Samstag, 29. November 2014

Weihnachtswochen - The Elf on the shelf

Letztes Jahr habe ich bereits meine Entdeckung auf meinem alten Blog mit euch geteilt: Da ich aber mittlerweile mit meinem neuen Blog neue Leser gefunden habe, möchte ich euch diese weihnachtliche Tradition nicht vorenthalten: The Elf on the shelf!

Auf Pinterest entdeckt, fielen mir Fotos auf, auf denen immer eine kleine Figur im weihnachtlichen Kostüm zu sehen war, die in einer witzigen Position Schabernack betrieb. Jedes dieser Bilder schmückte den Titel "The Elf on the shelf". Gab ich dann den Titel nochmal ein, wurde ich sofort von lustigen Bildern überflutet. Aber was hatte das alles zu bedeuten? Wer war "der Elf auf dem Regal" (was zugegebenerweise übersetzt nicht ganz so cool klingt ^^)?

 Fotos: Smarty the Elf
  
Ich recherchierte also, was es damit auf sich hat. Siehe da, vor einigen Jahren erschien in den USA das Buch "The Elf on the Shelf" mit einer Figur. In dieser Geschichte heißt es, dass der Elf vor Weihnachten (ich meine zum 01. Dezember) zu einer Familie reist, um den Weihnachtsmann zu unterstützen. Schließlich muss dieser wissen, wen er mit Geschenken überhäufen darf (also wer artig war) oder eben nicht. Der Elf beobachtet also täglich das Verhalten der Kinder, um in einer nächtlichen Aktion zurück zum Nordpol zu reisen. Hier kann er dem Weihnachtsmann (oder für die Christkind-Familien das Christkind) alle Details erzählen. Aber einmal ist keinmal – so reist er also schon kurze Zeit später zurück zur Familie, um das Kind erneut am nächsten Tag zu beobachten. Das Ganze funktioniert jedoch nur, wenn die Familie dem Elfen einen Namen gibt. Denn erst wenn es zu einer Namenstaufe gekommen ist, bricht der Zauber aus, so dass der Elf die Kraft hat jede Nacht zum Weihnachtsmann zu fliegen.
Jeden Morgen, wenn er zurück zu der Familie fliegt, "versteckt" er sich an einer anderen Stelle und nimmt so manch amüsante Pose ein. Sobald die Kinder aufgewacht sind, müssen sie sich auf die Suche machen. Aber Vorsicht ist geboten - denn wenn der Elf berührt wird, dann erlischt der Zauber. Und wie oben beschrieben - ohne den Zauber hat der Elf nicht die Kraft zurück zum Weihnachtsmann zu fliegen und kann ihm somit auch nicht berichten, wie die Kinder sich am Tag benommen haben. Amy, die mir die Fotos zur Verfügung gestellt hat, erzählte mir, dass sie, sofern ihre Kinder den Elfen namens Smarty doch berührten, er zwei Tage lang an der gleichen Stelle liegen bleibt. Da die Kinder aber das Spiel sehr lieben, passiert das nicht sehr oft.

Mittlerweile ist der hauseigene Elf mit den verrückten Posen in vielen us-amerikanischen Familien zur Weihnachtstradition übergelaufen. Die Eltern, die natürlich die ganzen Elf-Aktionen durchführen, lassen sich den Spaß nicht nehmen und für die Kinder ist der Elf schon längst ein fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm.

Für uns in Deutschland ist der Spaß leider recht teuer. Wenn man die Originalfigur mit dem Buch haben möchte, muss man rund 50 Euro ausgeben. Bestellen kann man diese z.B. natürlich in den USA oder aber z.B. in Großbritannien

Ich persönlich finde die Idee klasse und möchte sie später umsetzen. Den kleinen Elfen gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen: Junge oder Mädchen und hellhäutig oder dunkelhäutig. Und wer meint, ihm würden irgendwann die Ideen für lustige Positionen ausgehen, der kann sich gerne auf Pinterest und Co. inspirieren lassen.


Was meint ihr? Findet ihr, dass man diese Idee auch hier in Deutschland umsetzen sollte oder findet ihr das "typisch amerikanisch" und "ziemlich kitschig"? 
Und wer kommt bei euch? Der Weihnachtsmann oder Christkind? 


Liebe Grüße



Freitag, 28. November 2014

Weihnachtswochen - Adventskranz mal anders

Ein Satz mit x das war wohl nichts. Die letzten Tage hatte ich teilweise keinen Internetzugang (na ja, über Handy, aber das macht darüber wirklich keinen Spaß ins Internet zu gehen - zumal ich im absoluten Funkloch wohne -.-) und ich durfte mich mal wieder mit meiner Schilddrüsenerkrankung rumärgern - wohl gemerkt, musste ich wieder drauf aufmerksam machen... Deswegen habe ich neben der Uni und Arztterminen nichts geschafft und war wirklich fast immer am Schlafen, wenn ich zu Hause war. Wie ihr seht, hat das also mit der super duper Weihnachtswoche nicht geklappt. Also machen wir das jetzt anders (man muss ja flexibel sein!) und wir nennen das ganze Weihnachtswochen. Bis Weihnachten gibt es also hier und da ein paar Einträge rund um Weihnachten.

Da am Sonntag der 1. Advent ist, möchte ich euch noch schnell eine alternative Adventskranz Idee zeigen, die seit letztem Jahr bei mir eingezogen ist. Super günstig - und vor allem für Familien mit Kindern nicht schlecht ;-).



Dazu braucht ihr einfach vier - am besten in verschiedenen Größen - Einmachgläser und ein paar Dekoartikel. Ich habe sie letztes Jahr bei Nanu Nana gekauft und ich sehe gerade, dass sie wieder im Sortiment sind: Beeren mit Frost-Finish, Moosbeutel und Deko-Schneeflocken. Ebenso braucht ihr natürlich noch vier Kerzen. Ich habe mich für die einfachste Variante - das Teelicht - entschieden. Für Abwechslung sorgen hier ebenso unterschiedliche Größen sowie Masking Tape (z.B. von hier), welches den Alumantel verdeckt. Das Rehkitz (gibt es leider nicht mehr) und die Tannenzapfen sind von Butlers.


Habt ihr auch einen Adventskranz oder eine andere Alternative? Selbstgemacht oder gekauft?


PS: Die Sommerkissen möchte ich noch austauschen - kennt ihr schöne Winter- oder Weihnachtskissenhüllen?

Liebe Grüße

Montag, 24. November 2014

Weihnachtswochen - Weihnachtsmännerservietten

Heute startet(n) die Super Weihnachtswoche Weihnachtswochen auf meinem Blog. Eine Woche lang Bis Weihnachten möchte ich euch Ideen rund um die Weihnachtszeit zeigen. 

Anfangen möchte ich mit einer schnellen DIY Idee, die ihr ganz leicht zusammen mit euren Kindern nachmachen könnt: Weihnachtsmänner aus Servietten.

Falls euch die Fotos bekannt vorkommen, ist das nicht verwunderlich: Denn ich habe sie letztes Jahr bereits auf meinem alten Blog Liebe Lerato gezeigt.




Bild 1:
Was ihr dazu braucht? Rote Servietten (zumindest von einer Seite: Siehe Beispiel!), Doilies (diese Tassenuntersetzer aus Papier), Kleber, Locher, schwarze/weiße und rote Pappe, Cutter oder Schere, Tesastreifen

Bild 2:
Meine Servietten sind von einer Seite bedruckt -von der anderen Seite jedoch komplett rot. Ich habe die Servietten also einmal umgedreht, damit die rote Seite oben liegt (die vorgeführten Servietten sind von Rossmann und etwas fester): Ihr solltet dann wieder eine quadratische Serviette vorfinden

Bild 3 und 4:
Die Serviette klappt ihr dann wie auf den beiden Bildern zu sehen sind, wie einen Drachen zusammen. Die beiden abgeklappten Dreiecke klebt ihr dann am besten mit etwas Tesafilm (oder Washitape ;-).) zusammen.

Bild 5:
Nun nehmt ihr einen kleinen Doilie und schneidet etwas oberhalb der Mitte einen waagerechten Schlitz, so dass ihr durch diesen anschließend die Serviette stülpen könnt.

Bild 6:
Anschließend dürft ihr mit dem Locher einen roten, zwei schwarze und ein paar weiße Kreise stanzen (Tipp: Holt vorher alle anderen Locherreste heraus :-D) Vorsicht klebt ihr diese dann drauf -also die schwarzen Kreise als Augen, den roten Kreis als Nase und die weißen Punkte als Mantelknöpfe.

Bild 7:
Fertig ist eure Weihnachtsmannserviette :-)

Na, habt ihr Lust diese Servietten nachzubasteln? Was bastelt ihr rund um die Weihnachtszeit?


Liebe Grüße

PS: Heute Abend wird es wohl noch einen Artikel über ein Spiel geben - der muss jetzt aber erstmal geschrieben werden :D.

Freitag, 21. November 2014

Manege frei - Zirkusparade im Kinderzimmer

Erinnert ihr euch noch an das das Zirkuszimmer von Hannah Goodrich für ihre Tochter Veda Jane? Ihr wart geteilter Meinung, ob das Zimmer genial oder völlig übertrieben ist.
Wer trotzdem von der Idee begeistert ist - das Kinderzimmer in einen Zirkus zu verwandeln - für den habe ich heute ein paar Dekoideen:





Könntet ihr euch vorstellen das Kinderzimmer im Zirkus-Stil einzurichten? Vielleicht aber auch eher ein anderes Thema? Oder lieber "frei nach Schnauze"?


Wie ich zum Thema Zirkus übrigens stehe, seht ihr hier.


Liebe Grüße 

Mittwoch, 19. November 2014

Babybauch Fotografie - eine wunderbare Erinnerung aus der Schwangerschaft

Neun Monate (bzw. zehn Monate), die für immer dein Leben ändern. Neun bzw. zehn Monate, die der Anfang einer wunderbaren Zeit sind. Monate, in denen du dich intensiv auf deine neue Rolle vorbereiten kannst. 
Am Anfang geht alles noch so langsam voran - es passiert ja auch nichts Großartiges: Der Bauch ist noch klein, den Bauchzwerg spürt man noch nicht und außer Beschwerden (zumindest bei einigen) hat man keine Anzeichen und fühlt sich überhaupt nicht schwanger - so ging es mir jedenfalls. Doch irgendwann befindest du dich am Ende deiner Schwangerschaft und alles geht so wahnsinnig schnell. Von einem Tag auf den anderen ist dann dein kleiner Liebling da, der Bauch verschwindet (zumindest etwas ^^) und du kannst dir gar nicht mehr vorstellen, wie dieses Baby jemals in deinen Bauch gepasst haben soll. Und schon ist das Kind da, fragst du dich: Warum habe ich damals eigentlich nichts/kaum etwas aufgeschrieben oder fotografisch festgehalten.

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, die man für immer in Erinnerung behalten möchte. Viele Paare fotografieren wöchentlich ihren wachsenen Bauch. Doch wer nicht unbedingt ein fotografisches Händchen hat, kann schnell enttäuscht werden - werden die Fotos nicht so, wie man es so oft sieht, wenn man Babybauch und Fotografie im Internet sucht. So geht es mir zumindest - wenn ich meine wöchentlichen Bauchupdates fotografiere. Zumal sich die Pärchenfotos der werdenen Eltern als schwierig gestalten - möchte man diese ja nicht mit dem berühmten "Selfie-Arm" machen oder stundenlang vor dem Selbstauflöser rumhopsen bis endlich mal ein vernünftiges Bild entsteht. 

Neben der Privatfotografie hat man aber auch die Möglichkeit einen Fotografen aufzusuchen, der nicht nur später dein Neugeborenes in Szene setzen kann, sondern auch deine Bauchmomente wunderbar festhalten kann.
Meine Leserin Eileen, zur Zeit schwanger, hat dies auch getan und hat sich zusammen mit dem werdenen Vater vor die Kamera einer Fotografin gestellt und hat mir angeboten diese auf meinem Blog zu zeigen. Vielen, vielen Dank dafür!
Fotos: Christina Opeldus

Die witzigen Fotos sind neben anderen sehr privaten Fotos beim Shooting entstanden, was Eileen jeder Schwangeren nur empfehlen kann.

Wir haben diese Fotos bisher wie gesagt noch nicht gemacht und machen wöchentlich Fotos zu Hause. Ärgern tue ich mich aber manchmal schon, weil ich meist mit dem Resultat nicht zufrieden bin. Eigentlich wollte ich damit später ein Stop Motion Video machen (schaut euch unbedingt mal dieses Video an), aber das wird leider nichts mehr :-(. Vielleicht beim zweiten Kind...

Habt ihr auch professionelle Fotos in eurer Schwangerschaft gemacht? Oder habt ihr einfach selbst die Fotos gemacht? Oder vielleicht auch gar keine?


Liebe Grüße

PS: Wie Eileen dürft ihr mir SEHR gerne Artikelvorschläge und Material schicken. Mamischnack soll wie bereits erwähnt ein Blog zum Austauschen von Eltern sein. Schaut einfach mal hier vorbei oder schreibt mir gleich eine E-Mail. Bitte habt aber Verständnis, wenn ich nicht sofort antworte.

Dienstag, 11. November 2014

Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln

Schade, dass es nicht die Möglichkeit gibt meine Leser, just in diesem Moment, zu beobachten. Wie gerne würde ich jetzt in eure entsetzten, angewiderten Gesichter blicken - die stelle ich mir zumindest vor, wenn ich an die Mehrheit der Bevölkerung denke, wenn sie das Wort Stoffwindel hört: "Stoffwindeln?!? Nein, danke. Das ist ja ekelhaft!"

Zugegeben, ich hätte auch nie gedacht, dass ich mir darüber mal Gedanken machen werde. Wegwerfwindeln sind doch gängig, warum also Gedanken über Stoffwindeln machen? Und sind Stoffwindeln eigentlich hygienisch? Bin ich jetzt Öko? Und dann dieser Aufwand - lohnt sich das? Aber dann fragte ich mich: Wie sieht es denn mit den Wegwerfwindeln aus? Sind die denn gut? Wie werden sie denn produziert - was kommt da an den Babypo? - und was produziere ich damit eigentlich für einen Müll? Und zu guter Letzt - was ist eigentlich günstiger? Die Stoffwindel oder die Wegwerfwindel? Seit meiner Schwangerschaft denke ich über Dinge anders nach: Ich will das Beste für mein Kind - auch wenn das Arbeit bedeutet....oder doch nicht?!

Ich entschloss mich also dazu ein bisschen nachzuforschen - mich auf die Spuren der Windelfabrik zu machen. Für mich selbst, aber auch für euch Leser. Wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch den einen oder anderen Leser, den ich mit dem Titel noch nicht verscheucht habe. Wer weiß, vielleicht gibt es auch den einen oder anderen angewiderten Leser, der trotzdem ein klitzeklitzekleines bisschen neugierig ist, weiterliest und seine Meinung am Ende sogar noch ändert.

Wer sich zum ersten Mal mit Stoffwindeln beschäftigt, stößt erstmal auf ein Wirrwarr der Begriffe. Am Anfang kam es mir vor, als würden die Stoffwindelmuttis und -vatis eine andere Sprache sprechen. AIO, Pockets, Prefold, Snappy - ich konnte damit nichts anfangen und in meinem Kopf bildete sich ein riesengroßes Fragezeichen. Ein Fragzeichen, was aber durchaus bereit war sich in ein Ausrufezeichen zu verwandeln :-). Vorher existierten in meinem Kopf höchstens Mullwindel und Wollhose zum Überziehen, was Stoffwindeln angeht. Also las ich und las ich, stellte Fragen über Fragen und schaute mir youTube Videos an. Sprach mit dem Papa des kleinen Bauchzwergs (der muss schließlich wenn mitziehen) und holte mir sogar eine Stoffwindelberatung ins Haus. Was man nicht alles für den Knirps tut.

Bevor ich anfange - hier erstmal zwei Fotos für euch, damit ihr euch was darunter vorstellen könnt (es sind zwei verschiedene Systeme und für die Mullwindeln braucht ihr noch eine Überhose - wird unten erklärt): 



Natürlich ist es schwer euch jetzt ein Fazit zu geben - schließlich ist das Baby noch nicht da und der Teddy, den ich zum Üben benutzt habe, bewegt sich eher wenig und unten kommt auch nichts raus :D. Dennoch versuche ich mal ein paar Infos zusammen zu tragen und verweise am Ende auch nochmal auf ein paar Seiten. 

Ein Hauptargument für die Stoffys ist für viele, dass sie viiiiel weniger Chemie enthalten - denn wer sich mal mit der Produktion von den üblichen Plastikwindeln beschäftigt, wird entsetzt sein. Angeblich (wie gesagt, das kann ich schlecht bestätigen) sollen Stoffwindelkinder auch weniger Probleme mit wundem Po haben und - weil sie noch ein Nässegefühl kennen - schneller trocken werden.
Ein weitereres wichtiges Argument: Der Müllverbrauch. Zählt doch mal durch, was ihr täglich an Windelbergen produziert - wie voll die Tonnen jedes Mal sind. Wenn ihr Stoffwindeln benutzt, fällt dieser Müll nicht an. Einmal angeschafft, könnt ihr sie für weitere Kinder nutzen - und danach sogar noch für einen hohen Preis verkaufen! Denn ja, auch wenn das erstmal eklig klingen mag: Man kann problemlos Stoffys gebraucht kaufen!

Na toll und dafür soll ich jetzt "vollgekackte" Windeln empfangen und in die Waschmaschine stopfen? Nein, Stop....Aufklärung! NATÜRLICH kann es mal sein - gerade wenn Montezuma's Rache unterwegs ist - dass mal was daneben geht usw., aber... wenn es gut läuft (haha), wird das große Geschäft von Vlies aufgehalten, von dem eine Lage in jede Windel gelegt wird. Dieses gibt es sowohl zum Waschen als auch zum Wegwerfen - was dann eben minimalen Müll produziert. Aber selbst das Einmalvlies kann man - bei z.B. Urin / Muttermilchstuhl - meist problemlos mitwaschen und noch ein paar Mal benutzen.

Schön und gut ...und dann soll ich jetzt jeden Tag vor der Waschmaschine hocken und Windeln waschen? Nein, muss man nicht. Sofern ihr genügend Windeln habt (man empfiehlt 20-25 Stück - aber es kommt auch immer auf euer System an), müsst ihr meist alle 2-4 Tage waschen. Hierbei muss aber erwähnt werden, dass man für bestimmte Materialien (z.B. Bambus) spezielles Waschmittel nutzen muss, da man sich ansonsten auf Dauer die Windeln ruiniert (z.B. verliert sie dann an Saugfähigkeit). Was ihr natürlich ebenso einplanen müsst, ist die Trockenzeit - an der frischen Luft, im Zimmer oder im Trockner. Je nach System und Material muss man hier unterschiedlich viel Zeit einplanen.

Die Kosten variieren wirklich sehr und können einen am Anfang echt umhauen. Denkt aber daran - wie schon oben erwähnt - dass ihr sie für weitere Kinder nutzen könnt und sie für einen hohen Preis wieder verkaufen könnt! Ob man tatsächlich auch wirklich viel sparen kann, kommt immer auch auf die Systemvariante und Marke an.
Die preisgünstigste Variante sind tatsächlich die Mullwindeln - die man ja überall hinterhergeschmissen bekommt. Hierfür werden jedoch auch noch Überhosen benötigt, die aber in der Regel nicht beschmutzt werden und von daher öfter verwendet werden können, bevor sie in der Waschmaschine landen. Überhosen sind wichtig, da die ganze "Suppe" sonst in die Kleidung einziehen kann :-). Das Falten der Mullwindeln ist natürlich etwas aufwendiger und "Oldschool" - dafür sollen sie aber gerade am Anfang hervorragend für den Muttermilchstuhl sein. 
Deutlich teurer sind z.B. die AIOs (All in One) - also ein Windelsystem, das bereits komplett ist und eben keine Überhosen etc. mehr braucht. Der Vorteil ist, dass sie eigentlich wie Wegwerfwindeln verwendet werden und so auch für Oma, Opa, Babysitter und Co. verwenden kann - ohne diese zu überfordern. Die Anschaffung ist wie gesagt aber etwas teurer und ihr müsst dann auch immer die komplette Windel waschen. Ihr habt so insgesamt einen größeren Wäscheberg, was ja auch wieder bedeutet, dass ihr höhere Waschkosten habt. Dadurch dass sie komplett ist, dauert die Trockenzeit auch meistens etwas länger - aber auch das ist abhängig von der Materialwahl. Das sind jetzt nur mal zwei Varianten und jedes System hat seine Vor- und Nachteile.
Wie bereits erwähnt, gibt es auch in der Materialwahl große Unterschiede - ob Baumwolle oder Bambus, Klett oder Snaps. Für jeden ist etwas dabei.
Was noch ganz nett zu erwähnen ist: Es gibt sowohl Mitwachswindeln (meist ab 3,5/4kg bis Ende der Windelzeit) als auch Größensysteme für Neugeborene und Ältere. Je nach Größe und Form des Babys, passt das eine oder andere besser. 

Wer sich unsicher ist, kann auch erstmal Testpakete kaufen oder leihen und sich durch die einzelnen Windelsysteme und -materialien durchkämpfen.

Was mich neben den ganzen umweltfreundlichen Aspekten anspricht, sind die absolut niedlichen Designs der Stoffwindeln. Ja ja, es ist nur eine Windel - aber wer sich mal in Stoffwindelgruppen aufhält, der merkt ganz schnell wie süchtig diese Dinger machen. Da können euch einige Muttis und Vatis was anderes erzählen, wenn es heißt, dass 20-25 Stück reichen ;-). Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie gleich einen eigenen Laden aufmachen möchten - aber ...die Designs sind ja auch wirklich unglaublich niedlich :-).

Wie gesagt - das war jetzt wirklich nur eine kurze Zusammenfassung. Wer sich weiter mit Stoffwindeln beschäftigen möchte, sollte mal auf folgenden Seiten vorbeischauen:
Besonders toll finde ich den YouTube Chanel NewMamasWorld - ich glaube, ich habe mittlerweile fast alle Videos durch und habe darüber sehr sehr viel gelernt. Ganz besonders toll finde ich auch das Video wie man eigene Feuchttücher herstellen kann!
Wer noch mehr in schriftlicher Form über Stoffys lernen möchte, dem empfehle ich StoffyWelt - wo ihr auch gleich shoppen gehen könnt (schaut mal in der Navigation links unten) ;-). Ich selbst habe dort noch nicht bestellt, werde es aber sicherlich bald nachholen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob wir tatsächlich (vollständig) mit Stoffwindeln wickeln werden. Versuchen möchte ich es auf jeden Fall. Ebenso bin ich neugierig auf eure Kommentare:


Gibt es hier bekennende Stoffy-Muttis und -Vatis? Was war euer Beweggrund für diese Entscheidung? Für welches System habt ihr euch entschieden oder wechselt ihr ständig? Welche Tipps könnt ihr mir geben und wie macht ihr das, wenn ihr auf Reisen geht?
Gibt es hier auch Muttis und Vatis, die mit Stoffwindeln angefangen haben und wieder aufgehört haben? Was waren eure Gründe?


Liebe Grüße


Freitag, 7. November 2014

Scrapbooking - schöne Erinnerungen für die ganze Familie

Hallihallo - da bin ich wieder. Sehr müde, aber doch zufrieden. Und der Bauch - der wächst und wächst. Und dennoch kann ich das noch nicht so richtig begreifen, was da in mir passiert :-).
Ein Grund für meine Abwesenheit war u.A., dass ich die letzten Tage dringend zwei Fotoalben fertig stellen musste - denn sonst wäre mein Gutschein verfallen und das wäre doch zu schade - ist doch ein Fotoalbum in der Größe 30cm x 30cm nicht gerade günstig.

Die Leser, die bereits meinen alten Blog Liebe Lerato kennen, wissen ja bereits, dass ich Scrapbooking liebe (Hier habe ich euch ja bereits eine Scrapbookidee bezüglich Schwangerschaft gezeigt) - auch wenn diese Liebe in letzter Zeit etwas "eingefroren" ist und sich vom traditionellen zum digitalen Scrapbooking wandelte.

Scrapbooking verbindet das klassische Fotoalbum mit der Kunst und einem Tagebuch, indem die Fotos nicht nur ordentlich ins Album geklebt werden, sondern mit Stickern und Texten ergänzt werden. Seit ich das Scrapbooking für mich entdeckt habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen und halte so viel wie möglich fest. Denn irgendwann werde ich alt und grau sein und werde mich nicht mehr an alles erinnern. Das merke ich ja jetzt schon. 
Durch das digitale Zeitalter wird es uns aber nicht einfacher gemacht. Im Gegenteil, ich glaube, wir vergessen mittlerweile zu viel: Schnell ist ein Foto entstanden - schnell ist es aber auch auf der Festplatte verschwunden und gerät in Vergessenheit. Schreiben wir etwas dazu? Nein...
Meiner Meinung nach ein großer Verlust für einen selbst, aber auch für den Nachwuchs - denn gerade für Kinder erscheint es mir wichtig ihre ersten Jahre auch mit Randnotizen festzuhalten. Schließlich können sie sich später nicht an ihre ersten Jahre erinnern. Was bleibt sind Erzählungen, die eben auch mit der Zeit in Vergessenheit geraten. 
Und bevor ich jetzt weiterquatsche und eure Zeit vergeude, lasse ich einfach mal Bilder sprechen und zeige euch Einblicke in meine gedruckten Alben - denn heute kamen zwei Alben bei mir an :-):


Wer traditionell scrappt, braucht erstmal nur buntes Papier, einen Kleber, eine Schere, ein paar Dekoartikel und natürlich Fotos. Material kann man z.B. in der Scrapbook Werkstatt kaufen - dort habe ich - bevor ich das digitale Scrapbooking für mich entdeckt habe - immer eingekauft.
Das Ganze gibt es aber eben auch in der digitalen Version: Auf diversen Seiten kann man sich Papiere, Dekoartikel und Co. runterladen und erstellt dann seine Fotoseiten einfach am PC. Der Vorteil: Man kann die Dekoteile beliebig oft für diverse Seiten nutzen und hat am Ende ein buntes, aber recht dünnes Album. Der Nachteil: Man sitzt lange am PC (was ich eh immer schon tue) und kann nicht mehr das tolle Papier und die tollen Dekoteile streicheln ;-).



Ich kann keinen dazu zwingen Erinnerungen festzuhalten - vielleicht kann ich aber ja mit diesem Artikel den einen oder anderen dazu bewegen sich damit mehr auseinanderzusetzen.

Zur Info - falls ihr euch fragt, warum die oberen Fotoalben beide einen grünen Streifen auf dem Cover haben: Ich habe mir überlegt pro Kategorie eine Farbe zu nutzen. Reisealben bekommen so immer bei mir einen grünen Streifen. Leider habe ich noch nicht rausbekommen, wie man den Bauchrücken auch "einfärbt".
Gedruckt habe ich übrigens über CEWE - damit war ich bisher immer zufrieden. Nur bei einzelnen Seiten gefällt mir die Qualität nicht immer. 


Wer von euch kennt Scrapbooking? Ist es vielleicht auch euer Hobby? Wenn ja - traditionell oder digital? Habt ihr Lust auf ein Tutorial für digitales Scrapbooking?


Liebe Grüße