Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ist das Kunst oder kann das weg? Kunst machen mit den ganz Kleinen

Wie viele von euch wissen, studiere ich u.A. Kunst auf Lehramt. Für mich war das Fach Kunst schon immer mein Lieblingsfach - denn schon immer habe ich es geliebt mich kreativ auszutoben. Für mich ist Kreativität eine sehr wichtige Fähigkeit, die die Entwicklung eines Menschen positiv beeinflussen kann und die man in der Schule eben vor allem im Kunstunterricht ausleben kann. Neben der Förderung der Kreativität interessiert es mich auch neue Techniken kennenzulernen und mich in diesen zu verbessern - denn ich finde es faszinierend wie z.B. realitätstreu einige malen oder zeichnen können. Privat male, zeichne ich kaum - eher basteln - dennoch bin ich momentan für meine Abschlussmappe sehr fleißig und merke wieder einmal, wie viel Freude es doch bringen kann zu malen oder zu zeichnen - auch wenn ich ehrlich gesagt danach immer gar nichts mit meinen "Werken" anzufangen weiß (weswegen ich wohl auch nur für meine Abschlussmappe tätig bin und sonst eben nicht).


Aufgrund meiner Interessen sowie meiner Meinung über die Bedeutung von Kreativität ist es mir wichtig, dass ich auch meinem Sohn zumindest die Möglichkeit gebe sich kreativ und künstlerisch auszutoben - was er letztlich daraus später macht, ist dann natürlich seine Sache. Und wie dies schon in diesem Alter (~ 1 Jahr) geht, möchte ich euch heute zeigen. Für dieses kleine Kunstprojekt braucht ihr ein Blatt Papier, eine passende Klarsichthülle, etwas zum Abkleben und Farbe (ich habe Acrylfarbe verwendet) sowie am besten (hier nicht zu sehen) irgendwas wo ihr das Ganze für Halt und Sicherheit noch draufkleben könnt, z.B. ein größeres Papier.


Eure Farben drückt ihr einfach aus der Tube aufs Papier. Anschließend legt ihr das Papier mit den Farben drauf vorsichtig in eine Klarsichthülle. Auf ein weiteres größeres Papier, auch zur Sicherheit, klebt ihr das Ganze fest. Besonders die obere Kante, wo die Klarsichtfolie offen ist, muss gut zugeklebt werden, da sonst Farbe austreten kann.


Nun ist es endlich soweit und die kleinen Finger dürfen rumpantschen und die Farben hin und herbewegen und ggf. auch beobachten wie die Farben sich miteinander vermischen. Durch die Klarsichtfolie sind die Kleinen von den Farben geschützt - ihr braucht also später keine Farbe von Fingern, Kleidung etc. entfernen.


Je nachdem wie viel Druck und Ausdauer die Kleinen haben, können ganz unterschiedliche Werke entstehen - denn dadurch, dass ihr das Papier reingelegt habt, könnt ihr es ja nachher auch vorsichtig wieder herausnehmen und das Kunstwerk als Erinnerung aufbeheben :-).



Falls ihr euch wundert: Nein, die oberen Bilder hat der kleine König nicht alleine erstellt. Das meiste habe ich selbst gemacht, da er nur ganz kurz an dem Projekt interessiert war. Ich denke aber - und deswegen werde ich es nochmal ausprobieren - dass er mit zunehmenden Alter daran mehr Interesse zeigt. 

 
Wie wichtig ist euch Kreativität bei Kindern und was für kreative Kinder (egal welches Alter) habt ihr noch, die ihr mir mitteilen könnt?


Liebe Grüße

Samstag, 5. Dezember 2015

Entwicklung fördern durch Bilderbücher

Wer regelmäßig mit seinen Kindern Bücher anschaut, fördert nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch deren Kreativität und sozialen Beziehungen. Ferner ist es natürlich auch nicht verkehrt eine Gute Nacht Geschichte als Einschlafritual zu haben - denn es heißt auch, dass Rituale für Kinder bedeutsam sind. So habe ich mir bereits in den ersten Wochen ein Buch geschnappt und dem kleinen König abends vorgelesen und war zugegebenerweise etwas geknickt, als er mir mit einem Schreien entgegenkam ;-). Ich habe es dann irgendwann wieder aufgegeben, habe nur noch mal was erzählt oder gesungen. Das fand er deutlich besser. 
Mittlerweile - fast 10 Monate alte - ist er aber in einem Alter, wo ich bereits tagsüber oder abends mal ein Bilderbuch ansehen kann. Keine großen Textgeschichten, mit denen ich euphorisch anfing (es ging mir ja eher um das "Ich muss reden, reden, reden und weiß nicht über was, also lese ich ein Buch vor"), sondern einfache Bilderbücher. Während er vor einigen Wochen nur die Seiten aufklappte und wieder schloss, guckt er nun schon öfter hin und hört zu. Wenn ich ihm die Bauernhofbilder zeige und etwas dazu erzähle, lauscht er gespannt. Vor allem die Kuh und ihre Geräusche scheint er zu mögen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass wir ab und an an Kühen vorbeigehen. Manchmal klappt es auch, dass er mir nach der Frage "Wo ist ...?" die richtige Antwort gibt, indem er auf den richtigen Gegenstand patscht. Ich flippe dann immer ein wenig vor Freude aus :-).

Um euch mal zu zeigen, welche Bücher hier vor kurzem oder momentan interessant sind, habe ich euch mal eine kleine Collage erstellt - wer weiß, vielleicht ist ja noch für den einen oder andere eine Geschenkidee für Weihnachten dabei.


 
1) Fühlbücher wie "Ich gehe in den Streichelzoo" aus der Mini Steps Reihe von Ravensburger     //     2) Robuste Bücher wie "Mein Bauernhof" aus der Unkaputtbar Reihe von Carlsen     //     3) Fingerpuppenbücher wie "Elli, das Entchen" von Carlsen     //     5) Fingerspielbücher wie "Ohren wackeln, Beine zappeln" aus der Mini Steps Reihe von Ravensburger

Die Fingerpuppenbücher waren die ersten Bücher, die er nicht nur auf- und zuschlug. Ich denke mal, dass die Bewegung der Figuren ihn dann doch faszinierte :-). Wer Angst vor zerfetzten Büchern hat, dem kann ich nur die Unkaputtbar Bücher im größeren Pixie Buch Format empfehlen. Ihr habt richtig gehört - UNKAPUTTBAR (na ja, fast) - sozusagen die muskulösen Superhelden unter den Bilderbüchern. Denn diese Bücher können nicht zerrissen werden, sind wasserabweisend und zudem noch schadstofffrei. Also alles durchaus Eigenschaften, die das Mami- und Papiherz aufatmen lassen. Denn weder möchte ich zerissene Seiten, noch Wasserflecken oder gar irgendwelche Chemikalien im Mund meines Sohnes vorfinden. Die Bücher sehen nach häufiger Benutzung lediglich etwas zerknittert aus. Aus der Reihe gibt es sehr viele verschiedene Bücher, die für unterschiedliche Altersklassen bestimmt sind.



Untergebracht haben wir unsere Bücher übrigens in dem Gewürzregal Bekväm von Ikea. Für 2,99 Euro das Stück ist es nicht nur preiswert, sondern meiner Meinung nach auch ein kleiner Hingucker (auch farbig angemalt sehr schick - das werden wir wahrscheinlich noch machen). Wir haben sie extra so angebracht, dass der kleine König selbstständig die Bücher herausnehmen kann.


Welche Bücher haben eure Kinder in dem Alter 0-12 Monate sich gerne angeschaut? Und welche Bücher könnt ihr mir für die nächsten Jahre empfehlen? :-)


Liebe Grüße

Samstag, 28. November 2015

Milch aus eigener Herstellung - Selbstgemachtes für den Kaufladen

Und wieder mal möchte ich euch zeigen, was ich für den zukünftigen Kaufladen des kleinen Königs gebastelt habe. Noch immer bin ich motiviert dabei alles selbst zu machen und präsentiere meine fertigen Werke hier für euch. Obwohl ich schon Milchflaschen hatte, siehe hier, habe ich nun neue Milchflaschen erstellt. Grund hierfür war für mich, dass diese 1. einen richtigen Deckel besitzen und 2. etwas größer sind, was ich persönlich schöner finde.


Um diese Milchflasche nachzumachen, müsst ihr einmal zum Penny gehen und euch einen Smoothie gönnen ;-). Es geht natürlich auch mit Smoothie etc. Flaschen anderer Anbieter - ich weiß allerdings nicht, ob dann die Etiketten von der Größe passen, da ich sie nur an dieser Flasche ausprobiert habe. Diese Plastikflasche fand ich nämlich aufgrund der Form ziemlich schick und passend. Achtet darauf, dass ihr eine Flasche greift, die einen weißen Deckel hat - es sei denn, euch ist die Farbe eh egal. Nachdem ihr die Köstlichkeit genossen habt, schnell die Flasche säubern und das Etikett abmachen. Wer möchte kann das Haltbarkeitsdatum mit Hilfe von Nagellackentferner noch entfernen

Nun braucht ihr viel weiße Acrylfarbe, die ihr in die Flasche fließen müsst. Da es mühsam ist die Flasche durch die kleine Öffnung mit dem Pinsel anzumalen, habe ich die Flasche verschlossen und geschüttelt. Gleich danach habe ich den oberen Rand, der auch Farbe abbekommen hat, wieder gesäubert. Das Ganze müsst ihr gut trocknen lassen und ggf. an einigen Stellen nochmal ausbessern.

Meine selbst gestalteten Etiketten habe ich euch hier zur Verfügung gestellt. Einfach runterladen und ausdrucken, draufkleben und fertig sind eure Milchflaschen!

Um sie vor schmutzigen Kinderhänden etc. zu schützen, könnte man sie evtl. noch laminieren - das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Solltet ihr das ausprobieren: Lasst es mich wissen, ob das gut funktioniert :-).

Ich hoffe euch gefällt die Idee und die Gestaltung.


Viele Grüße

Dienstag, 3. November 2015

Kaufladen und Kinderküche - jetzt wird's filzig!

Wie bereits gestern angekündigt, möchte ich euch heute ein paar Lebensmittel für den Kaufladen bzw. die Kinderküche zeigen, welche man günstig selbst herstellen kann. Schon seit einer Weile bin ich nämlich total fasziniert davon, was für wunderschöne Dinge man mit Bastelfilz anstellen kann. So entdeckte ich, dass man den kompletten Kaufladen für Kinder mit Filzsachen eindecken kann, die zudem unglaublich realistisch aussehen. Gesagt, getan entstanden also meine ersten Produkte für den Kaufladen. Ein paar davon habe ich euch - damals noch für andere Kinder - ja schon hier gezeigt. Noch ist der kleine König zwar erst fast 9 Monate alt, aber schwupps ist er zwei, drei Jahre alt und interessiert sich hoffentlich für dieses wunderschöne Rollenspiel. Da die Zeit begrenzt ist und ich zudem mir vorgenommen habe sehr sehr viel selbst zu machen, habe ich also jetzt schon angefangen :-).
Die folgenden Produkte wurden also mit viel Liebe und Geduld aus Filz hergestellt. Im Vergleich zu Holzprodukten wie von Haba oder Erzi laufe ich hier nicht die Gefahr mal einen ordentlichen Brummschädel durch den Einschlag einer Holzbanane zu erhalten :D.

Obwohl ein Maiskolben nicht zu den typischen Kaufladen-Accessoires gehört, war mir nach Sichtung dieser Anleitung klar, dass ich unbedingt solch einen Maiskolben für den Kaufladen des kleinen Königs brauche. Wie cool sieht der bitte schön aus? Auch wenn ich sehr lange dran saß, hoffe ich noch ein paar davon machen zu können - denn welcher Kaufladen verkauft bitteschön nur einen Maiskolben? :-P



Für den Maiskolben braucht ihr folgenden Bastelfilz: 2x grün (Im Nachhinein hätte ich hellgrünen Filz nehmen sollen, sieht zwar so schicker aus, aber mit hellgrün realistischer), 1x beige (sieht hier sehr weiß aus) sowie 1 oder 2x (bin mir nicht mehr sicher) gelben Filz. Außerdem Füllwatte und grünen, gelben und beigen/weißen Garn. Die genaue Anleitung - da nicht von mir - entnehmt ihr bitte hier. Ich habe lediglich die Größe der Blätter und des Kolben selbst aufgezeichnet, da die Vorlagen beim Drucken viel zu klein waren.

Ein bisschen Süßkram ist auch schon in meiner Kaufladenkiste gelandet. Ein Stück Sahnetorte sowie eine Erdbeere. Die Sahnetorte ist größtenteils aus Filz - der Boden jedoch aus einem Schwamm (sieht man leider hier schlecht). Ich hatte sowohl eine Anleitung für Tortenstücke aus überwiegend Schwämmen als auch komplett aus Filz gesehen - die Kombi aus überwiegend Filz mit einem Schwammboden, der einem Tortenboden gleicht, habe ich mir dann ausgedacht. Das Nähen ist nur ein wenig nervig an der Stelle :-).

Die Erdbeere, bestehend aus einem roten Halbkreis, geht wirklich super einfach. Im Vergleich zu den Anleitungen, die ich gefunden habe, hat meine Erdbeere ein paar mehr Nüsse bekommen und um erhabener auszusehen teilweise doppelten Faden bei den Nüssen, da ich das so realistischer fand. Dementsprechend dauerte dieses Werk so etwas länger. Ich habe hiervon bereits einige gemacht und habe das für mich als super Beschäftigung für meine Zugfahrten entdeckt :D.

Wer ebenfalls Lust hat nun zu basteln und zu nähen, der sollte mal auf Google oder Pinterest den Begriff "Felt Food" eingeben. Man staunt nicht schlecht, was für coole Produkte man mit Filz machen kann. Ich jedenfalls werde da noch einiges von machen.
Übrigens: Der Blog We love family veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Bastelideen mit Kindern und sammelt diverse Beiträge. Vielleicht habt ihr Blogger ja auch noch schöne Ideen oder ihr lasst euch einfach von anderen inspirieren.


Wie gefallen euch die Filzsachen? Ist es für euch eine Alternative zu Holz- und Plastiksachen für den Kaufladen, die Kinderküche? Habt ihr evtl. sogar schon etwas aus Filz hergestellt?


Liebe Grüße

Montag, 2. November 2015

Philips Zimmer - Ein Kinderzimmertraum

Und schon wieder monatelang nicht gebloggt. Zeitmangel und zuletzt Festplattenprobleme (wochenlang nicht an meinen PC gekonnt, gebangt um all meine Daten) ließen den Blog mal wieder in den Ruhezustand manövrieren. 
Nun also jetzt - mit wochenlanger Verspätung - der versprochene Artikel: Ich darf euch endlich das wunderschöne Kinderzimmer von Mirelas Sohn Philip zeigen. Mirela hat mir eine ganze Menge Fotos zugesendet und es fiel mir wirklich nicht leicht die passenden Fotos auszusuchen, denn wirklich jede Ecke ist so durchdacht und weist das eine odere zum Entdecken auf. Da steckt wirklich so viel Liebe zum Detail drin!


Vor allem die Kaufladen Ecke lässt mein Mamiherz schneller schlagen. Was es da für Leckereien gibt! Man merkt ja gaaaar nicht, dass ich total auf süßes Zeug...leider...stehe... Aber ihr wisst ja sicherlich mittlerweile, dass ich mich schon wahnsinnig auf die Kaufladen / Kaufmannsladen Zeit freue und habe mit diesem schicken Ding definitiv eine neue Inspirationsquelle gefunden :-). Schön finde ich vor allem, dass alles aus Holz ist. 

Den Kaufladen hat Mirela individuell gestalten lassen (gerne hake ich nochmal nach, wo sie dies getan hat) und liebevoll mit diversen Holzartikeln eingerichtet. Da ihr sicherlich genauso interessiert seid wie ich, habe ich ein paar Produkte mal rausgesucht:

Eisstand links   //   Kaffeemaschine rechts   //   Küchenmaschine oben links   //   Etagere mit Süßkram Detailfoto  

Leider wird man schnell feststellen, dass das ein teurer Spaß ist - aber wie man auch recht günstig und individuell den Kaufladen einrichten kann, möchte ich euch schon morgen zeigen bzw. dürft ihr euch schon mal diesen Link hier merken, der wohl bald häufiger gefüllt wird.

Aber nun geht es erstmal weiter auf Entdeckungsreise: Auch das Baghera Rutscheauto (z.B. hier erwerblich) ist ein wirklicher Hingucker. Bei so einem geräumigen Zimmer macht das Rumdüsen sicherlich noch mehr Spaß :).


In einer Ecke habe ich sogar die Poster von Mimirella (Foto unten links) entdeckt. Auch der kleine König besitzt zwei Werke von Mimirella. Soooo niedlich. Und schaut euch bitte diese blaue Vintage Kommode rechts an. Ich bin schon ein wenig verliebt.



Abschließend möchte ich euch noch diese Seite des Zimmers zeigen. Wie cool ist das denn mit diesen Schiebetüren bitte? Ich brauche ne neue Wohnung oder ein Haus mit Schiebetüren :-D.


Mir gefällt dieses Zimmer wirklich sehr. Manchmal ist es mir vielleicht zu viel des Guten und benötigt natürlich auch das gewisse Kleingeld, aber ... ich finde es sehr inspirierend (vor allem eben den Kaufladen) und es lädt zum Träumen ein.

Vielen Dank an Mirela, die mir diese traumhaften Fotos zur Verfügung gestellt hat :) Wer noch mehr von ihrem Einrichtungsstil sehen will, sollte unbedingt auf ihrem Instagram Account vorbeischauen.


Wie gefällt euch dieses Zimmer? Ist es nach eurem Geschmack oder ist es vielleicht sogar Too Much? Auf was legt ihr bei der Einrichtung der Kinderzimmer wert?


Liebe Grüße

Samstag, 29. August 2015

Studieren mit Kind

Neulich habe ich auf einem Blog einen Artikel über das Studium mit Kind gefunden, der zumindest für mich sehr interessant war (Leider weiß ich nicht mehr auf welchem Blog das war, deswegen fehlt hier der Link!). Denn ich bin so eine: Eine Mama, die ihr Kind im Studium bekommen hat. Und da ich nicht die einzige bin, die sich über so etwas Gedanken machen "musste", möchte ich heute über meine ersten Erfahrungen berichten und vielleicht die eine oder andere Studentin ermutigen (oder entmutigen?!), die vor solch einer Entscheidung steht. Es soll aber angemerkt werden, dass ich mit nicht mal sieben Monaten Mamisein natürlich noch nicht all zu viel Erfahrungen sammeln konnte.

Als ich klein war, habe ich immer gesagt "Mit 14 Jahren bekomme ich mein erstes Kind." Man wurde älter und stellte fest, dass 14 Jahre nicht gerade das Alter war, in dem man über Kinder nachdenken sollte ;-) (Hut ab, an alle Mamis, die soooo jung Kinder bekommen!). Fakt war, dass es schon immer mein größter Wunsch war später eine Familie zu gründen und ich "nicht so alt" sein wollte, wenn ich mein erstes Kind bekomme. Schließlich wollte ich immer vier Kinder (zwei war mir zu wenig und ungerade Zahlen mag ich nicht so gerne, also mussten es vier sein... versteht man doch oder? :D). Mit der Zeit - wir befinden uns immer noch irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsenwerden - beschloss ich, dass "alles ab 25 Jahren" ein ganz guter Zeitpunkt wäre ein erstes Kind zu bekommen. Ich machte Abitur, lernte meinen Freund kennen und fing kurze Zeit später mein Studium an. Afrikastudien. Ich wollte in der Entwicklungszusammenarbeit tätig werden - was Gutes tun. Projekte mit Kindern organisieren. Vor meinen Augen, naiv mit gerade mal 20, war ich überzeugt, dass das schon irgendwie klappen würde und meine Eltern waren damals, denke ich, erstmal nur froh, dass ich mich nicht für ein Kommunikationsdesign Studium ("Brotlose Kunst") eingetragen habe. Nach fast drei Jahren stellte ich aber ernüchternd fest, dass es vielleicht doch nicht das war, was ich mir vorstellte und vor allem schwer realisierbar war. Vielleicht auch eher die brotlose Kunst, von der man so gerne spricht. Vielleicht auch, weil ich nicht der Typ war, der sich von Anfang an bemühte Kontakte zu knüpfen. Wie auch immer - ich schloss meinen Bachelor erstmal ab und erkundigte mich zeitgleich nach Ausbildungen, anderen Studiengängen etc. Letztlich hörte ich auf mein Herz und trug mich mit 24 Jahren für Grundschullehramt ein, was ich bis dato studiere. Ich rechnete mir aus, dass ich mein Zweitstudium mit 30, 31 Jahren beenden würde. Dann würde es erstmal Arbeiten heißen und dann Kinder... nein, das war mir einfach alles zu spät. Aber da mein Freund und ich bis zur Geburt unseres Sohnes eine Fernbeziehung von 9000km (!!!) führten, musste ich eh erstmal meinen Kinderwunsch unterdrücken bis wir 2014 zu dem Entschluss gekommen sind, dass wir es versuchen - auch mit dem Gedanken dann endlich, als eine Familie, zusammen leben zu können...
Es klappte sehr schnell und da unser Sohn im Februar auf die Welt kam und ich eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft hatte, konnte ich das Wintersemester, mein 5. Fachsemester, noch problemlos beenden. Vor der Geburt schrieb ich noch zwei Klausuren - die letzte vier Tage vor der Geburt ;-). Zwei weitere schrieb ich zum zweiten Termin - sechs Wochen nach der Geburt. Eine davon konnte ich mit 1,0 abschneiden :-). Mein Freund kam damals mit meinem Sohn mit und wartete draußen, so dass ich ihn nach der Klausur gleich stillen konnte. 
Unser Sohn kam wie gesagt im Februar zur Welt. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich - mal abgesehen von den zwei Klausuren im März - bis Mitte April Semesterferien hatte und wir so unsere Kennenlernphase sehr genießen konnten. Der Plan war, dass ich im April wieder anfangen würde zur Uni zu gehen. Es war das letzte Semester vor meinem zweiten Bachelorabschluss. Durch das Vorwahlrecht, was mir seit der Geburt meines Sohnes zusteht, dachte ich mir, dass ich problemlos die Veranstaltungen in den Vormittag legen könne, da mein Freund immer erst gegen Mittag los muss. Wir haben uns dann erst eine Milchpumpe geliehen und später gekauft, damit mein Freund für die Unizeiten ausgestattet ist (wer stillen möchte, dem kann ich nur eine elektrische Milchpumpe empfehlen - eine Handpumpe fand ich viiiiel zu anstrengend, wenn man so oft abpumpen muss). Mit viel Power wollte ich also ins neue Semester starten. Es waren auch nur 3,5 Veranstaltungen (allerdings viel mehr Prüfungsleistungen...) - das sollte man ja irgendwie schaffen. Dachte ich. Das erste Problem tauchte auf, dass es am Vormittag kaum Veranstaltungen gab. Da ich pendel, konnte ich eigentlich nur die Veranstaltungen um 08:15h oder 10:15h besuchen, um wieder rechtzeitig zu Hause zu sein. Ich habe mich trotzdem in spätere Veranstaltungen eingetragen und hab den kleinen König einfach mitgenommen (Ich hatte vorher die Professoren und Dozenten gefragt - im Lehramtsstudium sind Babys aber ansich keine Seltenheit in den Veranstaltungen ^^). Da sie am Anfang noch so viel schlafen, war das absolut kein Problem. Er hat während der Veranstaltung (es war eine am Tag und das eben nur an drei Tagen die Woche) immer im Kinderwagen oder Tragetuch geschlafen. Öfters hat meine Mama ihn aber auch betreut, so dass ich etwas entspannter zur Uni fahren konnte (Wir hatten bis dato nur einen sehr großen Kinderwagen - was Bahn- und Busfahrten sehr viel komplizierter machte. Die Busse sind eh schon immer gut gefüllt und dann mit Kinderwagen...). Oder ich bin nicht hingegangen. Gegen Mitte/Ende des Semesters wurde er jedoch zunehmend wacher und so kam es, dass das Mitnehmen eigentlich nicht mehr möglich war oder ich eben zwischenzeitlich den Raum verlassen habe, um die anderen nicht zu stören.
Die Prüfungsleistungen häuften sich, da ich leider auch in vorherigen Jahren öfters Klausuren geschoben habe, die ich in diesem Semester beenden musste, sofern ich meinen Bachelor abschließen wollte. Unter anderem musste eine komplette Kunstmappe hergestellt werden, die mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich mir zunächst vorstellte. Und zig Hausarbeiten - für jemanden, die das Schreiben von Hausarbeiten einfach nur schrecklich findet, eine Qual. Zeitmanagement, was Prüfungsleistungen angeht, war noch nie meine Stärke. Ich war immer der Typ "Ich mache das auf den letzten Drücker" und kam damit - abgesehen von gelegentlichem Schieben der Klausur - sehr gut zurecht, auch wenn die Tage vor den Klausuren immer stressig waren. Irgendwie brauchte ich das aber auch. Aber nun war da eben der kleine König, der zunehmend wacher wurde und Aufmerksamkeit wollte. Meine Motivation à la "Ich kriege das schon irgendwie hin" wurde zunehmend ein weinerliches "Was mache ich hier eigentlich? Das klappt so nicht!" und kam schließlich zu dem Entschluss, dass ich das Ganze doch etwas entspannter angehen muss. Sprich: Ich verlängere um zwei Semester, um entspannt meine Prüfungsleistungen zu machen, um motiviert den Master im nächsten Jahr anzufangen. Im Juli habe ich trotzdem keine Prüfungen geschrieben - ich war fertig, weil er tagsüber so schlecht schlief und habe Muffensausen bekommen (Obwohl die Noten im Bachelor recht egal sind, wollte ich meine Klausuren immer mit 1,0-1,7 abschneiden, was ich auf wenige Ausnahmen auch ganz gut geschafft habe). Nun haben wir bald September und der Zweittermin für die Klausuren rückt näher. Ich versuche abends zu lernen, aber es fällt mir schwer - weil ich immer der Typ war, der viel Zeit für mich braucht. Um "nichts" zu machen. Mit Kind geht das aber eben nicht mehr (so gut) - schon gar nicht, wenn man nebenbei noch lernen muss. Das ist für mich noch immer eine große Herausforderung - doch ich gebe mein Bestens, damit ich jetzt im September meine Klausuren erfolgreich schreiben kann - auch wenn sie ggf. dann nicht mehr soooo ausfallen, wie ich es einst wollte. Schließlich möchte ich dem kleinen König irgendwann auch mal etwas mehr bieten können, ihm die Welt zeigen etc. Die zwei Semester, die ich jetzt verlängert habe, nutze ich, um meine offenen Prüfungsleistungen abzuschließen und vor allem mich auch langsam an eine neue Herangehensweise zu gewöhnen - und vor allem, um das erste Jahr unseres Sohnes intensiver zu erleben.
Ich denke, dass die große Kunst wohl ein gutes Zeitmanagement ist, um Kind und Studium nicht zu kurz kommen zu lassen. Ich hätte sicherlich irgendwie auch noch die vielen Prüfungsleistungen schaffen können, aber...auf wessen Kosten? Ferner ist die Hilfe von Partner und/oder Großeltern eine sehr wichtige Stütze. Sei es, um überhaupt zur Uni gehen zu können oder um Zeit zum Lernen zu finden. Dank der Hilfe meiner Eltern und dank der super Unterstützung meines Freundes sehe ich ganz zuversichtlich in die Zukunft.
Ab nächstem Jahr hat der kleine König vermutlich einen Betreungsplatz, damit ich entspannt meinen Master anfangen kann. Da ich ihn aber auf keinen Fall den ganzen Tag dort lassen möchte, versuche ich die Zeit aufs Minimum zu begrenzen.

Abschließend möchte ich nochmal zum finanziellen Punkt kommen. Da ich bis zum Mutterschutz "nur" auf 450 Euro Basis gearbeitet habe, steht mir "nur" der Mindessatz von 300 Euro pro Monat an Elterngeld plus 184 Euro Kindergeld zur Verfügung. Damit habe ich zur Zeit ansich etwas mehr als zuvor, allerdings natürlich auch höhere Ausgaben. Ohne Unterstützung würde dies aber nicht reichen. Sicherlich kommt es auch drauf an, was der Papa des Kindes macht und wie und vor allem wo ihr haust - es sollte aber durchaus bewusst sein, dass man als Studenten wenig finanzielle Unterstützung hat (nur zur Info: Da ich ein Zweitstudium mache, steht mir kein BAFöG zu) und man als frische Mama es vermutlich auch kaum schafft nebenbei zu arbeiten. Ich selbst werde aber bis hoffentlich Januar wieder einen kleinen Job annehmen, der sich dann mit den Betreuungsmöglichkeiten meines Freundes deckt.

Auch wenn sich das nun sehr negativ anhört: Ich denke trotzdem, dass das Studium eine wunderbare Zeit ist Kinder zu bekommen. Wann hat man - abgesehen von der Elternzeit - so viel Zeit für sein Kind, wenn man wieder arbeiten gehen muss? Ich bin überzeugt, dass man das Ganze wuppt - wenn man eben ein wenig Disziplin (und da muss ich echt an mir arbeiten) zeigt und auch auf eine gute familiäre oder freundschaftliche Unterstützung aufbauen kann. Finanziell gesehen, kann es natürlich - gerade, wenn beide Elternteile noch Studenten sind - manchmal etwas knapp werden. Aber mal ehrlich - was braucht so ein kleiner Wurm am Anfang? Und wie viel kann man gebraucht kaufen oder bekommt es von Freunden oder Verwandten geschenkt oder geliehen? Und dennoch gönne ich meinem Kind das eine oder andere Luxusteil ;-). Wen man etwas will, dann schafft man es auch. Daran glaube ich.


Wie war oder ist es bei euch? Seid ihr im Studium Mama oder Papa geworden? Was sind eure Erfahrungen und eure Tipps?


Liebe Grüße

Freitag, 31. Juli 2015

Von Schlafproblemen und anderen Dingen

Und schon wieder sind drei Monate vergangen, in denen ich nicht gebloggt habe. Drei Monate, in denen sich unser kleiner König von einem winzigen gar "unbeteiligten" Baby zu einem "Ich stelle hier alles auf den Kopf" Baby wandelte. Mittlerweile kann man schon "so viel mit ihm anfangen": Er rollt sich und versucht angestrengt auf die Knie zu kommen. Er hat so viel Kraft in den Beinen, dass er neulich gegen seinen Spielbogen-Erlebnisdecke trat, die daraufhin einmal über ihn fiel... Er lacht und freut sich, wenn ich ihm seine Lieblingslieder vorsinge (Wenn ich "Action, ich will Action" von Volker Rosin singe, wird er in der Regel immer ruhig, auch wenn vorher alles für ihn uncool war...). Er isst mittlerweile zweimal am Tag - morgens, nachmittags und einmal nachts stille ich ihn. Das klappt alles ganz gut - nur das Schlafen (bis auf nachts) bereitet mir Kopfzerbrechen und Kopfschmerzen.
Neulich saß ich im DELFI Kurs (kann ich nur empfehlen!) und bekam ein Gespräch einer Mama mit, die sich "sorgte", dass ihr Sohn (ca. halber Monat älter als unserer) drei Stunden Mittagsschlaf am Stück macht. Ich saß da und erwischte mich dabei neidisch auf sie zu sein. Drei Stunden am Stück! Was würde ich dafür manchmal geben?  Und was dafür, dass unser Sohn einfach so einschläft? 

Es ist so, dass der kleine König von Anfang an auf Papas Arm unter Schaukeln eingeschlafen ist. Am Anfang fand ich das super, dachte ich noch "Klasse, dann gewöhnt er sich nicht so daran an der Brust einzuschlafen". Da wir beide die erste Zeit zu Hause waren, nahm der Papa ihn meistens zum Schlafen - zumal er bei mir auf dem Arm immer protestierte... Da war eben was, was der Papa nicht hat. Aber ich wollte ihn ja auch mal hinlegen und musste dies auch schon bald tagsüber - also ließ ich ihn an der Brust einschlafen. Mit dem Resultat, dass der kleine König nur noch durch Schaukeln auf Papas Arm oder an Mamas Brust einschlief... Schon seit einiger Zeit beklagte ich mich bei anderen Müttern und meiner Hebamme, dass ich es schön finden würde, wenn der Kleine von alleine einschlafen würde und sagte, dass er sofort laut schreien (nein, nicht meckern) würde, wenn ich ihn in sein Bett, unser Bett etc. alleine oder gar neben uns zum Schlafen lege. "Du hast ihn verwöhnt!", "Der weiß jetzt schon wie er seinen Willen durchsetzen kann! Lass ihn schreien!" etc. hörte ich von allen Seiten. Ich war verunsichert - hatte ich alles falsch gemacht? Obwohl mein Mama Herz und das Papa Herz weinten, beschlossen wir den bösen Stimmen zu "gehorchen" und das Ganze auszuprobieren - ihn zu "entwöhnen", indem ich ihn schreien ließ (ich saß neben ihm und streichelte ihn) - mit dem Resultat, dass ich mich noch viel schlechter fühlte und mein Sohn auch tagelang noch brüllte und dann erschöpft einschlief (es hieß, dass es nach maximal einer Woche besser wird... ne). Wir nahmen ihn wieder auf den Arm bzw. an die Brust. Sobald er schlief, legten wir ihn in unser oder sein Bett. 


Doch dann fing es irgendwann vor längerer Zeit schon an, dass er tagsüber nach ca. 30min wieder wach wurde. Obwohl er noch müde aussah, bekam ich ihn in der Regel nicht mehr schlafen - manchmal mit erneutem Stillen - mit der Aussicht, dass er dann seinen Mittagsbrei nicht mehr wollte (wieso wohl?!). Auch einen Schnuller kann ich nicht reinstecken, weil er trotz mehrfachem Ausprobieren und diversen Schnullerarten er keinen nimmt. In den meisten Fällen nahm bzw. nehme ich ihn also hoch. Nach spätestens zwei Stunden reibt er sich wieder wie wild die Augen. Wir legen ihn wieder hin - nach ca. 30min höre ich ihn wieder. Ich schaffe nichts und beobachte mich genervt zu sein. Manchmal schaut er mich lächelnd an, manchmal ist er irritiert, manchmal schreit er. Ich dachte und denke wieder drüber nach - über die Tiefschlafphase und die Traumschlafphase, in der es doch heißt, dass die Kinder ihre Umgebung kontrollieren. Dadurch dass er an der Brust bzw. auf dem Arm einschläft, wacht er also nie so auf, wie er eingeschlafen ist. Liegt darin das Problem? Aber wenn es so wäre - warum geht es nachts dann? Der einzige Unterschied ist, dass es leider tagsüber recht hell im Raum ist (ein Plissee ist bereits bestellt!) - mag das der Grund sein? Eine Freundin hingegen hatte genau das gleiche Problem - ihr Sohn konnte nicht alleine einschlafen und schlief tagsüber nur ca. 30min am Stück. Nach einigen Monaten fing das sogar nachts wieder an - 9-10 Mal musste sie aufstehen... Sie hat das Ganze bis er 1,5 Jahre alt war durchgezogen, bis sie ihn völlig erschöpft schreien ließ... Und siehe da, er schlief durch und auch tagsüber länger als 30min am Stück... Wieder machte ihr mir Gedanken. Stellte in diversen Mutti-Onlinegruppen meine Fragen. Hier waren sich die meisten einig ihn an der Brust oder im Arm einschlafen zu lassen, weil er das scheinbar noch braucht. Aber für mein "Er schläft nur 30min am Stück" gab es keine Lösung. Was es auch immer ist: Ich würde gerne eine Lösung finden, die aber nicht nur mich, sondern vor allem auch meinen Sohn zufrieden stellt. Und ja, vielleicht versteht ihr jetzt auch, warum mir das Bloggen momentan so schwer fällt ;-). Aber dennoch: Ich werde es weiterhin versuchen und habe schon so manch Ideen im Hinterkopf :-)


Hattet oder habt ihr auch solche Schlafprobleme? Was könnt ihr mir als Tipps geben?


Liebe Grüße

Dienstag, 31. März 2015

Warm eingekuschelt mit Hobea Einschlagdecken

Was ist da draußen eigentlich los? Hier stürmt es seit Tagen, der Regen plätschert gegen die Scheiben und es ist einfach super ungemütlich. Aprilwetter - nein, danke. Das stand so nicht auf meiner Wunschliste! Also liebe Leser: Bitte brav eure Teller aufessen, damit wir wenigstens an Ostern schönes Wetter haben :-). Nachher schneit es noch - ich erinnere mich nämlich, dass wir 2013 Ostereier im Schnee suchen mussten.

Bei solch einem Wetter mag man nur zu Hause sitzen, Kaffee oder Tee schlürfen und gaaaanz viel kuscheln. Wenn man aber doch mal raus muss - auch wenn es nur ein kurzer Weg zum Auto ist - muss auch der kleine König natürlich warm eingekuschelt sein. Gut, dass wir schon vor seiner Geburt eine warme, kuschelige Einschlagdecke von Hobea Germany erhalten haben. Ich hatte mich nämlich vor einer Weile auf einen Produkttest beworben und habe prompt eine Zusage erhalten die Hobea Einschlagdecke auf Herz und Nieren zu testen.


Die Einschlagdecken sind für fast alle Babyschalen mit 3-Punktgurtsystem gedacht. Innerhalb weniger Sekunden sind sie befestigt und halten euer Baby warm: Decke reinlegen, Gurte durch die Schlitze, Baby rein, Gurt zu, Decke übers Baby zusammenschlagen - fertig!
Dadurch, dass man sie einfach per Klettverschluss zusammenschlägt, kann man sie z.B., wenn es doch zu warm ist, schnell wieder aufschlagen ohne das Baby aufzuwecken. Denn wie oft erlebt man es, dass die Kleinen auf der Autofahrt einschlafen. Hier passiert das zumindest immer.


Neben der eigentlichen Funktion als Einschlagdecke für die Babyschale, kann man die Decke natürlich auch super als z.B. Wickelunterlage für unterwegs oder als Krabbeldecke benutzen. Sie ist also wirklich vielseitig einsetzbar.

Die Einschlagdecken gibt es sowohl als Frühjahr/Sommer als auch als Herbst/Winter-Edition. Da unser kleiner König sich ja für Mitte Februar angekündigt hat und letztlich Anfang Februar kam, haben wir uns natürlich für eine Herbst/Winter Edition entschieden, die etwas dicker ist.
Ebenso kann man zwischen den Farben wählen. Wir haben uns für eine hellbraune Decke entschieden, die innen hellblau ist.
 
Und hier nochmal zum Schluss ein Foto, wie die Decke in der Babyschale aussieht. Wie man hier gut sehen kann, ist sie wirklich schön dick und hält den kleinen Liebling mollig warm


Wir sind auf jeden Fall mit der Decke zufrieden und können sie weiterempfehlen :-). Der einzige Kritikpunkt, der mir momentan einfällt, wäre die Applikation des Schafs am Kopfteil, die mir persönlich nicht gefällt. Ich mag diese "typischen Kindermotive" (mir fällt gerade keine bessere Beschreibung ein) nicht und hätte eine schlichte hellbraune-hellweiße Decke wohl besser gefunden. Da es sich hierbei aber nur um das Aussehen und nicht um die Funktion handelt, sehe ich diesen Kritikpunkt als weniger wichtig an und kann also insgesamt ein gutes Testurteil aussprechen :-).


Hattet / Habt ihr auch eine Einschlagdecke? Vielleicht sogar eine von Hobea (ehemals Heba)? Oder wie habt ihr eure kleinen Racker in der Babyschale warmgehalten?


Liebe Grüße

Vielen Dank an Hobea Germany für das kostenlose Bereitstellen der Einschlagdecke!

Was Milchpumpen mit Matthias Schweighöfer zu tun haben

Um eins schon mal klarzustellen: Der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer ist weder unter die Milchpumpen Hersteller gegangen, noch promotet er diese (zumindest ist mir das nicht bekannt ^^). Und nein, ich pumpe auch keine Milch für seinen Sohn ab. Aber alles mal der Reihe nach...

Schon vor meiner Schwangerschaft war mir klar, dass ich mein Studium auch mit Kind so schnell wie möglich beenden möchte. Schließlich handelt es sich dabei um ein Zweitstudium und irgendwann möchte auch ich mal anfangen Vollzeit zu arbeiten ;-). Dennoch war es mir ebenso wichtig mein Kind zumindest sechs Monate zu stillen. Da ich dreimal die Woche für 1-2 Vorlesungen/Seminare zur Uni muss und ich meinen Sohn natürlich nicht immer mitnehmen kann, war es von Anfang an klar, dass ich Milch für diese Tage abpumpen muss.

In der Apotheke habe ich mir die elektrische Milchpumpe Symphony von Medela ausgeliehen. Neu kosten die nämlich ein kleines Vermögen und ich wollte sie erstmal ausprobieren. Im Gegensatz zu einer Handpumpe, die ich ausprobierte, fließ die Milch hier relativ gut - und das ganz ohne Anstrengung. Und da eine Hand zum Festhalten reicht, kann man auch problemlos nebenbei im Internet surfen, lesen oder was auch immer einen entspannt (wenn einen das laute Geräusch nicht stört!). Der Vorteil der Symphony ist, - ohne andere elektrische Milchpumpen bewerten zu können - dass man hier zeitgleich Milch an beiden Brüsten abpumpen kann. Neben dem hohen Anschaffungspreis sehe ich nur einen einzigen anderen Nachteil: Das Gerät ist riesig und kann nicht mal eben unterwegs mitgeschleppt werden. Hier wäre wohl z.B. die Swing Maxi von Medela eine bessere Wahl.


Aber wie ist die abgepumpte Milch aufzubewahren und wie lange hält sie sich? Je nachdem ob sie schnell zum Einsatz kommen soll und wie sie gelagert wird, ergeben sich hierbei mehrere Möglichkeiten. Wer die Milch noch am selben Tag oder umgehend braucht, kann diese z.B. bei Zimmertemperatur (10-25°C) ca. 6 - 8 Stunden aufbewahren. Im Kühlschrank hält sie sich sogar - sofern ihr sie an die kältesten Stellen stellt! - ca. 2 - 3 Tage. Wer aber dauerhaft einen Vorrat ansammeln muss, der sollte sich Gedanken um das Einfrieren von Muttermilch machen.

Einfrieren
Für das Einfrieren braucht ihr natürlich einen passenden Behälter. Eine Möglichkeit sind spezielle Muttermilchbeutel, die leider ziemlich teuer sind: 25 Beutel von Lansinoh gibt es für ca. 7 Euro in diversen Drogerien zu kaufen! Die Beutel kann man mit bis zu 180ml Muttermilch füllen und anschließend mit dem jeweiligen Datum und der Flüssigkeitsmenge beschriften. Zumindest das Datum ist wichtig, damit ihr später wisst, ob die Milch schon abgelaufen ist oder nicht. Wenn euer Gefrierfach mindestens -18° C hergibt, könnt ihr - so habe ich es zumindest gefunden - die Milch bis zu sechs Monaten einfrieren. Gut zu wissen: Alle Abpumpmengen innerhalb von 24h, sofern sie immer gleich in den Kühlschrank gestellt wird, könnt ihr zusammen einfrieren!
Solltet ihr die Milch irgendwann gebrauchen, könnt ihr sie im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur schonened auftauen. Natürlich könnt ihr sie auch in einem Wasserbad erwärmen, wenn es schneller gehen soll - passt nur auf, dass der Topf nicht zu heiß wird, damit die wichtigen Nährstoffe nicht zerstört werden. Auf keinen Fall solltet ihr die Milch jedoch in der Mikrowelle erhitzen: Zum einen können hier leicht die Nährstoffe zerstört werden und zum anderen wird sie unterschiedlich stark erhitzt, was zu verbrannten Babyzungen führen kann.




Was man noch gebrauchen kann und was man beachten sollte
Neben Flaschen (am besten aus Glas) ist auch ein Vaporisator von Vorteil, sofern man öfter Flaschen verwendet. Dieser desinfiziert die Flaschen innerhalb von 8 Minuten, so dass nach dem Abwasch kein Auskochen im Topf mehr benötigt wird. Ebenso kann man diesen auch für Schnuller und Co. verwenden. Wir haben diesen hier und sind damit sehr zufrieden :-).
Bitte vergesst nicht die Flasche oft genug vor dem ersten großen Tag auszuprobieren: Was ist, wenn euer Mann plötzlich mit Kind und Flasche zu Hause sitzt, euer kleiner Racker die Flasche verweigert und Mamas Brust weit entfernt ist? Nicht schön...

Und was hat das alles mit Matthias Schweighöfer zu tun? Letzten Freitag hatte ich die Möglichkeit meinen deutschen Lieblingsschauspieler (nein, ich finde nicht, dass er nur wahnsinnig gut aussieht, sondern auch sehr gut spielt) bei einem Meet & Greet kennenzulernen. Damit ich zusammen mit einer Freundin diesen Moment genießen konnte (und mich nochmal wie 14 fühlen konnte), habe ich also vorher Milch abgepumpt, die mein Freund ihm eigentlich - während er auf uns wartete - geben wollte. Tja und letztlich lief es so ab, dass die Milch unseres Praxistests nicht gebraucht wurde und ich im VIP Bereich stillte bevor Matthias Schweighöfer in Begleitung von Joko Winterscheidt vorbeikam. Und so landete unser kleiner König also mit 6 Wochen auf einem kleinen Roten Teppich, während kleine und große Mädchen neidisch zu uns blickten ;-).


Habt ihr gelegentlich / regelmäßig abgepumpt bzw. tut es noch? Welche Handpumpe oder elektronische Milchpumpe hat euch überzeugt? Und wir habt ihr die abgepumpte Muttermilch aufbewahrt?


Liebe Grüße

Donnerstag, 26. März 2015

Project Life - das Scrapbook für den stressigen Alltag

Und schon wieder dreht sich heute alles um das Thema Erinnerungen festhalten. Schon wieder möchte ich euch eine Erinnerungsalbum-Idee vorstellen.  Aber keine Angst - dieses Mal denke ich nicht nur an die Schwangeren, sondern allgemein an Eltern und andere Personen, die etwas zu erzählen haben. Der Fokus soll hierbei aber auf einer schnellen und einfachen Verarbeitung der Fotos etc. liegen - perfekt also für Mamis und Papis, die neben Kindern, Haushalt, Job und sonstigem Privatleben noch Erinnerungen festhalten möchten. Die Scrapbooker unter euch werden sich jetzt langweilen und gähnen - für alle anderen habe ich vielleicht eine ganz neue Entdeckung!

Heute dreht sich alles um kreative Foto-Tagebücher in Form von Project Life. Bitte was?! Project Life ist eine Idee von der Amerikanerin Beggy Higgins auf kreative und vor allem einfache Weise den Alltag festzuhalten (ob täglich, wöchentlich oder sonstwie) und verbindet das Tagebuch mit dem Fotoalbum. Für Scrapbooker und alle anderen Begeisterten hat sie Hüllen und passende Kärtchen erfunden, in welche Fotos und kleine Notizen (Karten in passender Größe etc.) passen. Während die normalen Scrapbook Layouts (also Fotoalbenseiten) einen immer wieder herausfordern ein neues Layout zu schaffen, muss man bei den Project Life Layouts einfach nur die Hüllen füllen. Natürlich kann man sich auch hier seeeehr viel Zeit nehmen, dennoch denke ich, dass es seeeehr viel schneller und vor allem auch platzsparender ist als ein "normales" Layout.


Quelle: Amy Tangerine

Wer Blut geleckt hat, sollte mal bei der Scrapbook Werkstatt vorbeischauen - unter Project Life findet ihr all die passenden Hüllen und mehr. Für Dekomaterialien wie Alphas, Embellishments (Verzierungen wie Sticker etc.) und Co. könnt ihr einfach im ganzen Shop mal rumstöbern - aber vorsicht: Man wird sehr schnell süchtig und kann ein kleines, aber feines Vermögen ausgeben. 

Ich selbst scrappe ja mittlerweile kaum noch und wenn fast nur noch digital. Aber auch hier müssen Project Life Fans nicht verzichten: Die Hüllen sowie diverese Verzierungen gibt es nämlich auch bereits digital. Für das Babyfotoalbum vom kleinen König fertige ich sowohl ein traditionelles Papier Scrapbook im Project Life Stil als auch ein digitales an :-). Eins für ihn und eins für uns als Eltern. 


Hier einmal zwei digitale Beispielseiten - hochgeladen via Cewe Fotobuch. Bitte beachtet, dass an den Seiten etwas abgeschnitten wird (normalerweise ist der graue Rand etwas breiter), da die Seiten 30,5 x 30,5cm sind und die Fotobücher aber nur 30 x 30 cm.

Traditionell oder digital?
Der Vorteil der traditionellen Papierversion ist natürlich, dass man alles gleich angucken, fühlen etc. kann und auch Gegenstände wie das Namensschild aus dem Krankenhaus abheften kann. Allerdings muss man immer wieder Fotos ausdrucken und genauer planen (wie groß muss das Foto ausgedruckt werden etc.). Beim digitalen Album kann ich die Materialien beliebig oft verwenden (Kostenpunkt!) und vor allem Fotos sehr schnell und einfach auf die gewünschte Größe ändern. Der Nachteil ist natürlich hier, dass das "Basteln" etwas fehlt, man lange am PC sitzt und das Werk erst am Ende als Buch bestellen kann, während es sich bei der traditionellen Version nach und nach füllt. Letztlich muss halt jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist.


Kennt ihr bereits Project Life? Was haltet ihr von der Idee? Ist es umsetzbar oder doch noch viel zu viel Arbeit? Oder gar zu übertrieben?


Liebe Grüße

Dienstag, 24. März 2015

Spielzeug für Neugeborene - auch die ganz ganz Kleinen möchten beschäftigt werden

Wenn man sich die Spielzeuggeschäfte ansieht - ob online oder in der Stadt - findet man viele schöne Spielzeugsachen für unsere Kleinen. Meistens sind diese aber erst ab einem bestimmten Alter empfohlen, dabei gibt es auch einige Gegenstände, die selbst für die ganz ganz Kleinen bereits interessant sind. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen als frischgebackene Mama mit euch teilen und bin gespannt, was euch noch einfällt:

Mobile
Schon in seinen ersten Tagen konnten wir beobachten, dass der kleine König schon konzentriert den Bewegungen des Mobiles folgte. Wir haben über dem Laufstall und dem Wickeltisch ein Mobile hängen - ein weiteres hängen wir mal hier, mal dort auf (über dem Stubenwagen, unserem Bett, Kinderwagen, etc.). Wir haben zum einen dieses selbstgemachte Mobile aus Filzkugeln, als auch zweimal das bunte Mobile Leka von Ikea, welches mir von meiner Hebamme empfohlen wurde. Zum einen weil es die Farben Rot und Gelb beinhaltet, die die Neugeborenen besser wahrnehmen können. Zum anderen weil die Gesichter der Tiere nach unten hängen. Interessant ist sicherlich auch das Mobile Zwitscherlinge von Haba. Denn auch hier schauen die bunten Vögel zum einen nach unten und zum anderen kann man diese - dank Magneten - sogar abnehmen.


Babyrassel
Auch wenn die Kleinen diese noch nicht selbst greifen können, macht es dennoch Sinn sie schon vorher zu haben. Denn zumindest unser kleiner König liebt das Geräusch seiner einen Rassel. Empfehlen kann ich hier die Glückspilzrassel aus der BabyGlück Reihe der Marke Die Spiegelburg. Denn das Geräusch beim Schütteln ist zum einen nicht zu laut und nicht zu leise und zum anderen ist hier wieder die Farbe Rot vorhanden. Ich kann es für meinen Sohn wirklich bestätigen: Rote Sachen guckt er unheimlich gerne an :D.

Erlebnisdecke
Erlebnisdecken mit Spielbogen etc. sind zwar meist erst ab einem Alter von drei Monaten gekennzeichnet, sind aber dennoch schon ab Geburt - meiner Meinung nach - interessant. Besonders beliebt ist hierbei die Erlebnisdecke Rainforest von Fisher Price. Hier gibt es neben hängenden Schmetterlingen, auch einen Spiegel oder ein paar Geräusche. Ich finde sie zwar alles andere als ästhetisch anzusehen :D, aber es geht ja um unsere kleinen Lieben und die sollen laut Testergebnissen etc. total drauf abfahren. Wir selbst haben leider erst jetzt eine gekauft und ich bin schon gespannt, was der kleine König dazu sagt, wenn sie dann hier ankommt.

Übrigens: Falls ihr diese oder andere Produkte bei den oben verlinkten Shops kaufen wollt, habe ich noch einen kleinen Tipp für euch, der den einen oder anderen Euro vielleicht auf eurem Konto lässt ;-). Für oben genannte Shops (und viele weitere) gibt es nämlich Gutscheincodes auf der Seite Sparwelt. Für uns Mamis und Papis ist hier natürlich die Kategorie Baby, Kind und Spielzeug besonders interessant. Einfach auf einen Shop, z.B. Kidoh, klicken und sparen :-).

Aber nun habe ich natürlich auch noch eine Frage an euch:


Welche Spielsachen oder Gegenstände haben euren Babys schon ab Geburt / 1 -2 Monat gefallen?


Liebe Grüße

Sonntag, 15. März 2015

Bevor ich Mama wurde...

Ein Leben mit einem Kind kann man sich evtl. ein wenig vorstellen: Man träumt davon wie man das Kind erzieht (und natürlich aaaalles richtig macht und das Kind IMMER artig ist - na klar :D!), wie man mit ihm Spaß haben kann usw. Man kann viel lesen - dank Blogs, Büchern und Internetseiten sowie Geburtsvorbereitungskursen, kann man viel lernen, aber: Letztenendes kommt es eh ganz anders als gedacht.

Bevor ich Mama wurde, habe ich gedacht, dass ...
 
... ich nach der Geburt wieder topfit bin
Ich stellte mir vor, dass ich - wenn ich keinen Kaiserschnitt haben würde - gleich wieder topfit bin. Schließlich hatte ich auch in der Schwangerschaft nicht wirklich viele Beschwerden. Wochenbett - ach was. Rumliegen - das brauche ich nicht. Denkste! 2-3 Wochen ging es mir #!f*!. Jede Bewegung tat weh. Zudem hatte ich auch schön - zum Glück nur 1-2 Tage - einen Baby Blues (sagt man das so?): Wegen jeder Kleinigkeit habe ich geheult und war einfach überfordert.

...der Bauch ein paar Tage nach der Geburt ansatzweise wie vorher aussieht
Ja ne. Ich sah noch immer einige Tage nach der Geburt sehr schwanger aus und war sehr irritiert. Dass der Bauch bzw. die komplette Figur nicht gleich wieder wie ein Topmodel aussah (nicht, dass er das jemals ansatzweise tat ^^) war mir klar, aber ich fühlte mich, als würde ich in kürzester Zeit ein zweites Kind austragen. Mittlerweile weiß ich, dass das normal ist - schließlich habe ich ja nicht per geplanten Kaiseschnitt mein Kind einige Wochen eher geholt wie manch ein Promi *hust*. Dennoch freue ich mich auf den Moment, wenn ich wieder in meine Pre Schwangerschaft Jeans passe - denn nach fünf Wochen ist mein Becken leider immer noch zu breit und so laufe ich weiter in meinen Umstandshosen und Leggings rum ;-).


Das Foto entstand ca. 1,5 - 2 Wochen nach der Geburt. Unser erster längerer Spaziergang, der übrigens noch viel zu anstrengend für mich war - auch wenn man das hier nicht sieht.

... ich mit etwas weniger Schlaf gut zurechtkomme
Da ich auch vor der Schwangerschaft immer eher wenig geschlafen habe, bin ich davon ausgegangen, dass mir der immer beschriebene Schlafmangel junger Eltern nichts ausmachen würde. Würde ich es vielleicht mal schaffen, früh einzuschlafen, wäre das wohl auch kein Problem. Da ich es aber selten vor Mitternacht ins Bett schaffe - egal wie müde ich bin - haben auch mich die nächtlichen "Ruhestörungen" die ersten Tage "wahnsinnig" gemacht. Mittlerweile schaffe ich es immerhin oft um 23:00h schon einzuschlafen und zudem wird der Kleine auch gar nicht mehr sooooo oft nachts wach bzw. war von Anfang an recht human mit uns :-P

... ich nicht ganz so unsicher bin - schließlich habe ich Erfahrung mit Babys und Kindern
Denkste! Ich war am Anfang unsicher wie nie zuvor. Obwohl ich schon auf zig Babys und Kinder aufgepasst habe, war es dieses Mal anders. Plötzlich habe ich die Verantwortung für ein kleines süßes Wesen und kann sie nicht mal eben wieder abgeben. Wenn ich ein "fremdes" Kind einmal falsch halte, mag das nicht gravierend sein. Wenn ich aber mein eigenes Kind, was immer bei mir ist, falsch halte, sieht das schon anders aus.

... das Stillen easy peasy ist und gleich super funktioniert
Und ja mittlerweile ist es beinahe easy peasy, aber... es war ein schmerzvoller Weg. Ich hatte die ersten Tage teilweise panische Angst vor der nächsten Mahlzeit, weil jedes Andocken höllisch weh tat und ich heulend neben dem Kind lag - nicht gerade fördernd in dieser Situation! Ebenso war ich fest davon überzeugt, dass ich nicht genügend Milch hatte, was den Milchspendereflex nicht auslöst, wenn man sich so stresst. Ein Teufelskreis!

... ich sicher regelmäßig zum Bloggen komme / etwas schaffe, schließlich schlafen Neugeborene ja noch soooo viel
Ätsch! Wieder falsch gedacht. Richtig ist zwar, dass er viel schläft - vorzugsweise aber auf dem Arm. Sobald wir ihn in seine Wiege ablegen, geht das Gebrüll los. Somit liegt er gerade auch auf meinem Bauch, während ich hier versuche zu tippen. Hat jemand für mich ein tolles Video für Tragetechniken mit dem Tragetuch? Wir haben hier zwar eins, aber irgendwie wirkt das alles noch so unstabil, wenn ich ihn reinlege, dass ich mich das bisher nicht traue, damit rumzulaufen.

... meine Klamotten bzw. eher Papas (gut so!) sooo häufig sämtliche Flüssigkeiten des Babys magisch anziehen
Okay zugegeben, ...ja, dass man gerade bei Jungs beim Wickeln gut aufpassen muss, weiß ich spätestens nachdem mein Neffe mich einmal schön angepinkelt hat, aber nun beim täglichen Wickeln öfter mal mit dieser Situation konfrontiert zu werden, erfordert eine gute Reaktionsfähigkeit :D. Ebenso hätte ich nicht gedacht, dass Babys so weit kackern können (gut, dass Papa da stand...) und sooooo viel spucken können. Lieber Sohn, verzeihe mir, dass ich gerade sämtliche intime Flüssigkeiten von dir beschreibe, aber...hey, du bist ganz normal.

... so viele Leute einem zur Geburt gratulieren und einen bzw. das Baby beschenken
Klar, von Familie und Freunden erwartet man Glückwünsche und auch wenn ich hier auf meinem Blog schreibe, dass ich Mama geworden bin, rechnet man mit ein paar Glückwünschen. Aber dann kamen da noch so viele schöne Geschenke sowohl von Familie und Freunden, als auch von mir eher unbekannten Leuten (Freunde meiner Eltern etc.), mit denen wir wirklich nicht gerechnet haben. Und sogar einen Blumenstrauß kam hier überrasschend per Post an:


Vielen Dank an die Firma Pixum, die mich mit diesem Blumenstrauß überraschte - ich habe mich sehr gefreut.

... Ausflüge mit Baby so viel komplizierter sind
Wir waren vor einigen Tagen das erste Mal in Hamburg. Plötzlich waren wir auf Aufzüge angewiesen, die man a) erstmal finden muss und b) davor erstmal warten muss, bis die zwei Kinderwagen mit ihren Muttis vor uns den Aufzug genutzt haben. Und dazu kommt natürlich noch, dass Babys gerne nochmal die Windel vollhauen, wenn sie gerade ihren Winter Overall anhaben und wir los wollen ;-).


Ich denke, dass ich diesen Satz "Bevor ich Mama wurde, dachte ich, dass ..." noch sehr sehr häufig in den nächsten Jahren vervollständigen kann, aber natürlich ist es auch interessant eure Seite kennenzulernen:


Was war für euch als Mama und Papa neu oder unerwartet? Was hättet ihr euch vor eurer neuen Rolle niemals gedacht?


Liebe Grüße


Mittwoch, 4. März 2015

Erinnerungsbox - was sollte man für das Kind aufheben?

Der kleine König ist erst drei Wochen alt und dennoch merke ich jetzt schon, wie schnell die Zeit rast. Noch passt locker Größe 50/56, da er recht klein und schmal war/ist, dennoch sehe ich schon wie sehr sich sein Körper und sein Gesicht verändert haben. Fotos und Videos helfen diese Zeit wenigstens ein bisschen festzuhalten - nicht nur für sich selbst als Eltern, sondern auch für das Kind selbst. Ich freue mich schon, wenn ich irgendwann mit dem kleinen König auf dem Sofa sitzen kann und wir gemeinsam Fotoalben angucken können. Manchmal ist es aber auch schön, wenn man später nochmal Dinge in die Hand nehmen kann, die man früher als Baby und Kleinkind gebraucht hat. 

Viele Eltern sammeln deshalb besondere Erinnerungsstücke, um sie in einer Box oder einer Kiste für das Kind aufzuheben. Je nachdem, wann man diese Box dem Kind überreichen möchte und was man alles hineintun möchte, sammeln sich im Laufe der Jahre zahlreiche Gegenstände. Ein schöner Anlass diese Kiste dem Kind zu übergeben, ist natürlich der 18. Geburtstag (wobei ich nicht wüsste, ob ich solange warten könnte ^^).


Jede Mama bzw. jeder Papa kann natürlich frei entscheiden, was sie bzw. er in die Kiste packt. Dennoch ist es sicherlich hilfreich, wenn man ein paar Ideen bekommt. Deshalb habe ich euch einfach mal eine Liste mit ein paar Ideen aufgeschrieben, die ihr sehr gerne per Kommentar ergänzen könnt:

Ideen für den Inhalt einer Erinnerungsbox:
- eine Windel in Größe 1 (oder halt die erste Stoffwindel!)
- erstes Outfit oder auch nur der erste Strampler etc.
- Namensbändchen, Bettkärtchen etc. aus dem Krankenhaus 
- erstes Foto
- Geburtsanzeige
- Glückwunschkarten
- Geburtsbericht
- Zeitung vom Tag der Geburt bzw. Nachrichten raussuchen, was an dem Tag geschah
- Schmusetuch
- Babydecke
- Lieblingskuscheltier
- Spieluhr
- Rassel
- Schnuller (erster Schnuller oder Lieblingsschnuller)
- individuelle sonstige Dinge wie Kissen mit Namen (kann man ja eh meist schlecht an andere weitergeben ^^)

- Schwangerschaftstagebuch
- Mutterpass
- Babytagebuch
- Sprüchebuch (Kinder sind doch die besten Sprücheklopfer!)

- erste Locke (die man abschneidet)
- Milchzähne
- erste Malereien
- erste Schreibübungen


Ich selbst werde einige dieser Dinge auch im Fotoalbum haben, dass ich im Project Life Stil (dazu bald mehr) anfertige - also ein Mix aus Fotoalbum und Tagebuch. Die größeren Dinge wie das erste Outfit etc. kommen dann in eine Erinnerungsbox.


Habt ihr auch eine Erinnerungsbox für eure Kinder angefertigt? Wenn ja, habt ihr noch weitere Ideen, was man noch reinlegen kann?


Liebe Grüße

Mittwoch, 25. Februar 2015

Der kleine König ist da

Der Grund für die aktuelle Stille auf meinem Blog ist zumindest für mich ein ganz wunderbarer Grund: Seit zwei Wochen gibt es uns nur noch im Dreierpack, denn unser kleiner König ist endlich bei uns - etwas früher als erwartet und vor allem schneller als die Polizei erlaubt herausgestürmt, was mich im Nachhinein ziemlich ausgeknockt hat ;-). Obwohl der kleine König unser erstes Kind ist, kam er nach nur 2,5h nach regelmäßigen 4min Wehen auf die Welt und für uns und die Hebamme so plötzlich, dass ich nichtmal im Kreissaal entbinden konnte ;-). 
Obwohl er noch die meiste Zeit schläft, hält er uns auf Trapp und ich brauchte einige Tage, um mich von der Geburt zu erholen (autsch, autsch, autsch...) und um meine neue Rolle als Mama anzunehmen. Denn trotz ständiger Kontakte zu Babys und Kleinkindern, fühlte ich mich die ersten Tage überfordert: Ich war mir sooooo unsicher, wie ich ihn halten soll, wie ich ihn zum Stillen anlegen sollte usw. Plötzlich hat man eben eine ganz andere Verantwortung, die man nicht einfach so wieder abgeben kann und ich war und bin einfach froh, dass der Papa da sehr viel relaxter ranging bzw. geht und einfach der beste Papa, den man sich für sein Kind wünschen kann, ist :-).




Die letzten Tage haben wir also zusammen als junge Familie genossen und die ersten Besuche begrüßt, die uns mit wunderschönen Geschenken überrascht haben. Vor allem ein Geschenk muss ich euch nun zeigen - auch wenn ich damit vielleicht doch ein paar mehr Details preisgebe, als ich zunächst wollte ;-): Dieses wunderschöne Nachtlicht haben wir von Freunden bekommen und hängt nun in der Wickelecke.

Ich denke, ihr habt Verständnis, wenn es hier erstmal etwas ruhiger wird - denn im Gegensatz zu vorher sitze ich kaum noch am PC :-).

Liebe Grüße