Dienstag, 31. März 2015

Warm eingekuschelt mit Hobea Einschlagdecken

Was ist da draußen eigentlich los? Hier stürmt es seit Tagen, der Regen plätschert gegen die Scheiben und es ist einfach super ungemütlich. Aprilwetter - nein, danke. Das stand so nicht auf meiner Wunschliste! Also liebe Leser: Bitte brav eure Teller aufessen, damit wir wenigstens an Ostern schönes Wetter haben :-). Nachher schneit es noch - ich erinnere mich nämlich, dass wir 2013 Ostereier im Schnee suchen mussten.

Bei solch einem Wetter mag man nur zu Hause sitzen, Kaffee oder Tee schlürfen und gaaaanz viel kuscheln. Wenn man aber doch mal raus muss - auch wenn es nur ein kurzer Weg zum Auto ist - muss auch der kleine König natürlich warm eingekuschelt sein. Gut, dass wir schon vor seiner Geburt eine warme, kuschelige Einschlagdecke von Hobea Germany erhalten haben. Ich hatte mich nämlich vor einer Weile auf einen Produkttest beworben und habe prompt eine Zusage erhalten die Hobea Einschlagdecke auf Herz und Nieren zu testen.


Die Einschlagdecken sind für fast alle Babyschalen mit 3-Punktgurtsystem gedacht. Innerhalb weniger Sekunden sind sie befestigt und halten euer Baby warm: Decke reinlegen, Gurte durch die Schlitze, Baby rein, Gurt zu, Decke übers Baby zusammenschlagen - fertig!
Dadurch, dass man sie einfach per Klettverschluss zusammenschlägt, kann man sie z.B., wenn es doch zu warm ist, schnell wieder aufschlagen ohne das Baby aufzuwecken. Denn wie oft erlebt man es, dass die Kleinen auf der Autofahrt einschlafen. Hier passiert das zumindest immer.


Neben der eigentlichen Funktion als Einschlagdecke für die Babyschale, kann man die Decke natürlich auch super als z.B. Wickelunterlage für unterwegs oder als Krabbeldecke benutzen. Sie ist also wirklich vielseitig einsetzbar.

Die Einschlagdecken gibt es sowohl als Frühjahr/Sommer als auch als Herbst/Winter-Edition. Da unser kleiner König sich ja für Mitte Februar angekündigt hat und letztlich Anfang Februar kam, haben wir uns natürlich für eine Herbst/Winter Edition entschieden, die etwas dicker ist.
Ebenso kann man zwischen den Farben wählen. Wir haben uns für eine hellbraune Decke entschieden, die innen hellblau ist.
 
Und hier nochmal zum Schluss ein Foto, wie die Decke in der Babyschale aussieht. Wie man hier gut sehen kann, ist sie wirklich schön dick und hält den kleinen Liebling mollig warm


Wir sind auf jeden Fall mit der Decke zufrieden und können sie weiterempfehlen :-). Der einzige Kritikpunkt, der mir momentan einfällt, wäre die Applikation des Schafs am Kopfteil, die mir persönlich nicht gefällt. Ich mag diese "typischen Kindermotive" (mir fällt gerade keine bessere Beschreibung ein) nicht und hätte eine schlichte hellbraune-hellweiße Decke wohl besser gefunden. Da es sich hierbei aber nur um das Aussehen und nicht um die Funktion handelt, sehe ich diesen Kritikpunkt als weniger wichtig an und kann also insgesamt ein gutes Testurteil aussprechen :-).


Hattet / Habt ihr auch eine Einschlagdecke? Vielleicht sogar eine von Hobea (ehemals Heba)? Oder wie habt ihr eure kleinen Racker in der Babyschale warmgehalten?


Liebe Grüße

Vielen Dank an Hobea Germany für das kostenlose Bereitstellen der Einschlagdecke!

Was Milchpumpen mit Matthias Schweighöfer zu tun haben

Um eins schon mal klarzustellen: Der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer ist weder unter die Milchpumpen Hersteller gegangen, noch promotet er diese (zumindest ist mir das nicht bekannt ^^). Und nein, ich pumpe auch keine Milch für seinen Sohn ab. Aber alles mal der Reihe nach...

Schon vor meiner Schwangerschaft war mir klar, dass ich mein Studium auch mit Kind so schnell wie möglich beenden möchte. Schließlich handelt es sich dabei um ein Zweitstudium und irgendwann möchte auch ich mal anfangen Vollzeit zu arbeiten ;-). Dennoch war es mir ebenso wichtig mein Kind zumindest sechs Monate zu stillen. Da ich dreimal die Woche für 1-2 Vorlesungen/Seminare zur Uni muss und ich meinen Sohn natürlich nicht immer mitnehmen kann, war es von Anfang an klar, dass ich Milch für diese Tage abpumpen muss.

In der Apotheke habe ich mir die elektrische Milchpumpe Symphony von Medela ausgeliehen. Neu kosten die nämlich ein kleines Vermögen und ich wollte sie erstmal ausprobieren. Im Gegensatz zu einer Handpumpe, die ich ausprobierte, fließ die Milch hier relativ gut - und das ganz ohne Anstrengung. Und da eine Hand zum Festhalten reicht, kann man auch problemlos nebenbei im Internet surfen, lesen oder was auch immer einen entspannt (wenn einen das laute Geräusch nicht stört!). Der Vorteil der Symphony ist, - ohne andere elektrische Milchpumpen bewerten zu können - dass man hier zeitgleich Milch an beiden Brüsten abpumpen kann. Neben dem hohen Anschaffungspreis sehe ich nur einen einzigen anderen Nachteil: Das Gerät ist riesig und kann nicht mal eben unterwegs mitgeschleppt werden. Hier wäre wohl z.B. die Swing Maxi von Medela eine bessere Wahl.


Aber wie ist die abgepumpte Milch aufzubewahren und wie lange hält sie sich? Je nachdem ob sie schnell zum Einsatz kommen soll und wie sie gelagert wird, ergeben sich hierbei mehrere Möglichkeiten. Wer die Milch noch am selben Tag oder umgehend braucht, kann diese z.B. bei Zimmertemperatur (10-25°C) ca. 6 - 8 Stunden aufbewahren. Im Kühlschrank hält sie sich sogar - sofern ihr sie an die kältesten Stellen stellt! - ca. 2 - 3 Tage. Wer aber dauerhaft einen Vorrat ansammeln muss, der sollte sich Gedanken um das Einfrieren von Muttermilch machen.

Einfrieren
Für das Einfrieren braucht ihr natürlich einen passenden Behälter. Eine Möglichkeit sind spezielle Muttermilchbeutel, die leider ziemlich teuer sind: 25 Beutel von Lansinoh gibt es für ca. 7 Euro in diversen Drogerien zu kaufen! Die Beutel kann man mit bis zu 180ml Muttermilch füllen und anschließend mit dem jeweiligen Datum und der Flüssigkeitsmenge beschriften. Zumindest das Datum ist wichtig, damit ihr später wisst, ob die Milch schon abgelaufen ist oder nicht. Wenn euer Gefrierfach mindestens -18° C hergibt, könnt ihr - so habe ich es zumindest gefunden - die Milch bis zu sechs Monaten einfrieren. Gut zu wissen: Alle Abpumpmengen innerhalb von 24h, sofern sie immer gleich in den Kühlschrank gestellt wird, könnt ihr zusammen einfrieren!
Solltet ihr die Milch irgendwann gebrauchen, könnt ihr sie im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur schonened auftauen. Natürlich könnt ihr sie auch in einem Wasserbad erwärmen, wenn es schneller gehen soll - passt nur auf, dass der Topf nicht zu heiß wird, damit die wichtigen Nährstoffe nicht zerstört werden. Auf keinen Fall solltet ihr die Milch jedoch in der Mikrowelle erhitzen: Zum einen können hier leicht die Nährstoffe zerstört werden und zum anderen wird sie unterschiedlich stark erhitzt, was zu verbrannten Babyzungen führen kann.




Was man noch gebrauchen kann und was man beachten sollte
Neben Flaschen (am besten aus Glas) ist auch ein Vaporisator von Vorteil, sofern man öfter Flaschen verwendet. Dieser desinfiziert die Flaschen innerhalb von 8 Minuten, so dass nach dem Abwasch kein Auskochen im Topf mehr benötigt wird. Ebenso kann man diesen auch für Schnuller und Co. verwenden. Wir haben diesen hier und sind damit sehr zufrieden :-).
Bitte vergesst nicht die Flasche oft genug vor dem ersten großen Tag auszuprobieren: Was ist, wenn euer Mann plötzlich mit Kind und Flasche zu Hause sitzt, euer kleiner Racker die Flasche verweigert und Mamas Brust weit entfernt ist? Nicht schön...

Und was hat das alles mit Matthias Schweighöfer zu tun? Letzten Freitag hatte ich die Möglichkeit meinen deutschen Lieblingsschauspieler (nein, ich finde nicht, dass er nur wahnsinnig gut aussieht, sondern auch sehr gut spielt) bei einem Meet & Greet kennenzulernen. Damit ich zusammen mit einer Freundin diesen Moment genießen konnte (und mich nochmal wie 14 fühlen konnte), habe ich also vorher Milch abgepumpt, die mein Freund ihm eigentlich - während er auf uns wartete - geben wollte. Tja und letztlich lief es so ab, dass die Milch unseres Praxistests nicht gebraucht wurde und ich im VIP Bereich stillte bevor Matthias Schweighöfer in Begleitung von Joko Winterscheidt vorbeikam. Und so landete unser kleiner König also mit 6 Wochen auf einem kleinen Roten Teppich, während kleine und große Mädchen neidisch zu uns blickten ;-).


Habt ihr gelegentlich / regelmäßig abgepumpt bzw. tut es noch? Welche Handpumpe oder elektronische Milchpumpe hat euch überzeugt? Und wir habt ihr die abgepumpte Muttermilch aufbewahrt?


Liebe Grüße

Donnerstag, 26. März 2015

Project Life - das Scrapbook für den stressigen Alltag

Und schon wieder dreht sich heute alles um das Thema Erinnerungen festhalten. Schon wieder möchte ich euch eine Erinnerungsalbum-Idee vorstellen.  Aber keine Angst - dieses Mal denke ich nicht nur an die Schwangeren, sondern allgemein an Eltern und andere Personen, die etwas zu erzählen haben. Der Fokus soll hierbei aber auf einer schnellen und einfachen Verarbeitung der Fotos etc. liegen - perfekt also für Mamis und Papis, die neben Kindern, Haushalt, Job und sonstigem Privatleben noch Erinnerungen festhalten möchten. Die Scrapbooker unter euch werden sich jetzt langweilen und gähnen - für alle anderen habe ich vielleicht eine ganz neue Entdeckung!

Heute dreht sich alles um kreative Foto-Tagebücher in Form von Project Life. Bitte was?! Project Life ist eine Idee von der Amerikanerin Beggy Higgins auf kreative und vor allem einfache Weise den Alltag festzuhalten (ob täglich, wöchentlich oder sonstwie) und verbindet das Tagebuch mit dem Fotoalbum. Für Scrapbooker und alle anderen Begeisterten hat sie Hüllen und passende Kärtchen erfunden, in welche Fotos und kleine Notizen (Karten in passender Größe etc.) passen. Während die normalen Scrapbook Layouts (also Fotoalbenseiten) einen immer wieder herausfordern ein neues Layout zu schaffen, muss man bei den Project Life Layouts einfach nur die Hüllen füllen. Natürlich kann man sich auch hier seeeehr viel Zeit nehmen, dennoch denke ich, dass es seeeehr viel schneller und vor allem auch platzsparender ist als ein "normales" Layout.


Quelle: Amy Tangerine

Wer Blut geleckt hat, sollte mal bei der Scrapbook Werkstatt vorbeischauen - unter Project Life findet ihr all die passenden Hüllen und mehr. Für Dekomaterialien wie Alphas, Embellishments (Verzierungen wie Sticker etc.) und Co. könnt ihr einfach im ganzen Shop mal rumstöbern - aber vorsicht: Man wird sehr schnell süchtig und kann ein kleines, aber feines Vermögen ausgeben. 

Ich selbst scrappe ja mittlerweile kaum noch und wenn fast nur noch digital. Aber auch hier müssen Project Life Fans nicht verzichten: Die Hüllen sowie diverese Verzierungen gibt es nämlich auch bereits digital. Für das Babyfotoalbum vom kleinen König fertige ich sowohl ein traditionelles Papier Scrapbook im Project Life Stil als auch ein digitales an :-). Eins für ihn und eins für uns als Eltern. 


Hier einmal zwei digitale Beispielseiten - hochgeladen via Cewe Fotobuch. Bitte beachtet, dass an den Seiten etwas abgeschnitten wird (normalerweise ist der graue Rand etwas breiter), da die Seiten 30,5 x 30,5cm sind und die Fotobücher aber nur 30 x 30 cm.

Traditionell oder digital?
Der Vorteil der traditionellen Papierversion ist natürlich, dass man alles gleich angucken, fühlen etc. kann und auch Gegenstände wie das Namensschild aus dem Krankenhaus abheften kann. Allerdings muss man immer wieder Fotos ausdrucken und genauer planen (wie groß muss das Foto ausgedruckt werden etc.). Beim digitalen Album kann ich die Materialien beliebig oft verwenden (Kostenpunkt!) und vor allem Fotos sehr schnell und einfach auf die gewünschte Größe ändern. Der Nachteil ist natürlich hier, dass das "Basteln" etwas fehlt, man lange am PC sitzt und das Werk erst am Ende als Buch bestellen kann, während es sich bei der traditionellen Version nach und nach füllt. Letztlich muss halt jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist.


Kennt ihr bereits Project Life? Was haltet ihr von der Idee? Ist es umsetzbar oder doch noch viel zu viel Arbeit? Oder gar zu übertrieben?


Liebe Grüße

Dienstag, 24. März 2015

Spielzeug für Neugeborene - auch die ganz ganz Kleinen möchten beschäftigt werden

Wenn man sich die Spielzeuggeschäfte ansieht - ob online oder in der Stadt - findet man viele schöne Spielzeugsachen für unsere Kleinen. Meistens sind diese aber erst ab einem bestimmten Alter empfohlen, dabei gibt es auch einige Gegenstände, die selbst für die ganz ganz Kleinen bereits interessant sind. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen als frischgebackene Mama mit euch teilen und bin gespannt, was euch noch einfällt:

Mobile
Schon in seinen ersten Tagen konnten wir beobachten, dass der kleine König schon konzentriert den Bewegungen des Mobiles folgte. Wir haben über dem Laufstall und dem Wickeltisch ein Mobile hängen - ein weiteres hängen wir mal hier, mal dort auf (über dem Stubenwagen, unserem Bett, Kinderwagen, etc.). Wir haben zum einen dieses selbstgemachte Mobile aus Filzkugeln, als auch zweimal das bunte Mobile Leka von Ikea, welches mir von meiner Hebamme empfohlen wurde. Zum einen weil es die Farben Rot und Gelb beinhaltet, die die Neugeborenen besser wahrnehmen können. Zum anderen weil die Gesichter der Tiere nach unten hängen. Interessant ist sicherlich auch das Mobile Zwitscherlinge von Haba. Denn auch hier schauen die bunten Vögel zum einen nach unten und zum anderen kann man diese - dank Magneten - sogar abnehmen.


Babyrassel
Auch wenn die Kleinen diese noch nicht selbst greifen können, macht es dennoch Sinn sie schon vorher zu haben. Denn zumindest unser kleiner König liebt das Geräusch seiner einen Rassel. Empfehlen kann ich hier die Glückspilzrassel aus der BabyGlück Reihe der Marke Die Spiegelburg. Denn das Geräusch beim Schütteln ist zum einen nicht zu laut und nicht zu leise und zum anderen ist hier wieder die Farbe Rot vorhanden. Ich kann es für meinen Sohn wirklich bestätigen: Rote Sachen guckt er unheimlich gerne an :D.

Erlebnisdecke
Erlebnisdecken mit Spielbogen etc. sind zwar meist erst ab einem Alter von drei Monaten gekennzeichnet, sind aber dennoch schon ab Geburt - meiner Meinung nach - interessant. Besonders beliebt ist hierbei die Erlebnisdecke Rainforest von Fisher Price. Hier gibt es neben hängenden Schmetterlingen, auch einen Spiegel oder ein paar Geräusche. Ich finde sie zwar alles andere als ästhetisch anzusehen :D, aber es geht ja um unsere kleinen Lieben und die sollen laut Testergebnissen etc. total drauf abfahren. Wir selbst haben leider erst jetzt eine gekauft und ich bin schon gespannt, was der kleine König dazu sagt, wenn sie dann hier ankommt.

Übrigens: Falls ihr diese oder andere Produkte bei den oben verlinkten Shops kaufen wollt, habe ich noch einen kleinen Tipp für euch, der den einen oder anderen Euro vielleicht auf eurem Konto lässt ;-). Für oben genannte Shops (und viele weitere) gibt es nämlich Gutscheincodes auf der Seite Sparwelt. Für uns Mamis und Papis ist hier natürlich die Kategorie Baby, Kind und Spielzeug besonders interessant. Einfach auf einen Shop, z.B. Kidoh, klicken und sparen :-).

Aber nun habe ich natürlich auch noch eine Frage an euch:


Welche Spielsachen oder Gegenstände haben euren Babys schon ab Geburt / 1 -2 Monat gefallen?


Liebe Grüße

Sonntag, 15. März 2015

Bevor ich Mama wurde...

Ein Leben mit einem Kind kann man sich evtl. ein wenig vorstellen: Man träumt davon wie man das Kind erzieht (und natürlich aaaalles richtig macht und das Kind IMMER artig ist - na klar :D!), wie man mit ihm Spaß haben kann usw. Man kann viel lesen - dank Blogs, Büchern und Internetseiten sowie Geburtsvorbereitungskursen, kann man viel lernen, aber: Letztenendes kommt es eh ganz anders als gedacht.

Bevor ich Mama wurde, habe ich gedacht, dass ...
 
... ich nach der Geburt wieder topfit bin
Ich stellte mir vor, dass ich - wenn ich keinen Kaiserschnitt haben würde - gleich wieder topfit bin. Schließlich hatte ich auch in der Schwangerschaft nicht wirklich viele Beschwerden. Wochenbett - ach was. Rumliegen - das brauche ich nicht. Denkste! 2-3 Wochen ging es mir #!f*!. Jede Bewegung tat weh. Zudem hatte ich auch schön - zum Glück nur 1-2 Tage - einen Baby Blues (sagt man das so?): Wegen jeder Kleinigkeit habe ich geheult und war einfach überfordert.

...der Bauch ein paar Tage nach der Geburt ansatzweise wie vorher aussieht
Ja ne. Ich sah noch immer einige Tage nach der Geburt sehr schwanger aus und war sehr irritiert. Dass der Bauch bzw. die komplette Figur nicht gleich wieder wie ein Topmodel aussah (nicht, dass er das jemals ansatzweise tat ^^) war mir klar, aber ich fühlte mich, als würde ich in kürzester Zeit ein zweites Kind austragen. Mittlerweile weiß ich, dass das normal ist - schließlich habe ich ja nicht per geplanten Kaiseschnitt mein Kind einige Wochen eher geholt wie manch ein Promi *hust*. Dennoch freue ich mich auf den Moment, wenn ich wieder in meine Pre Schwangerschaft Jeans passe - denn nach fünf Wochen ist mein Becken leider immer noch zu breit und so laufe ich weiter in meinen Umstandshosen und Leggings rum ;-).


Das Foto entstand ca. 1,5 - 2 Wochen nach der Geburt. Unser erster längerer Spaziergang, der übrigens noch viel zu anstrengend für mich war - auch wenn man das hier nicht sieht.

... ich mit etwas weniger Schlaf gut zurechtkomme
Da ich auch vor der Schwangerschaft immer eher wenig geschlafen habe, bin ich davon ausgegangen, dass mir der immer beschriebene Schlafmangel junger Eltern nichts ausmachen würde. Würde ich es vielleicht mal schaffen, früh einzuschlafen, wäre das wohl auch kein Problem. Da ich es aber selten vor Mitternacht ins Bett schaffe - egal wie müde ich bin - haben auch mich die nächtlichen "Ruhestörungen" die ersten Tage "wahnsinnig" gemacht. Mittlerweile schaffe ich es immerhin oft um 23:00h schon einzuschlafen und zudem wird der Kleine auch gar nicht mehr sooooo oft nachts wach bzw. war von Anfang an recht human mit uns :-P

... ich nicht ganz so unsicher bin - schließlich habe ich Erfahrung mit Babys und Kindern
Denkste! Ich war am Anfang unsicher wie nie zuvor. Obwohl ich schon auf zig Babys und Kinder aufgepasst habe, war es dieses Mal anders. Plötzlich habe ich die Verantwortung für ein kleines süßes Wesen und kann sie nicht mal eben wieder abgeben. Wenn ich ein "fremdes" Kind einmal falsch halte, mag das nicht gravierend sein. Wenn ich aber mein eigenes Kind, was immer bei mir ist, falsch halte, sieht das schon anders aus.

... das Stillen easy peasy ist und gleich super funktioniert
Und ja mittlerweile ist es beinahe easy peasy, aber... es war ein schmerzvoller Weg. Ich hatte die ersten Tage teilweise panische Angst vor der nächsten Mahlzeit, weil jedes Andocken höllisch weh tat und ich heulend neben dem Kind lag - nicht gerade fördernd in dieser Situation! Ebenso war ich fest davon überzeugt, dass ich nicht genügend Milch hatte, was den Milchspendereflex nicht auslöst, wenn man sich so stresst. Ein Teufelskreis!

... ich sicher regelmäßig zum Bloggen komme / etwas schaffe, schließlich schlafen Neugeborene ja noch soooo viel
Ätsch! Wieder falsch gedacht. Richtig ist zwar, dass er viel schläft - vorzugsweise aber auf dem Arm. Sobald wir ihn in seine Wiege ablegen, geht das Gebrüll los. Somit liegt er gerade auch auf meinem Bauch, während ich hier versuche zu tippen. Hat jemand für mich ein tolles Video für Tragetechniken mit dem Tragetuch? Wir haben hier zwar eins, aber irgendwie wirkt das alles noch so unstabil, wenn ich ihn reinlege, dass ich mich das bisher nicht traue, damit rumzulaufen.

... meine Klamotten bzw. eher Papas (gut so!) sooo häufig sämtliche Flüssigkeiten des Babys magisch anziehen
Okay zugegeben, ...ja, dass man gerade bei Jungs beim Wickeln gut aufpassen muss, weiß ich spätestens nachdem mein Neffe mich einmal schön angepinkelt hat, aber nun beim täglichen Wickeln öfter mal mit dieser Situation konfrontiert zu werden, erfordert eine gute Reaktionsfähigkeit :D. Ebenso hätte ich nicht gedacht, dass Babys so weit kackern können (gut, dass Papa da stand...) und sooooo viel spucken können. Lieber Sohn, verzeihe mir, dass ich gerade sämtliche intime Flüssigkeiten von dir beschreibe, aber...hey, du bist ganz normal.

... so viele Leute einem zur Geburt gratulieren und einen bzw. das Baby beschenken
Klar, von Familie und Freunden erwartet man Glückwünsche und auch wenn ich hier auf meinem Blog schreibe, dass ich Mama geworden bin, rechnet man mit ein paar Glückwünschen. Aber dann kamen da noch so viele schöne Geschenke sowohl von Familie und Freunden, als auch von mir eher unbekannten Leuten (Freunde meiner Eltern etc.), mit denen wir wirklich nicht gerechnet haben. Und sogar einen Blumenstrauß kam hier überrasschend per Post an:


Vielen Dank an die Firma Pixum, die mich mit diesem Blumenstrauß überraschte - ich habe mich sehr gefreut.

... Ausflüge mit Baby so viel komplizierter sind
Wir waren vor einigen Tagen das erste Mal in Hamburg. Plötzlich waren wir auf Aufzüge angewiesen, die man a) erstmal finden muss und b) davor erstmal warten muss, bis die zwei Kinderwagen mit ihren Muttis vor uns den Aufzug genutzt haben. Und dazu kommt natürlich noch, dass Babys gerne nochmal die Windel vollhauen, wenn sie gerade ihren Winter Overall anhaben und wir los wollen ;-).


Ich denke, dass ich diesen Satz "Bevor ich Mama wurde, dachte ich, dass ..." noch sehr sehr häufig in den nächsten Jahren vervollständigen kann, aber natürlich ist es auch interessant eure Seite kennenzulernen:


Was war für euch als Mama und Papa neu oder unerwartet? Was hättet ihr euch vor eurer neuen Rolle niemals gedacht?


Liebe Grüße


Mittwoch, 4. März 2015

Erinnerungsbox - was sollte man für das Kind aufheben?

Der kleine König ist erst drei Wochen alt und dennoch merke ich jetzt schon, wie schnell die Zeit rast. Noch passt locker Größe 50/56, da er recht klein und schmal war/ist, dennoch sehe ich schon wie sehr sich sein Körper und sein Gesicht verändert haben. Fotos und Videos helfen diese Zeit wenigstens ein bisschen festzuhalten - nicht nur für sich selbst als Eltern, sondern auch für das Kind selbst. Ich freue mich schon, wenn ich irgendwann mit dem kleinen König auf dem Sofa sitzen kann und wir gemeinsam Fotoalben angucken können. Manchmal ist es aber auch schön, wenn man später nochmal Dinge in die Hand nehmen kann, die man früher als Baby und Kleinkind gebraucht hat. 

Viele Eltern sammeln deshalb besondere Erinnerungsstücke, um sie in einer Box oder einer Kiste für das Kind aufzuheben. Je nachdem, wann man diese Box dem Kind überreichen möchte und was man alles hineintun möchte, sammeln sich im Laufe der Jahre zahlreiche Gegenstände. Ein schöner Anlass diese Kiste dem Kind zu übergeben, ist natürlich der 18. Geburtstag (wobei ich nicht wüsste, ob ich solange warten könnte ^^).


Jede Mama bzw. jeder Papa kann natürlich frei entscheiden, was sie bzw. er in die Kiste packt. Dennoch ist es sicherlich hilfreich, wenn man ein paar Ideen bekommt. Deshalb habe ich euch einfach mal eine Liste mit ein paar Ideen aufgeschrieben, die ihr sehr gerne per Kommentar ergänzen könnt:

Ideen für den Inhalt einer Erinnerungsbox:
- eine Windel in Größe 1 (oder halt die erste Stoffwindel!)
- erstes Outfit oder auch nur der erste Strampler etc.
- Namensbändchen, Bettkärtchen etc. aus dem Krankenhaus 
- erstes Foto
- Geburtsanzeige
- Glückwunschkarten
- Geburtsbericht
- Zeitung vom Tag der Geburt bzw. Nachrichten raussuchen, was an dem Tag geschah
- Schmusetuch
- Babydecke
- Lieblingskuscheltier
- Spieluhr
- Rassel
- Schnuller (erster Schnuller oder Lieblingsschnuller)
- individuelle sonstige Dinge wie Kissen mit Namen (kann man ja eh meist schlecht an andere weitergeben ^^)

- Schwangerschaftstagebuch
- Mutterpass
- Babytagebuch
- Sprüchebuch (Kinder sind doch die besten Sprücheklopfer!)

- erste Locke (die man abschneidet)
- Milchzähne
- erste Malereien
- erste Schreibübungen


Ich selbst werde einige dieser Dinge auch im Fotoalbum haben, dass ich im Project Life Stil (dazu bald mehr) anfertige - also ein Mix aus Fotoalbum und Tagebuch. Die größeren Dinge wie das erste Outfit etc. kommen dann in eine Erinnerungsbox.


Habt ihr auch eine Erinnerungsbox für eure Kinder angefertigt? Wenn ja, habt ihr noch weitere Ideen, was man noch reinlegen kann?


Liebe Grüße