding wie das Mobile von Nanajuu?


Liebe Grüße