Samstag, 18. März 2017

Tut tut - hier kommt der Zehnerübergang-Bus

Einige von euch wissen ja sicherlich, dass ich Grundschullehramt mit den Fächern Mathematik und Kunst studiere. Das Studium oder zumindest die Praxisphasen, wie aktuell, machen mir unglaublich viel Spaß und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich endlich fertig bin und selbst so richtig unterrichten darf. Als Mensch mit vielen kreativen Ideen in mir habe ich schon einige Unterrichtsmaterialien selbst erstellt, welche ich später nutzen möchte. Und da dieser Blog rund um Familie und Kinder handelt, denke ich mir, dass auch solche Themen - rund um Schule - hier reinpassen. Zumal diese Materialien sich ja auch oft für die eigenen vier Wände eignen, um Kindern schwierige Dinge nochmal zu erklären etc.
Mamas und Papas von Erstklässlern dürfen sich vermutlich aktuell gerade über den Zehnerübergang im Fach Mathe "erfreuen". Was für uns Erwachsene mittlerweile ganz einfach ist, ist für die ganz Kleinen eine echte Herausforderung und gehört in der ersten Klasse im Fach Mathe zu den schwersten Lerninhalten.
Während meines aktuellen Praktikums habe ich die Einführung des Zehnerübergangs miterleben dürfen. Hierzu wurde eine Geschichte rund um eine Busfahrt erzählt. Der Bus fuhr zunächst ins rote Dorf und holte dort z.B. 7 Personen ab. Da es sich um einen Doppeldecker-Bus handelte, wollten natürlich alle ganz oben und ganz vorne sitzen. Dann fuhr der Bus ins blaue Dorf, wo 6 Personen einsteigen wollten. Auch sie wollten oben sitzen. Dort waren aber nur noch drei Plätze frei. Also mussten die anderen drei unten sitzen. So ergibt sich aus 7 + 6 = 7 + 3 + 3 = 13. Es wird also ein sogenannter "Zehnerstopp" durchgeführt. Natürlich kann man hier auch eine andere Strategie verwenden und mehr oder weniger sollte es den Kindern auch frei überlassen werden wie sie die Aufgabe lösen, aber ich finde diese Idee für die Einführung nicht schlecht. Gerne dürfen aber erfahrene LehrerInnen dazu äußern :-).
Wenn man natürlich nur die Geschichte hört, ist das wohl ziemlich sinnlos. Bildhafte Unterstützung, besonders in der Grundschule, ist also angebracht. Die Lehrerin nutzte dazu eine Bildvorlage, welche es auf 4teachers kostenlos gibt und nutze dazu große, magnetische Wendeplättchen als Personen.

Die kostenlose Busvorlage ist wirklich nicht schlecht - ich wollte aber dennoch etwas eigenes, nach meinen Wünschen (auch wenn es letztlich nichts mehr mit Mathe zu tun hat ^^, aber... da kommt wohl die Kunstlehrerin in mir zum Vorschein hehe) und habe mich schließlich selbst vor den PC gesetzt und gebastelt - aber mich stark an der Vorlage orientiert :-). Die Datei habe ich extra ganz groß erstellt, damit man sie auch problemlos sogar bis A1 drucken kann. Ich habe es ehrlich gesagt aber noch gar nicht ausprobiert und auch nicht am PC nachgemessen wie groß die Fenster sind, so dass ich weiß wie groß ich die Vorlage für die Tafel drucken muss, wenn ich die oben verlinkten 5cm großen Wendeplättchen nutzen möchte. Wie auch immer: Meine Busdatei mit kleinen Zusatzmaterialien für die Geschichte sowie ein Blatt nur mit dem Bus als kleinere Datei (A4 druckbar) für jedes Kind (dazu kann man dann die kleinen, gängigen Wendeplättchen nutzen) habe ich auf Lehrermarktplatz.de zum kostenlosen Downloaden hochgeladen.

Ich habe mir den Bus bereits in A4 ausgedruckt, laminiert und ausgeschnitten und bin mit dem Ergebnis, siehe Instagram, sehr zufrieden.

Apropos Praxisphase. Das ist auch der Grund, warum es hier wieder so still geworden ist. Ich mache aktuell ein langes Praktikum bis zu den Sommerferien, muss dazu Unterrichtsstunden planen und durchführen und schreibe nebenbei aber noch Klausuren und Hausarbeiten und ...ach ja...ein zweijähriger Junge fordert auch noch meine Aufmerksamkeit :-). Ich bin gerade "etwas" ausgelastet. Da es aber in den kommenden Wochen zumindest unitechnisch etwas ruhiger zu geht, hoffe ich mein zweites "Baby" hier auch mal wieder zu füllen.

Liebe Grüße


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