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Samstag, 18. März 2017

Tut tut - hier kommt der Zehnerübergang-Bus

Einige von euch wissen ja sicherlich, dass ich Grundschullehramt mit den Fächern Mathematik und Kunst studiere. Das Studium oder zumindest die Praxisphasen, wie aktuell, machen mir unglaublich viel Spaß und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich endlich fertig bin und selbst so richtig unterrichten darf. Als Mensch mit vielen kreativen Ideen in mir habe ich schon einige Unterrichtsmaterialien selbst erstellt, welche ich später nutzen möchte. Und da dieser Blog rund um Familie und Kinder handelt, denke ich mir, dass auch solche Themen - rund um Schule - hier reinpassen. Zumal diese Materialien sich ja auch oft für die eigenen vier Wände eignen, um Kindern schwierige Dinge nochmal zu erklären etc.
Mamas und Papas von Erstklässlern dürfen sich vermutlich aktuell gerade über den Zehnerübergang im Fach Mathe "erfreuen". Was für uns Erwachsene mittlerweile ganz einfach ist, ist für die ganz Kleinen eine echte Herausforderung und gehört in der ersten Klasse im Fach Mathe zu den schwersten Lerninhalten.
Während meines aktuellen Praktikums habe ich die Einführung des Zehnerübergangs miterleben dürfen. Hierzu wurde eine Geschichte rund um eine Busfahrt erzählt. Der Bus fuhr zunächst ins rote Dorf und holte dort z.B. 7 Personen ab. Da es sich um einen Doppeldecker-Bus handelte, wollten natürlich alle ganz oben und ganz vorne sitzen. Dann fuhr der Bus ins blaue Dorf, wo 6 Personen einsteigen wollten. Auch sie wollten oben sitzen. Dort waren aber nur noch drei Plätze frei. Also mussten die anderen drei unten sitzen. So ergibt sich aus 7 + 6 = 7 + 3 + 3 = 13. Es wird also ein sogenannter "Zehnerstopp" durchgeführt. Natürlich kann man hier auch eine andere Strategie verwenden und mehr oder weniger sollte es den Kindern auch frei überlassen werden wie sie die Aufgabe lösen, aber ich finde diese Idee für die Einführung nicht schlecht. Gerne dürfen aber erfahrene LehrerInnen dazu äußern :-).
Wenn man natürlich nur die Geschichte hört, ist das wohl ziemlich sinnlos. Bildhafte Unterstützung, besonders in der Grundschule, ist also angebracht. Die Lehrerin nutzte dazu eine Bildvorlage, welche es auf 4teachers kostenlos gibt und nutze dazu große, magnetische Wendeplättchen als Personen.

Die kostenlose Busvorlage ist wirklich nicht schlecht - ich wollte aber dennoch etwas eigenes, nach meinen Wünschen (auch wenn es letztlich nichts mehr mit Mathe zu tun hat ^^, aber... da kommt wohl die Kunstlehrerin in mir zum Vorschein hehe) und habe mich schließlich selbst vor den PC gesetzt und gebastelt - aber mich stark an der Vorlage orientiert :-). Die Datei habe ich extra ganz groß erstellt, damit man sie auch problemlos sogar bis A1 drucken kann. Ich habe es ehrlich gesagt aber noch gar nicht ausprobiert und auch nicht am PC nachgemessen wie groß die Fenster sind, so dass ich weiß wie groß ich die Vorlage für die Tafel drucken muss, wenn ich die oben verlinkten 5cm großen Wendeplättchen nutzen möchte. Wie auch immer: Meine Busdatei mit kleinen Zusatzmaterialien für die Geschichte sowie ein Blatt nur mit dem Bus als kleinere Datei (A4 druckbar) für jedes Kind (dazu kann man dann die kleinen, gängigen Wendeplättchen nutzen) habe ich auf Lehrermarktplatz.de zum kostenlosen Downloaden hochgeladen.

Ich habe mir den Bus bereits in A4 ausgedruckt, laminiert und ausgeschnitten und bin mit dem Ergebnis, siehe Instagram, sehr zufrieden.

Apropos Praxisphase. Das ist auch der Grund, warum es hier wieder so still geworden ist. Ich mache aktuell ein langes Praktikum bis zu den Sommerferien, muss dazu Unterrichtsstunden planen und durchführen und schreibe nebenbei aber noch Klausuren und Hausarbeiten und ...ach ja...ein zweijähriger Junge fordert auch noch meine Aufmerksamkeit :-). Ich bin gerade "etwas" ausgelastet. Da es aber in den kommenden Wochen zumindest unitechnisch etwas ruhiger zu geht, hoffe ich mein zweites "Baby" hier auch mal wieder zu füllen.

Liebe Grüße


Montag, 26. Dezember 2016

Pimp my Kinderküche

Nun ist Weihnachten 2016 also fast wieder vorbei.Wie wohl fast in jeder Familie haben die Kinder ordentlich abgesahnt. Auch der kleine König wurde reich beschenkt. Von uns ...pardon, vom Weihnachtsmann, ....gab es eine Kinderküche mit viel Zubehör. Ich hatte ihn bereits bei diversen Ikea Besuchen etc. mit solch einer spielen sehen - hätte aber nicht gedacht, dass er sich SO darüber freuen würde. Er fing sofort an zu kochen und als wir nach der Bescherung essen wollten, deckte er gleich den Tisch mit seinen Utensilien. Er war den ganzen Abend kaum von der Küche zu entfernen - Mamas Herz hat vor Freude getanzt :-). Das lag vielleicht auch daran, dass ich viel Arbeit, Zeit und Liebe in diese Küche gesteckt habe:


Denn eigentlich sah diese Küche so aus:

Diese haben wir in dieser Form für 59,90 Euro bei Lidl gekauft. Optisch ähnelt sie der berühmten Duktig Küche von Ikea sehr. Herd und Spüle sind nur vertauscht, die Mikrowelle ist mehr seitlich angebracht und die Griffe und der Hahn sehen etwas anders aus - dafür gibt es für den Herd und Ofen auch Drehknöpfe, welche bei der Ikea Küche nicht vorhanden sind. Ich gebe zu, dass die Griffe, der Hahn etc. alles etwas "billiger" rüberkommen, allerdings kostete uns die Küche auch 30 Euro weniger. Schade finde ich nur, dass - wie auch bei der Ikea Küche - der Herd seitlich aufgeht. Das wollte ich eigentlich noch ändern, habe ich leider aber nicht mehr geschafft und ist sicherlich auch nicht ganz so einfach.


Von Anfang an war mir klar - nachdem ich zahlreiche Ergebnisse online betrachtete - dass ich diese Küche noch umgestalten möchte und sie so zu einem ganz individuellen Produkt wird. Farbe sowie Folie sollten dabei zum Einsatz kommen.
Farblich habe ich mich für ein Pastellblau entschieden. Innen habe ich - dank einer anderen Mama, die die Küche ihrer Tochter Hellgrau-Rosa gestrichen hat - auch noch Grau bekommen, so dass ich diese Farbe für innen benutzen konnte.
Für außen habe ich das Permanent Spray in Pastellblau von Edding genommen. Hierbei handelt es sich um einen Acryllack, den man sprayen kann - was für eine gleichmäßige Oberfläche vorteilhaft ist. Obwohl ich mit der Farbe sowie Handhabe letztlich vollkommen zufrieden bin, kann ich diesen Acryllack aufgrund des Preises für solch große Flächen im Nachhinein nicht empfehlen: Ich brauchte letztlich 3 Flaschen bei einem Preis von je ca. 9 Euro! Die hintere Seite als auch die Innenseiten außer vom Regal sind nicht in dieser Farbe und ich  habe nur zwei Schichten aufgetragen (was aber ausreichend ist). Außerdem - für alle, denen das wichtig ist, ist dieser Acryllack nicht für Spielzeuge getestet wurden. D.h. zwar nicht, dass er nicht speichelfest etc. ist, sollte einem aber zumindest bewusst sein. Acryllack wird aber ansich sehr sehr hart. Ich habe mich dafür entschieden, weil der kleine König nicht der Typ ist, der alles ableckt und außerdem müssten dann ja alle Möbelstücke etc. spielzeugsicher getestet worden sein. Bei kleinen Greifringen kann ich es verstehen, aber meiner Meinung hier nicht notwendig. Wer trotz der hohen Kosten dennoch die Farbe verwendet: Unbedingt draußen sprayen und vorher das Holz abschleifen, da es sonst auch recht rauh wird (ich habs vergessen und habe es im Nachhinein etwas gemacht, damit das Holz wieder weicher wurde). Der Lack stinkt schon sehr, ist aber nach ca. 30min bereits trocken und stinkt dann natürlich nach ausreichender Belüftung nicht mehr. Innen sowie hinten haben wir aber einen Buntlack in Hellgrau von Obi verwendet, der sogar spielzeugsicher getestet wurde. Dieser ist sehr günstig (ca. 9 Euro) und konnte für zwei Küchen verwendet werden - evtl. reicht es sogar für drei Küchen, da noch etwas übrig ist. Die andere Mama hat, soweit ich richtig informiert bin, alles Grau gestrichen - nur die Schranktür sowie Ofentür sind Rosa. Allerdings muss dieser gestrichen werden und kann - zumindest habe ich es nicht hinbekommen - nicht immer eine streifenfreie Oberfläche garantieren. Das geht nun mal mit einem Spray sehr viel einfacher.





Als Arbeitsfläche habe ich eine grau-weiße Marmorfolie bestellt, die ich auf das Holz geklebt habe. Das ging super einfach und hat eine große Wirkung! Von der Folie haben wir noch sehr viel übrig - ich glaube sogar noch so viel, dass es für eine weitere Küche reicht. Ihr seht also - wenn ihr euch zu Zweit zusammen tut, könnt ihr ggf. sogar noch viel günstiger eine Kinderküche pimpen!



Nun werden wir also jeden Tag fleißig verwöhnt:


Insgesamt habe ich, etwas über 100 Euro ausgegeben, was aber wie gesagt vor allem an der Pastellblauen Farbe lag. Sicherlich findet man da eine sehr viel günstigere Variante - siehe der hellgraue Buntlack. Dennoch ich bin sehr zufrieden mit meinem Werk und freue mich, dass es so gut angekommen ist. 
Eigentlich wollte ich auch noch eine Rückwand anbringen - das habe ich aber zeitlich nicht mehr geschafft.

Natürlich sollte er auch gleich ein paar Sachen zum Kochen und Backen bekommen. Aufmerksame Leser wissen ja, dass ich schon seit einiger Zeit dabei bin Sachen aus Filz zu nähen. Wenn ihr auf das Label "Kinderküche" klickt, findet ihr alle Beiträge.

Was sagt ihr zu dieser Umgestaltung? Lohnt sich für euch arbeitstechnisch und preislich diese Umgestaltung? Habt ihr vielleicht auch bereits eine Küche umgestaltet oder komplett selbt gebaut? Und was haben eure Kleinen zu Weihnachten bekommen?


Liebe Grüße


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ist das Kunst oder kann das weg? Kunst machen mit den ganz Kleinen

Wie viele von euch wissen, studiere ich u.A. Kunst auf Lehramt. Für mich war das Fach Kunst schon immer mein Lieblingsfach - denn schon immer habe ich es geliebt mich kreativ auszutoben. Für mich ist Kreativität eine sehr wichtige Fähigkeit, die die Entwicklung eines Menschen positiv beeinflussen kann und die man in der Schule eben vor allem im Kunstunterricht ausleben kann. Neben der Förderung der Kreativität interessiert es mich auch neue Techniken kennenzulernen und mich in diesen zu verbessern - denn ich finde es faszinierend wie z.B. realitätstreu einige malen oder zeichnen können. Privat male, zeichne ich kaum - eher basteln - dennoch bin ich momentan für meine Abschlussmappe sehr fleißig und merke wieder einmal, wie viel Freude es doch bringen kann zu malen oder zu zeichnen - auch wenn ich ehrlich gesagt danach immer gar nichts mit meinen "Werken" anzufangen weiß (weswegen ich wohl auch nur für meine Abschlussmappe tätig bin und sonst eben nicht).

Acryl- und Aquarellmalerei von mir
Aufgrund meiner Interessen sowie meiner Meinung über die Bedeutung von Kreativität ist es mir wichtig, dass ich auch meinem Sohn zumindest die Möglichkeit gebe sich kreativ und künstlerisch auszutoben - was er letztlich daraus später macht, ist dann natürlich seine Sache. Und wie dies schon in diesem Alter (~ 1 Jahr) geht, möchte ich euch heute zeigen. Für dieses kleine Kunstprojekt braucht ihr ein Blatt Papier, eine passende Klarsichthülle, etwas zum Abkleben und Farbe (ich habe Acrylfarbe verwendet) sowie am besten (hier nicht zu sehen) irgendwas wo ihr das Ganze für Halt und Sicherheit noch draufkleben könnt, z.B. ein größeres Papier.
 

Eure Farben drückt ihr einfach aus der Tube aufs Papier. Anschließend legt ihr das Papier mit den Farben drauf vorsichtig in eine Klarsichthülle. Auf ein weiteres größeres Papier, auch zur Sicherheit, klebt ihr das Ganze fest. Besonders die obere Kante, wo die Klarsichtfolie offen ist, muss gut zugeklebt werden, da sonst Farbe austreten kann.


Nun ist es endlich soweit und die kleinen Finger dürfen rumpantschen und die Farben hin und herbewegen und ggf. auch beobachten wie die Farben sich miteinander vermischen. Durch die Klarsichtfolie sind die Kleinen von den Farben geschützt - ihr braucht also später keine Farbe von Fingern, Kleidung etc. entfernen.


Je nachdem wie viel Druck und Ausdauer die Kleinen haben, können ganz unterschiedliche Werke entstehen - denn dadurch, dass ihr das Papier reingelegt habt, könnt ihr es ja nachher auch vorsichtig wieder herausnehmen und das Kunstwerk als Erinnerung aufbeheben :-).


Falls ihr euch wundert: Nein, die oberen Bilder hat der kleine König nicht alleine erstellt. Das meiste habe ich selbst gemacht, da er nur ganz kurz an dem Projekt interessiert war. Ich denke aber - und deswegen werde ich es nochmal ausprobieren - dass er mit zunehmenden Alter daran mehr Interesse zeigt. 

 
Wie wichtig ist euch Kreativität bei Kindern und was für kreative Kinder (egal welches Alter) habt ihr noch, die ihr mir mitteilen könnt?


Liebe Grüße

Samstag, 28. November 2015

Milch aus eigener Herstellung - Selbstgemachtes für den Kaufladen

Und wieder mal möchte ich euch zeigen, was ich für den zukünftigen Kaufladen des kleinen Königs gebastelt habe. Noch immer bin ich motiviert dabei alles selbst zu machen und präsentiere meine fertigen Werke hier für euch. Obwohl ich schon Milchflaschen hatte, siehe hier, habe ich nun neue Milchflaschen erstellt. Grund hierfür war für mich, dass diese 1. einen richtigen Deckel besitzen und 2. etwas größer sind, was ich persönlich schöner finde.


Um diese Milchflasche nachzumachen, müsst ihr einmal zum Penny gehen und euch einen Smoothie gönnen ;-). Es geht natürlich auch mit Smoothie etc. Flaschen anderer Anbieter - ich weiß allerdings nicht, ob dann die Etiketten von der Größe passen, da ich sie nur an dieser Flasche ausprobiert habe. Diese Plastikflasche fand ich nämlich aufgrund der Form ziemlich schick und passend. Achtet darauf, dass ihr eine Flasche greift, die einen weißen Deckel hat - es sei denn, euch ist die Farbe eh egal. Nachdem ihr die Köstlichkeit genossen habt, schnell die Flasche säubern und das Etikett abmachen. Wer möchte kann das Haltbarkeitsdatum mit Hilfe von Nagellackentferner noch entfernen

Nun braucht ihr viel weiße Acrylfarbe, die ihr in die Flasche fließen müsst. Da es mühsam ist die Flasche durch die kleine Öffnung mit dem Pinsel anzumalen, habe ich die Flasche verschlossen und geschüttelt. Gleich danach habe ich den oberen Rand, der auch Farbe abbekommen hat, wieder gesäubert. Das Ganze müsst ihr gut trocknen lassen und ggf. an einigen Stellen nochmal ausbessern.

Meine selbst gestalteten Etiketten habe ich euch hier zur Verfügung gestellt. Einfach runterladen und ausdrucken, draufkleben und fertig sind eure Milchflaschen!

Um sie vor schmutzigen Kinderhänden etc. zu schützen, könnte man sie evtl. noch laminieren - das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Solltet ihr das ausprobieren: Lasst es mich wissen, ob das gut funktioniert :-).

Ich hoffe euch gefällt die Idee und die Gestaltung.


Viele Grüße

Dienstag, 3. November 2015

Kaufladen und Kinderküche - jetzt wird's filzig!

Wie bereits gestern angekündigt, möchte ich euch heute ein paar Lebensmittel für den Kaufladen bzw. die Kinderküche zeigen, welche man günstig selbst herstellen kann. Schon seit einer Weile bin ich nämlich total fasziniert davon, was für wunderschöne Dinge man mit Bastelfilz anstellen kann. So entdeckte ich, dass man den kompletten Kaufladen für Kinder mit Filzsachen eindecken kann, die zudem unglaublich realistisch aussehen. Gesagt, getan entstanden also meine ersten Produkte für den Kaufladen. Ein paar davon habe ich euch - damals noch für andere Kinder - ja schon hier gezeigt. Noch ist der kleine König zwar erst fast 9 Monate alt, aber schwupps ist er zwei, drei Jahre alt und interessiert sich hoffentlich für dieses wunderschöne Rollenspiel. Da die Zeit begrenzt ist und ich zudem mir vorgenommen habe sehr sehr viel selbst zu machen, habe ich also jetzt schon angefangen :-).
Die folgenden Produkte wurden also mit viel Liebe und Geduld aus Filz hergestellt. Im Vergleich zu Holzprodukten wie von Haba oder Erzi laufe ich hier nicht die Gefahr mal einen ordentlichen Brummschädel durch den Einschlag einer Holzbanane zu erhalten :D.

Obwohl ein Maiskolben nicht zu den typischen Kaufladen-Accessoires gehört, war mir nach Sichtung dieser Anleitung klar, dass ich unbedingt solch einen Maiskolben für den Kaufladen des kleinen Königs brauche. Wie cool sieht der bitte schön aus? Auch wenn ich sehr lange dran saß, hoffe ich noch ein paar davon machen zu können - denn welcher Kaufladen verkauft bitteschön nur einen Maiskolben? :-P


Für den Maiskolben braucht ihr folgenden Bastelfilz: 2x grün (Im Nachhinein hätte ich hellgrünen Filz nehmen sollen, sieht zwar so schicker aus, aber mit hellgrün realistischer), 1x beige (sieht hier sehr weiß aus) sowie 1 oder 2x (bin mir nicht mehr sicher) gelben Filz. Außerdem Füllwatte und grünen, gelben und beigen/weißen Garn. Die genaue Anleitung - da nicht von mir - entnehmt ihr bitte hier. Ich habe lediglich die Größe der Blätter und des Kolben selbst aufgezeichnet, da die Vorlagen beim Drucken viel zu klein waren.

Ein bisschen Süßkram ist auch schon in meiner Kaufladenkiste gelandet. Ein Stück Sahnetorte sowie eine Erdbeere. Die Sahnetorte ist größtenteils aus Filz - der Boden jedoch aus einem Schwamm (sieht man leider hier schlecht). Ich hatte sowohl eine Anleitung für Tortenstücke aus überwiegend Schwämmen als auch komplett aus Filz gesehen - die Kombi aus überwiegend Filz mit einem Schwammboden, der einem Tortenboden gleicht, habe ich mir dann ausgedacht. Das Nähen ist nur ein wenig nervig an der Stelle :-).

Die Erdbeere, bestehend aus einem roten Halbkreis, geht wirklich super einfach. Im Vergleich zu den Anleitungen, die ich gefunden habe, hat meine Erdbeere ein paar mehr Nüsse bekommen und um erhabener auszusehen teilweise doppelten Faden bei den Nüssen, da ich das so realistischer fand. Dementsprechend dauerte dieses Werk so etwas länger. Ich habe hiervon bereits einige gemacht und habe das für mich als super Beschäftigung für meine Zugfahrten entdeckt :D.


Wer ebenfalls Lust hat nun zu basteln und zu nähen, der sollte mal auf Google oder Pinterest den Begriff "Felt Food" eingeben. Man staunt nicht schlecht, was für coole Produkte man mit Filz machen kann. Ich jedenfalls werde da noch einiges von machen.
Übrigens: Der Blog We love family veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Bastelideen mit Kindern und sammelt diverse Beiträge. Vielleicht habt ihr Blogger ja auch noch schöne Ideen oder ihr lasst euch einfach von anderen inspirieren.


Wie gefallen euch die Filzsachen? Ist es für euch eine Alternative zu Holz- und Plastiksachen für den Kaufladen, die Kinderküche? Habt ihr evtl. sogar schon etwas aus Filz hergestellt?


Liebe Grüße

Donnerstag, 26. März 2015

Project Life - das Scrapbook für den stressigen Alltag

Und schon wieder dreht sich heute alles um das Thema Erinnerungen festhalten. Schon wieder möchte ich euch eine Erinnerungsalbum-Idee vorstellen.  Aber keine Angst - dieses Mal denke ich nicht nur an die Schwangeren, sondern allgemein an Eltern und andere Personen, die etwas zu erzählen haben. Der Fokus soll hierbei aber auf einer schnellen und einfachen Verarbeitung der Fotos etc. liegen - perfekt also für Mamis und Papis, die neben Kindern, Haushalt, Job und sonstigem Privatleben noch Erinnerungen festhalten möchten. Die Scrapbooker unter euch werden sich jetzt langweilen und gähnen - für alle anderen habe ich vielleicht eine ganz neue Entdeckung!

Heute dreht sich alles um kreative Foto-Tagebücher in Form von Project Life. Bitte was?! Project Life ist eine Idee von der Amerikanerin Beggy Higgins auf kreative und vor allem einfache Weise den Alltag festzuhalten (ob täglich, wöchentlich oder sonstwie) und verbindet das Tagebuch mit dem Fotoalbum. Für Scrapbooker und alle anderen Begeisterten hat sie Hüllen und passende Kärtchen erfunden, in welche Fotos und kleine Notizen (Karten in passender Größe etc.) passen. Während die normalen Scrapbook Layouts (also Fotoalbenseiten) einen immer wieder herausfordern ein neues Layout zu schaffen, muss man bei den Project Life Layouts einfach nur die Hüllen füllen. Natürlich kann man sich auch hier seeeehr viel Zeit nehmen, dennoch denke ich, dass es seeeehr viel schneller und vor allem auch platzsparender ist als ein "normales" Layout.

Quelle: Amy Tangerine

Wer Blut geleckt hat, sollte mal bei der Scrapbook Werkstatt vorbeischauen - unter Project Life findet ihr all die passenden Hüllen und mehr. Für Dekomaterialien wie Alphas, Embellishments (Verzierungen wie Sticker etc.) und Co. könnt ihr einfach im ganzen Shop mal rumstöbern - aber vorsicht: Man wird sehr schnell süchtig und kann ein kleines, aber feines Vermögen ausgeben. 

Ich selbst scrappe ja mittlerweile kaum noch und wenn fast nur noch digital. Aber auch hier müssen Project Life Fans nicht verzichten: Die Hüllen sowie diverese Verzierungen gibt es nämlich auch bereits digital. Für das Babyfotoalbum vom kleinen König fertige ich sowohl ein traditionelles Papier Scrapbook im Project Life Stil als auch ein digitales an :-). Eins für ihn und eins für uns als Eltern. 
 
Hier einmal zwei digitale Beispielseiten - hochgeladen via Cewe Fotobuch. Bitte beachtet, dass an den Seiten etwas abgeschnitten wird (normalerweise ist der graue Rand etwas breiter), da die Seiten 30,5 x 30,5cm sind und die Fotobücher aber nur 30 x 30 cm.

Traditionell oder digital?
Der Vorteil der traditionellen Papierversion ist natürlich, dass man alles gleich angucken, fühlen etc. kann und auch Gegenstände wie das Namensschild aus dem Krankenhaus abheften kann. Allerdings muss man immer wieder Fotos ausdrucken und genauer planen (wie groß muss das Foto ausgedruckt werden etc.). Beim digitalen Album kann ich die Materialien beliebig oft verwenden (Kostenpunkt!) und vor allem Fotos sehr schnell und einfach auf die gewünschte Größe ändern. Der Nachteil ist natürlich hier, dass das "Basteln" etwas fehlt, man lange am PC sitzt und das Werk erst am Ende als Buch bestellen kann, während es sich bei der traditionellen Version nach und nach füllt. Letztlich muss halt jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist.


Kennt ihr bereits Project Life? Was haltet ihr von der Idee? Ist es umsetzbar oder doch noch viel zu viel Arbeit? Oder gar zu übertrieben?


Liebe Grüße

Mittwoch, 4. März 2015

Erinnerungsbox - was sollte man für das Kind aufheben?

Der kleine König ist erst drei Wochen alt und dennoch merke ich jetzt schon, wie schnell die Zeit rast. Noch passt locker Größe 50/56, da er recht klein und schmal war/ist, dennoch sehe ich schon wie sehr sich sein Körper und sein Gesicht verändert haben. Fotos und Videos helfen diese Zeit wenigstens ein bisschen festzuhalten - nicht nur für sich selbst als Eltern, sondern auch für das Kind selbst. Ich freue mich schon, wenn ich irgendwann mit dem kleinen König auf dem Sofa sitzen kann und wir gemeinsam Fotoalben angucken können. Manchmal ist es aber auch schön, wenn man später nochmal Dinge in die Hand nehmen kann, die man früher als Baby und Kleinkind gebraucht hat. 

Viele Eltern sammeln deshalb besondere Erinnerungsstücke, um sie in einer Box oder einer Kiste für das Kind aufzuheben. Je nachdem, wann man diese Box dem Kind überreichen möchte und was man alles hineintun möchte, sammeln sich im Laufe der Jahre zahlreiche Gegenstände. Ein schöner Anlass diese Kiste dem Kind zu übergeben, ist natürlich der 18. Geburtstag (wobei ich nicht wüsste, ob ich solange warten könnte ^^). 


Jede Mama bzw. jeder Papa kann natürlich frei entscheiden, was sie bzw. er in die Kiste packt. Dennoch ist es sicherlich hilfreich, wenn man ein paar Ideen bekommt. Deshalb habe ich euch einfach mal eine Liste mit ein paar Ideen aufgeschrieben, die ihr sehr gerne per Kommentar ergänzen könnt:

Ideen für den Inhalt einer Erinnerungsbox:
- eine Windel in Größe 1 (oder halt die erste Stoffwindel!)
- erstes Outfit oder auch nur der erste Strampler etc.
- Namensbändchen, Bettkärtchen etc. aus dem Krankenhaus 
- erstes Foto
- Geburtsanzeige
- Glückwunschkarten
- Geburtsbericht
- Zeitung vom Tag der Geburt bzw. Nachrichten raussuchen, was an dem Tag geschah
- Schmusetuch
- Babydecke
- Lieblingskuscheltier
- Spieluhr
- Rassel
- Schnuller (erster Schnuller oder Lieblingsschnuller)
- individuelle sonstige Dinge wie Kissen mit Namen (kann man ja eh meist schlecht an andere weitergeben ^^)

- Schwangerschaftstagebuch
- Mutterpass
- Babytagebuch
- Sprüchebuch (Kinder sind doch die besten Sprücheklopfer!)

- erste Locke (die man abschneidet)
- Milchzähne
- erste Malereien
- erste Schreibübungen


Ich selbst werde einige dieser Dinge auch im Fotoalbum haben, dass ich im Project Life Stil (dazu bald mehr) anfertige - also ein Mix aus Fotoalbum und Tagebuch. Die größeren Dinge wie das erste Outfit etc. kommen dann in eine Erinnerungsbox.


Habt ihr auch eine Erinnerungsbox für eure Kinder angefertigt? Wenn ja, habt ihr noch weitere Ideen, was man noch reinlegen kann?


Liebe Grüße

Dienstag, 27. Januar 2015

DIY Babybauch Fotos

Erinnert ihr euch noch an den Artikel über Babybauchfotos? Noch immer bin ich der Meinung, dass es kaum schönere Erinnerungen an die Schwangerschaft gibt.

Wer sich einen professionellen Fotografen jedoch nicht leisten kann, sich in rein intimer Atmosphäre wohler fühlt, keine Zeit für ein Photoshooting findet oder was auch immer der Grund ist der gegen ein professionelles Babybauchshooting spricht, kann mit sehr einfachen Mitteln seine eigenen Bauchfotos zu Hause machen.
So haben wir vor wenigen Tagen Babybauchfotos zu Hause gemacht, von denen ich euch heute eins - jetzt wird's doch etwas privater - zeigen möchte und euch erklären möchte wie schnell es geht solch ein Foto nachzumachen. Ganz ohne professionelles Fotozubehör.


Was ihr braucht
- ein lichtspendendes Fenster (wird wohl irgendwo aufzutauchen sein ^^)
- natürlich eine Kamera, Blitz ausstellen
- wenn möglich ein Stativ, sonst irgendwo sicher aufstellen
- wenn möglich einen Fernauslöser: Wenn nich vorhanden, fragt ihr eine dritte Person oder nutzt den meist vorhandenen 3sek/10sek Selbstauslöser an der Kamera
- Bearbeitungssoftware auf dem PC (ein kostenloses Programm wie Gimp reicht dazu völlig!)

Das "Geheimrezept" dieses Fotos ist Gegenlicht. Die abgelichtete Person bzw. die Personen müssen sich bei Tageslicht vor das Fenster stellen, während die Kamera gegen das Licht fotografiert. Das Foto ist so schon "von Natur aus" recht dunkel und erzeugt Schattenfiguren. Allerdings kann man diese noch mit wenigen Schritten am PC verstärken. Zunächst solltet ihr sie schwarzweiß färben, damit keine Farbflächen mehr vorhanden sind. Anschließend müsst ihr die Tonwerte korrigieren, indem ihr die dunklen sowie sehr hellen Stellen verstärkt (also an den beiden Reglern spielt). Und schwupps ist euer bearbeitetes Foto "fertig" und macht sich super im Bilderrahmen an der Wand :-). Und PS: Solche Fotos sehen übrigens natürlich auch NACH der Geburt mit dem Nachwuchs zusammen wunderbar aus ;-).
 
Da das Bildbearbeitungsprogramm Gimp kostenlos ist, möchte ich euch für dieses noch schnell die Einstellungen da lassen (ich selbst habe mit Photoshop gearbeitet):
Farbe -> Entsättigen: Um das Foto schwarzweiß zu bekommen
Farbe -> Werte: Um eben noch mehr dunklere und hellere Stellen zu erzielen


Habt ihr diese Idee schon mal umgesetzt? Welche DIY Ideen / Tricks kennt ihr noch, um in den eigenen vier Wänden tolle Bauchfotos zu machen?


Liebe Grüße

Sonntag, 4. Januar 2015

Unsere Wickelecke

Erstmal wünsche ich euch natürlich auch nochmal auf meinem Blog ein FROHES NEUES JAHR. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und ich hoffe, dass 2015 EUER Jahr wird :-). Meins wird es auf jeden Fall - denn was für eine tollere Veränderung als ein Kind zu erwarten, sollte es schon geben?

Für den Nachwuchs wurden am Wochenende endlich einer der letzten Vorbereitungen fertiggestellt - na gut, fast: Dank des besten Papas der Welt gibt es nun endlich ein Wickelboard auf der Kommode, welches unsere Wickelecke fast komplett macht. Denn noch immer suche ich eine 85cm x 75cm Wickelauflage, die fern von Winnie Pooh und anderen komischen Bärchen ist und auch nicht gleich mein Konto strapaziert :D. Wenn ihr Ideen für eine eher schlichte und dennoch tolle und gute Wickelauflage habt - her damit :-). Ja, ich weiß, wenn man sonst keine Probleme hat...

Wie auch immer: Da ich sehr zufrieden mit unserer Wickelecke bin, wollte ich sie euch heute zeigen.


Als Grundlage dient eine weiße Hemnes Kommode von Ikea. Ich liebe diese Kommode einfach: Heute dient sie als Wickeltisch und morgen wird sie problemlos als normale Kommode verwendet :D. In den Schubladen warten Strampler und Co. auf ihren Einsatz. In der ersten Schublade befinden sich die Größen 50/56. In der zweiten bereits 62/68 und in der unteren Schublade ist alles gemischt :D.
Das Board hat mein Papa selbstgebaut. Es ist an die Maße der Kommode angelehnt (Was ich mir merken sollte: Ausmessen und nicht die Daten von der Ikea Website nehmen ^^ - nun ist das Board ca. 2cm schmaler an den Seiten - sieht man glücklicherweise aber nicht wirklich). Da ich eine größere Wickelauflage bevorzuge, haben wir als Maße 85cm x 75cm für die Wickelfläche genommen. Das Brett in der Mitte ist aber noch nicht fixiert - im Falle, dass die Wickelauflage auch nicht genau die angegebenen Maße hat ;-) (Man soll ja aus seinen Fehlern lernen). Links gibt es eine kleine Spalte. Ich dachte erst, dass sie etwas seeeehr schlauchförmig ist, mittlerweile gefällt es mir aber doch: Denn die Stoffwindeln passen genau dort rein :-).


Apropos Stoffwindeln - das ist unser kleines Stoffwindel Paradies. Rechts auf dem Bild - die Stoffwindeln, die sich in der schmalen Spalte befinden - sind Neugeborenenwindeln. Genauso wie die Höschenwindeln auf dem linken Bild ganz unten rechts. Wie bereits erwähnt, wollen wir das Experiment "Stoffwindel" wagen - wenn es nicht klappt, wird es halt alles wieder verkauft und ist auch nicht schlimm :-).


Das Herz der Wickelecke ist für mich mein selbstgemachtes Filzkugel Mobile. Im Internet wurde ich auf mehreren Seiten auf diese Idee aufmerksam. Es gibt auch einige Dawanda Shops, die solch ein Schmuckstück verkaufen, aber 1. ist es doch schöner auch mal etwas selbstzumachen und 2. fand ich diese "unsichtbaren" Schnüre viiiiiel schöner. Ebenso konnte ich so noch mit den Farben spielen und noch mehr Kugeln einbauen. Ich gebe aber zu, dass ich die Kugeln bereits hier fertig gekauft habe - das spart etwas Arbeit und ist günstiger, wenn man so viele verschiedene Farben möchte. Ich habe 50 Stück gekauft und habe von den restlichen Kugeln noch eine Girlande gemacht, die ich euch sicherlich auch nochmal zeigen werde.


Das zweite Herzstück ist das Poster von Mimirella. Durch Zufall habe ich vor einigen Wochen den Shop auf DaWanda gefunden und zufällig gab es in dieser Zeit auch eine Verlosung bei der man zwei Poster in A4 gewinnen konnte. Und jaaaa, ich habe tatsächlich gewonnen und konnte mir zwei Schmuckstücke aussuchen. Eins hängt nun in der Wickelecke, ein anderes in der Schlafecke. Eingerahmt in einem weißen Ribba Rahmen von Ikea gefällt es mir richtig gut. 


Und zu guter Letzt zeige ich euch noch unsere tolle gehäkelte Spieluhr von Sebra (die Melodie ertönt, sobald man dem Elefanten am Rüssel zieht ^^), unser geliebtes Bio Fair Trade Eichhörnchen von Peppa und die kleine Kulturtasche, die es kostenlos vom Rossmann Babywelt Club gibt :-).

Ich hoffe euch gefällt mein kleiner Einblick und vielleicht kann ich ja auch die eine oder andere Mama bzw. den einen oder anderen Papa inspirieren :-).


Wie sieht eure Wickelecke aus und habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich? :D


Liebe Grüße

Sonntag, 21. Dezember 2014

Selbstgemachtes für den Kaufmannsladen

Ich kann es kaum erwarten, bis unser Bauchzweg in dem Alter ist, in dem er sich (hoffentlich!) für eine Kinderküche und einen Kaufladen interessiert. Ich finde es gibt kaum kreativere und tollere Rollenspiele, die man als Kind sonst spielen kann und den Kindern gleichzeitig so viel Alltag beibringen. Schon für andere Kinder habe ich immer wieder gerne auf Kaufladendinge als Geschenk zurückgegriffen - so auch dieses Jahr zu Weihnachten.
Die Auswahl in den Geschäften ist wirklich riesig, aber: Es gibt auch zig Möglichkeiten die Lebensmittel selbst herzustellen. Dank Pinterest und Co. findet man wunderbare Anleitungen und Inspirationen, um eigene Produkte für den Kaufladen oder eben die Spielküche herzustellen. Das macht Spaß und ist vor allem günstig. 

Für sieben Kinder habe ich also die letzten Tage Nudeln aus hellgelben Bastelfilz geschnitten (einfach Streifen schneiden), die ich in diese transparenten Cellobeutel getan habe und mit einem Etikett zugetackert habe. Ferner habe ich Plastikflaschen als Milchflaschen beklebt - wo aber noch ein passender Deckel fehlt (Ideen?! Ich würde gerne einen richtigen Deckel...evtl. klebe ich welche von anderen Flaschen drauf).


Die Nudeln habe ich einfach nach Gefühl geschnitten - da es mir zu nervig war alle auszumessen.



Was mir aber wichtig war: Ich wollte so viel wie möglich selbst machen und habe so eigene - ganz persönliche - Etiketten hergestellt. Jedes von mir beschenkte Kind bekommt von mir eine Nudeltüte und eine Milchflasche mit seinem Namen drauf: Denn jede Nudeltüte bzw. Milchflasche ist mit einem "Von NAME empfohlen" geschmückt :-). Auch den Koch habe ich selbst gezeichnet, eingescannt und dann mit Photoshop angemalt.
Wer nach passenden Etiketten zum Ausdrucken sucht, kann einfach mal auf dem schönen Blog Raumdinge vorbeischauen, wo es Nudeletiketten sowie eine Anleitung zum Runterladen gibt.



Bei den Milchflaschen fehlt noch ein passender Deckel (Edit: Ich habe nun Alufolie genommen) - da ich hier einfach leere Actimel Flaschen genutzt habe (Ich glaube für sechs Stück habe ich 2 Euro gezahlt). Der Koch passt zwar als Motiv nicht so gut drauf - aber ich hatte keine Zeit mehr mir ein neues Motiv auszudenken und anzumalen.
Auch hier gibt es auf dem Blog Raumdinge eine Anleitung und Etiketten zum Ausdrucken.


Spielen eure Kinder auch gerne Kaufladen und Co.? Habt ihr dafür auch schon eigene Produkte hergestellt?


Liebe Grüße


Samstag, 29. November 2014

Weihnachtswochen - The Elf on the shelf

Letztes Jahr habe ich bereits meine Entdeckung auf meinem alten Blog mit euch geteilt: Da ich aber mittlerweile mit meinem neuen Blog neue Leser gefunden habe, möchte ich euch diese weihnachtliche Tradition nicht vorenthalten: The Elf on the shelf!

Auf Pinterest entdeckt, fielen mir Fotos auf, auf denen immer eine kleine Figur im weihnachtlichen Kostüm zu sehen war, die in einer witzigen Position Schabernack betrieb. Jedes dieser Bilder schmückte den Titel "The Elf on the shelf". Gab ich dann den Titel nochmal ein, wurde ich sofort von lustigen Bildern überflutet. Aber was hatte das alles zu bedeuten? Wer war "der Elf auf dem Regal" (was zugegebenerweise übersetzt nicht ganz so cool klingt ^^)?

 
Fotos: Smarty the Elf
  
Ich recherchierte also, was es damit auf sich hat. Siehe da, vor einigen Jahren erschien in den USA das Buch "The Elf on the Shelf" mit einer Figur. In dieser Geschichte heißt es, dass der Elf vor Weihnachten (ich meine zum 01. Dezember) zu einer Familie reist, um den Weihnachtsmann zu unterstützen. Schließlich muss dieser wissen, wen er mit Geschenken überhäufen darf (also wer artig war) oder eben nicht. Der Elf beobachtet also täglich das Verhalten der Kinder, um in einer nächtlichen Aktion zurück zum Nordpol zu reisen. Hier kann er dem Weihnachtsmann (oder für die Christkind-Familien das Christkind) alle Details erzählen. Aber einmal ist keinmal – so reist er also schon kurze Zeit später zurück zur Familie, um das Kind erneut am nächsten Tag zu beobachten. Das Ganze funktioniert jedoch nur, wenn die Familie dem Elfen einen Namen gibt. Denn erst wenn es zu einer Namenstaufe gekommen ist, bricht der Zauber aus, so dass der Elf die Kraft hat jede Nacht zum Weihnachtsmann zu fliegen.
Jeden Morgen, wenn er zurück zu der Familie fliegt, "versteckt" er sich an einer anderen Stelle und nimmt so manch amüsante Pose ein. Sobald die Kinder aufgewacht sind, müssen sie sich auf die Suche machen. Aber Vorsicht ist geboten - denn wenn der Elf berührt wird, dann erlischt der Zauber. Und wie oben beschrieben - ohne den Zauber hat der Elf nicht die Kraft zurück zum Weihnachtsmann zu fliegen und kann ihm somit auch nicht berichten, wie die Kinder sich am Tag benommen haben. Amy, die mir die Fotos zur Verfügung gestellt hat, erzählte mir, dass sie, sofern ihre Kinder den Elfen namens Smarty doch berührten, er zwei Tage lang an der gleichen Stelle liegen bleibt. Da die Kinder aber das Spiel sehr lieben, passiert das nicht sehr oft.

Mittlerweile ist der hauseigene Elf mit den verrückten Posen in vielen us-amerikanischen Familien zur Weihnachtstradition übergelaufen. Die Eltern, die natürlich die ganzen Elf-Aktionen durchführen, lassen sich den Spaß nicht nehmen und für die Kinder ist der Elf schon längst ein fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm.

Für uns in Deutschland ist der Spaß leider recht teuer. Wenn man die Originalfigur mit dem Buch haben möchte, muss man rund 50 Euro ausgeben. Bestellen kann man diese z.B. natürlich in den USA oder aber z.B. in Großbritannien

Ich persönlich finde die Idee klasse und möchte sie später umsetzen. Den kleinen Elfen gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen: Junge oder Mädchen und hellhäutig oder dunkelhäutig. Und wer meint, ihm würden irgendwann die Ideen für lustige Positionen ausgehen, der kann sich gerne auf Pinterest und Co. inspirieren lassen.


Was meint ihr? Findet ihr, dass man diese Idee auch hier in Deutschland umsetzen sollte oder findet ihr das "typisch amerikanisch" und "ziemlich kitschig"? 
Und wer kommt bei euch? Der Weihnachtsmann oder Christkind? 


Liebe Grüße



Freitag, 28. November 2014

Weihnachtswochen - Adventskranz mal anders

Ein Satz mit x das war wohl nichts. Die letzten Tage hatte ich teilweise keinen Internetzugang (na ja, über Handy, aber das macht darüber wirklich keinen Spaß ins Internet zu gehen - zumal ich im absoluten Funkloch wohne -.-) und ich durfte mich mal wieder mit meiner Schilddrüsenerkrankung rumärgern - wohl gemerkt, musste ich wieder drauf aufmerksam machen... Deswegen habe ich neben der Uni und Arztterminen nichts geschafft und war wirklich fast immer am Schlafen, wenn ich zu Hause war. Wie ihr seht, hat das also mit der super duper Weihnachtswoche nicht geklappt. Also machen wir das jetzt anders (man muss ja flexibel sein!) und wir nennen das ganze Weihnachtswochen. Bis Weihnachten gibt es also hier und da ein paar Einträge rund um Weihnachten.

Da am Sonntag der 1. Advent ist, möchte ich euch noch schnell eine alternative Adventskranz Idee zeigen, die seit letztem Jahr bei mir eingezogen ist. Super günstig - und vor allem für Familien mit Kindern nicht schlecht ;-).



Dazu braucht ihr einfach vier - am besten in verschiedenen Größen - Einmachgläser und ein paar Dekoartikel. Ich habe sie letztes Jahr bei Nanu Nana gekauft und ich sehe gerade, dass sie wieder im Sortiment sind: Beeren mit Frost-Finish, Moosbeutel und Deko-Schneeflocken. Ebenso braucht ihr natürlich noch vier Kerzen. Ich habe mich für die einfachste Variante - das Teelicht - entschieden. Für Abwechslung sorgen hier ebenso unterschiedliche Größen sowie Masking Tape (z.B. von hier), welches den Alumantel verdeckt. Das Rehkitz (gibt es leider nicht mehr) und die Tannenzapfen sind von Butlers.


Habt ihr auch einen Adventskranz oder eine andere Alternative? Selbstgemacht oder gekauft?


PS: Die Sommerkissen möchte ich noch austauschen - kennt ihr schöne Winter- oder Weihnachtskissenhüllen?

Liebe Grüße

Montag, 24. November 2014

Weihnachtswochen - Weihnachtsmännerservietten

Heute startet(n) die Super Weihnachtswoche Weihnachtswochen auf meinem Blog. Eine Woche lang Bis Weihnachten möchte ich euch Ideen rund um die Weihnachtszeit zeigen. 
Anfangen möchte ich mit einer schnellen DIY Idee, die ihr ganz leicht zusammen mit euren Kindern nachmachen könnt: Weihnachtsmänner aus Servietten.

Falls euch die Fotos bekannt vorkommen, ist das nicht verwunderlich: Denn ich habe sie letztes Jahr bereits auf meinem alten Blog Liebe Lerato gezeigt.




Bild 1:
Was ihr dazu braucht? Rote Servietten (zumindest von einer Seite: Siehe Beispiel!), Doilies (diese Tassenuntersetzer aus Papier), Kleber, Locher, schwarze/weiße und rote Pappe, Cutter oder Schere, Tesastreifen

Bild 2:
Meine Servietten sind von einer Seite bedruckt -von der anderen Seite jedoch komplett rot. Ich habe die Servietten also einmal umgedreht, damit die rote Seite oben liegt (die vorgeführten Servietten sind von Rossmann und etwas fester): Ihr solltet dann wieder eine quadratische Serviette vorfinden

Bild 3 und 4:
Die Serviette klappt ihr dann wie auf den beiden Bildern zu sehen sind, wie einen Drachen zusammen. Die beiden abgeklappten Dreiecke klebt ihr dann am besten mit etwas Tesafilm (oder Washitape ;-).) zusammen.

Bild 5:
Nun nehmt ihr einen kleinen Doilie und schneidet etwas oberhalb der Mitte einen waagerechten Schlitz, so dass ihr durch diesen anschließend die Serviette stülpen könnt.

Bild 6:
Anschließend dürft ihr mit dem Locher einen roten, zwei schwarze und ein paar weiße Kreise stanzen (Tipp: Holt vorher alle anderen Locherreste heraus :-D) Vorsicht klebt ihr diese dann drauf -also die schwarzen Kreise als Augen, den roten Kreis als Nase und die weißen Punkte als Mantelknöpfe.

Bild 7:
Fertig ist eure Weihnachtsmannserviette :-)

Na, habt ihr Lust diese Servietten nachzubasteln? Was bastelt ihr rund um die Weihnachtszeit?


Liebe Grüße

PS: Heute Abend wird es wohl noch einen Artikel über ein Spiel geben - der muss jetzt aber erstmal geschrieben werden :D.

Freitag, 7. November 2014

Scrapbooking - schöne Erinnerungen für die ganze Familie

Hallihallo - da bin ich wieder. Sehr müde, aber doch zufrieden. Und der Bauch - der wächst und wächst. Und dennoch kann ich das noch nicht so richtig begreifen, was da in mir passiert :-).
Ein Grund für meine Abwesenheit war u.A., dass ich die letzten Tage dringend zwei Fotoalben fertig stellen musste - denn sonst wäre mein Gutschein verfallen und das wäre doch zu schade - ist doch ein Fotoalbum in der Größe 30cm x 30cm nicht gerade günstig.

Die Leser, die bereits meinen alten Blog Liebe Lerato kennen, wissen ja bereits, dass ich Scrapbooking liebe (Hier habe ich euch ja bereits eine Scrapbookidee bezüglich Schwangerschaft gezeigt) - auch wenn diese Liebe in letzter Zeit etwas "eingefroren" ist und sich vom traditionellen zum digitalen Scrapbooking wandelte.

Scrapbooking verbindet das klassische Fotoalbum mit der Kunst und einem Tagebuch, indem die Fotos nicht nur ordentlich ins Album geklebt werden, sondern mit Stickern und Texten ergänzt werden. Seit ich das Scrapbooking für mich entdeckt habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen und halte so viel wie möglich fest. Denn irgendwann werde ich alt und grau sein und werde mich nicht mehr an alles erinnern. Das merke ich ja jetzt schon. 
Durch das digitale Zeitalter wird es uns aber nicht einfacher gemacht. Im Gegenteil, ich glaube, wir vergessen mittlerweile zu viel: Schnell ist ein Foto entstanden - schnell ist es aber auch auf der Festplatte verschwunden und gerät in Vergessenheit. Schreiben wir etwas dazu? Nein...
Meiner Meinung nach ein großer Verlust für einen selbst, aber auch für den Nachwuchs - denn gerade für Kinder erscheint es mir wichtig ihre ersten Jahre auch mit Randnotizen festzuhalten. Schließlich können sie sich später nicht an ihre ersten Jahre erinnern. Was bleibt sind Erzählungen, die eben auch mit der Zeit in Vergessenheit geraten. 
Und bevor ich jetzt weiterquatsche und eure Zeit vergeude, lasse ich einfach mal Bilder sprechen und zeige euch Einblicke in meine gedruckten Alben - denn heute kamen zwei Alben bei mir an :-):


Wer traditionell scrappt, braucht erstmal nur buntes Papier, einen Kleber, eine Schere, ein paar Dekoartikel und natürlich Fotos. Material kann man z.B. in der Scrapbook Werkstatt kaufen - dort habe ich - bevor ich das digitale Scrapbooking für mich entdeckt habe - immer eingekauft.
Das Ganze gibt es aber eben auch in der digitalen Version: Auf diversen Seiten kann man sich Papiere, Dekoartikel und Co. runterladen und erstellt dann seine Fotoseiten einfach am PC. Der Vorteil: Man kann die Dekoteile beliebig oft für diverse Seiten nutzen und hat am Ende ein buntes, aber recht dünnes Album. Der Nachteil: Man sitzt lange am PC (was ich eh immer schon tue) und kann nicht mehr das tolle Papier und die tollen Dekoteile streicheln ;-).



Ich kann keinen dazu zwingen Erinnerungen festzuhalten - vielleicht kann ich aber ja mit diesem Artikel den einen oder anderen dazu bewegen sich damit mehr auseinanderzusetzen.

Zur Info - falls ihr euch fragt, warum die oberen Fotoalben beide einen grünen Streifen auf dem Cover haben: Ich habe mir überlegt pro Kategorie eine Farbe zu nutzen. Reisealben bekommen so immer bei mir einen grünen Streifen. Leider habe ich noch nicht rausbekommen, wie man den Bauchrücken auch "einfärbt".
Gedruckt habe ich übrigens über CEWE - damit war ich bisher immer zufrieden. Nur bei einzelnen Seiten gefällt mir die Qualität nicht immer. 


Wer von euch kennt Scrapbooking? Ist es vielleicht auch euer Hobby? Wenn ja - traditionell oder digital? Habt ihr Lust auf ein Tutorial für digitales Scrapbooking?


Liebe Grüße