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Freitag, 14. Juli 2017

Hilfe, mein Kind ist ein Autofan!

Ich gebe es ja zu - ich interessiere mich Null für Fahrzeuge. Ich freue mich, wenn ich Autos von Zügen unterscheiden kann und nutze natürlich das eine oder andere Transportmittel um mich fortzubewegen. 
Dann kam mein Sohn. Mittlerweile fast 2,5 Jahre. Einer seiner ersten Worte: Trecker (also norddeutsch für Traktor). Es folgten weitere Fahrzeugbegriffe wie Betonmischer etc. und ich mauserte mich langsam zu einer echten Fahrzeug-Expertin, wenn nicht mein kleiner Sohn mich ständig verbessern würde. Neulich zeigte er im Geschäft auf ein Spielzeugauto, was ich erstmal der Rubrik Baustellenfahrzeug zuordnen würde. Er guckte mich an und fragte "Was ist das?" Ich musterte das kleine Fahrzeug erneut und antwortete: "Hmm, ich denke ein Bagger." Er schaute mich an, als hätte ich gerade sonst etwas behauptet und meinte: "Nein, ein Radlader!" und ich fragte mich innerlich nur von wem er das Klugscheißen erlernt hatte. 
Eine Zeit lang durfte ich täglich Flugzeuge beobachten - lag vielleicht auch daran, dass ich ihm immer erzählt habe, dass die alle gerade aus Südafrika kommen oder dort hinfliegen und er mal kräftig winken kann, damit die Oma in Südafrika gegrüßt wird (oops). Nun fliegen die Flugzeuge also meistens nach Südafrika und wenn ich ihm dann schonend beibringen möchte, dass sie vielleicht auch woanders hinfliegen wie z.B. nach Mexiko dann guckt er mich manchmal wieder so an, als hätte ich gerade sonst was Skandalöses erzählt und sagt ganz ernst: "Nein, nach Südafrika" (Was hab' ich da wieder angestellt!). Nach unserem Wien-Trip alleine, siehe Instagram, kam immerhin noch das Reiseziel Wien hinzu :D.
Auch Züge sind absolut faszinierend für ihn. Obwohl der Königspapa bereits im Januar mit dem ICE nach Berlin gefahren ist, erzählt er noch heute!, dass sein Papa gestern (gestern ist für ihn immer irgendwas in der Vergangenheit) ICE gefahren ist. Manchmal arbeitet der Papa auch im ICE - er weiß nur noch nichts von seinem Glück :D.  


Und dann ist da noch die Liebe zu "ganz normalen" Autos - und das obwohl er als Baby absolut ungern Auto gefahren ist und wir auch kein Auto besitzen. Er hat mittlerweile so viele kleine Spielzeugautos und dennoch kann ich mit 98% Wahrscheinlichkeit darauf wetten, dass er zuerst in die Autoabteilung eines Spielzeuggeschäfts rennen würde. Und dann kam im April auch noch mein Neffe für eine Woche zu Besuch und unterhielt sich bei einem Ausflug mit dem Königspapa über Automarken. Seitdem ist unser Sohn völlig verrückt nach Automarken. Es fing an, dass er sobald er ein Audi Zeichen entdecke laut "Audi" rief. Es folgte VW, dann Opel und mittlerweile einige mehr. Es gibt Tage, da schreit er jedem Auto die Marke nach und fragt den Königspapa und mich nach der Marke, wenn er sie doch nicht weiß. Neulich schrie er in seinem Zimmer ganz laut "VW!" bis ich auf einem seiner kleinen Autos das minikleine VW-Zeichen entdeckt habe.


Manchmal stehen wir gefühlte Stunden auf einem Parkplatz, weil er zu jedem Auto läuft und ganz konzentriert die Marke benennt, als wäre er gerade in einer enorm wichtigen Prüfung, die über Leben und Tod entscheidet. Ich stehe daneben und bin fasziniert davon wie sehr er sich daran erfreuen kann oder rufe ein "Nur gucken - nicht anfassen!" dazwischen - aus Angst, dass irgendwas kaputt geht oder die Alarmanlangen irgendwie angehen :D. Oder ich stehe daneben und denke mir: Wahnsinn, ich brauchte also 29 Jahre und ein Kind, um zu wissen, was es für Automarken gibt und wie dessen Logo aussieht (ich kannte wirklich nicht viele und kaum Logos). Es gibt mittlerweile viele Tage, wenn ich alleine unterwegs bin und ich mich ertappe wie ich innerlich "Aaaaaaudi!" rufe, wenn ich einen Audi sichte und das Bedürfnis habe es dem kleinen König mitzuteilen, bis ich bemerke, dass er gerade gar nicht bei mir ist. Ich schmunzel dann und gehe weiter.
Ihr wundert euch also sicherlich nicht, dass der kleine König sich vornehmlich seit längerem neben einzelnen, anderen Büchern (Loooottaaaaa - mein Herz hüpft!) Autobücher und Co. zum Vorlesen wünscht. So darf ich aktuell desöfteren unser Buch "Alles über Autos" durchblättern.


Ferner lässt er eigentlich täglich seine vielen Autos und Züge über seinen Autoteppich (unserer ist ein älteres Modell von Jako-o, ähnliche findet ihr hier) düsen, den er im Februar zum zweiten Geburtstag bekommen hat.

Habt ihr auch solche Autofreaks zu Hause? Oder welche ausgefallenen Vorlieben haben eure Kinder aktuell oder früher einmal?


Liebe Grüße

Donnerstag, 5. Januar 2017

Buchtipp: Wie werd ich bloß den Hickauf los?

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wir sind mittlerweile absolute Leseratten. Es vergeht kaum ein Tag an dem mir der kleine König nicht mehrmals am Tag ein Buch in die Hand drückt und "Buch!" ruft. Von ersten Bilderbüchern ohne Text geht es langsam auch zu richtigen Geschichten über. Das eine Buch klappt mal mehr, mal weniger mit der Geduld. Manchmal darf Mama alles lesen, manchmal wird nach wenigen Seiten ungeduldig weitergeblättert ehe Mama den letzten Satz lesen durfte. Ein kleiner Machtkampf entsteht, weil Mama aber das Buch jetzt auch nicht unvollständig zur Seite legen möchte ;-). Es gibt Bücher, die könnte er jeden Tag mehrfach angucken (Eigentlich alle, wo mindestens irgendwo ein Traktor zu sehen ist...egal wie groß oder klein..hauptsache ein Traktor :D) und es gibt Bücher, wo er an manchen Stellen immer wieder anfängt zu lachen. So auch bei dem Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte:
Zu Weihnachten hat er der kleine König nämlich vom Onkel...ääääh pardon vom Weihnachtsmann (beliebig kann hier auch das Christkind etc. eingesetzt werden) ein Buch geschenkt bekommen, dass sich nicht nur optisch als echter Hingucker herausstellte. Auch inhaltlich hat das Buch "Wie werd ich bloß den Hickauf los?" scheinbar den kleinen König als auch mich als Mama überzeugt. Wer lustige Geschichten rund um hilfsbereite Freunde liebt und von Reimen nicht genug kriegt, der wird dieses Buch sicherlich lieben. 

Die Geschichte handelt von Ele, dem Elefanten, der stolpert und den seitdem ein Schluckauf plagt. Er versucht zunächst das Problem selbst zu lösen. Als er jedoch erfolglos gegen den Schluckauf ankämpft, fragt er die anderen Tiere am Wasserloch um Rat. Jeder meint einen wertvollen Tipp zu haben und so werden die lustigsten Dinge veranstaltet, um den Elefanten vom Schluckauf zu befreien.

Quelle: Kunstmann

Zugegeben - auch hier blättert der kleine König ab und an noch weiter, weil die Geschichte noch recht lang für ihn ist (er ist ja immerhin noch nicht ganz 2 Jahre - Altersempfehlung ist ab 2-3 Jahren, hab ich zumindest so im Netz gefunden). Aber es gibt eben auch Stellen im Buch, bei denen er sich immer freut und ich denke mal, dass er in wenigen Monaten auch dem ganzen Buch lauschen würde. Seine älteren Cousins sowie mein Patenkind (4, 5 und 7 Jahre) fanden es übrigens auch noch lustig.

Bei dem Buch "Wie werd ich bloß den Hickauf los?", herausgebracht von Mutter und Sohn, handelt es sich scheinbar um einen Nachfolger des Buches "Kamfu mir helfen?", wobei sie inhaltlich nicht aufeinander aufbauen. Die Geschichte kenne ich leider noch nicht, habe mir aber von einer anderen Mutter sagen lassen, dass es sich dabei ebenfalls um eine sehr schöne Geschichte handelt.


Kennt ihr das Buch bereits? Spricht es euch auch an? Welche Bücher könnt ihr uns für ein fast 2jähriges Kind noch empfehlen? Welche Bücher dürfen auch für ältere Kinder keinesfalls im Bücherregal fehlen?


Liebe Grüße

Sonntag, 11. Dezember 2016

Bestimmt wird alles gut - ein Buchtipp

Wenn ich aktuelle Nachrichten lese, dann verspüre ich zunehmend Angst. Angst davor was aus dieser Gesellschaft geworden ist und wird. Die letzten Wahlergebnisse, ob in Deutschland, Europa oder über den großen Teich hinaus sind erschreckend und auch wenn jeder das Recht besitzt frei wählen zu dürfen, kann und will ich viele Meinungen nicht verstehen.
Wenn ich manche Kommentare höre, muss ich schlucken. Ich schüttel dann den Kopf und begreife es nicht, was für Gedankengänge andere Menschen haben können. Es macht mir Angst, wenn ich darüber nachdenke, in was für einer Welt mein Sohn aufwächst. In der wie im Dritten Reich eine Minderheit zum Sündenbock der Nation wird. In einer Welt, wo unsere Wegwerfgesellschaft wegen ein paar wenigen Menschen, die sich in einer Notlage befinden, völlig ausflippt. Integration - gescheitert. Aber es gibt doch noch Hoffnung oder?

Quelle: Klett Kinderbuch

Vielleicht, wenn wir bei den Kleinsten im Lande - den Kindern - anfangen. Wenn wir ihnen auf kindgerechte Art und Weise erklären, warum es so viele Menschen gibt, die flüchten müssen und nun bei uns und neben uns wohnen. Kirsten Boie hat dieses Thema in ihrem Buch Bestimmt wird alles gut aufgegriffen und versucht sich auf kindgerechte Weise dem Thema zu nähern, indem sie den Leser mitnimmt eine syrische Familie auf der Flucht nach Deutschland zu begleiten. Trotz des traurigen Schicksals schafft es Boie einen Einblick für Kinder ab 6 Jahren zu ermöglichen, der ihnen zeigt, was es heißt seine Heimat unter schrecklichen Bedingungen zu verlassen und gibt sich hoffnungsvoll was die Zukunft bringt.

Der Clue: Das Buch ist sowohl auf deutscher als auch auf arabischer Sprache vorhanden - und das alles in einem Buch. Der Text ist auf Deutsch und gleich darunter findet man den gleichen Text auf Arabisch übersetzt. So können beispielsweise auch betroffene Kinder das Schicksal Gleichgesinnter lesen und sich damit identifizieren, was in der Traumatherapie sicherlich nicht verkehrt ist. Gleichzeitig bietet sich das Buch an in der Schulklasse zu lesen und zu besprechen und anhand z.B. des kleinen Arabisch Wörterbuchs am Ende des Buches gleich auch Neues aus der "fremden" Kultur zu lernen.

Ich habe das Buch vor einigen Monaten zufällig entdeckt und war vom Thema sowie von der Aufmachung sehr begeistert und so habe ich es gleich zwei Kindern zum Schulanfang geschenkt. Gerade in Zeiten, wo es fast normal ist auch ein sogenanntes "Flüchtlingskind" in der Schulklasse zu haben (Das hört sich so nach Zirkusattraktion an, was natürlich nicht mein Ziel ist!), finde ich es gut und wichtig die Klasse darauf vorzubereiten, um ggf. Vorurteile etc. präventiv einzudämmen.


Kennt ihr das Buch? Kennt ihr noch andere Bücher, die das Thema kindgerecht behandeln? Wie bringt ihr euren Kindern das aktuell sehr brisante Thema näher?


Liebe Grüße

Freitag, 8. Januar 2016

KrokoNil und ZebraFant - ein Buchtipp

Es geht gleich weiter, denn heute möchte ich euch erneut ein Buch vorstellen, welches hier momentan heiß geliebt ist. Das Buch "KrokoNil und ZebraFant - Wer hat das wilde Tier erkannt?" wurde von Anton Poitier geschrieben und von Sophia Touliatou wunderschön illustriert.  In dem Buch wird auf der linken Seite immer ein Tier vorgestellt, welches man dann auf der rechten Seite suchen muss. Es handelt sich aber nicht um ein großes Suchbild, sondern um Lamellen-Klappen, die immer ein Tier vorstellen - bis aus drei "falschen" Tieren das Tier auf der linken Seite entsteht. Insgesamt können die Kinder hier zwar "nur" drei Tiere suchen, dadurch, dass aber jeweils vorher immer drei "falsche" Tiere entdeckt werden können, gibt es genügend wilde Tiere, die die Kinder hier sehen können - ob Gnu, Tukan oder Affe.


Das Buch ist zwar für Kinder ab 2-3 Jahren empfohlen, aber meiner Meinung nach durchaus jetzt schon, mit einem Jahr, interessant. Sicherlich ist es für ältere Kinder noch geeigneter, um die Fragen "Ist der Löwe hier?" zu beantworten, aber unser kleiner König hört auch jetzt schon gespannt zu und freut sich die Seiten umzuklappen - auch wenn wir da noch ziemlich aufpassen müssen, dass er sie nicht zerreißt. Auf der Rückseite des Buches bzw. auf der Verlagsseite von Carlsen steht, dass es ab 36 Monaten empfohlen wird, was ja 3 Jahren entspricht, aufgrund verschluckbarer Kleinteile. Hiermit können wenn nur die Lamellen-Klappen gemeint sein, die etwas dünner sind - aber ansich auch nur Papierseiten wie auch in anderen Büchern sind. Da wir das Buch eh nur zusammen ansehen, mache ich mir da keine Sorgen.


Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass der Text z.B. "Ist der Elefant hier?" schon umittelbar vor dem gezeigten Tier steht. Meiner Meinung nach, wäre es sinnvoller ihn auf die vordere Seite zu schreiben, wenn man nur die Augen durch das Guckloch sieht und nicht schon das komplette Tier.



Wir haben das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und ich kann es wirklich empfehlen. Super süß gemacht und ich liebe die Illustrationen. Das Buch, welches ca. 10 Euro kostet, ist momentan - neben einem anderen Buch, welches ich euch bald vorstelle - unser Lieblingsbuch. Oft lese ich es vor, während der Papa dann die Tiergeräusche nachmacht (und er ist ziemlich gut da drin hehe!) und der kleine König gespannt zuhört.


Kennt jemand das Buch? Seid ihr auch so begeistert davon?


Liebe Grüße

Donnerstag, 7. Januar 2016

Das Mitmach Buch - ein Buchtipp ab 3 Jahren

"Das ist ein ganz besonderes Buch, mach, was es dir sagt, und du wirst staunen!" steht auf der Rückseite des Mitmach Buches von Hervé Tullet und die Zeilen treffen es ganz gut: Das Buch IST besonders und ja ...es hat mich ein wenig zum Staunen gebracht.

Vor einiger Zeit habe ich es im Bücherregal des kleinen Neffens gefunden und war ganz begeistert. Denn statt einfach nur zu zuhören, müssen sich die Kinder hier aktiv beteiligen. Da muss auf die Punkte gedrückt werden, ordentlich geschüttelt werden oder mal gepustet werden - aber vorsichtig, ja nicht zu viel. Wer meint, dass sich die Kinder nach einem Mal "Lesen" langweilen, der irrt sich. Ich habe es mittlerweile schon meinem 4jährigen Patenkind geschenkt, es mehrfach mit ihm angesehen und auch die anderen Kinder, die reinschauten, kriegten nicht genug davon. Ich weiß jetzt schon, dass der kleine König später das gleiche Buch bekommen wird.

Hier sollen die Kinder z.B. das Schwarz wegpusten. Erst geht es ein wenig weg und auf der folgenden Seite dann komplett

Als Altersempfehlung habe ich drei Jahre gefunden, was ich als passend empfinde. Der Preis liegt bei ca. 12 Euro.


Kennt ihr das Buch und wenn ja, seid ihr auch so begeistert davon? Kennt ihr noch andere Mitmachbücher? Welche gefallen euch besonders gut?


Liebe Grüße


Samstag, 5. Dezember 2015

Entwicklung fördern durch Bilderbücher

Wer regelmäßig mit seinen Kindern Bücher anschaut, fördert nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch deren Kreativität und sozialen Beziehungen. Ferner ist es natürlich auch nicht verkehrt eine Gute Nacht Geschichte als Einschlafritual zu haben - denn es heißt auch, dass Rituale für Kinder bedeutsam sind. So habe ich mir bereits in den ersten Wochen ein Buch geschnappt und dem kleinen König abends vorgelesen und war zugegebenerweise etwas geknickt, als er mir mit einem Schreien entgegenkam ;-). Ich habe es dann irgendwann wieder aufgegeben, habe nur noch mal was erzählt oder gesungen. Das fand er deutlich besser. 
Mittlerweile - fast 10 Monate alte - ist er aber in einem Alter, wo ich bereits tagsüber oder abends mal ein Bilderbuch ansehen kann. Keine großen Textgeschichten, mit denen ich euphorisch anfing (es ging mir ja eher um das "Ich muss reden, reden, reden und weiß nicht über was, also lese ich ein Buch vor"), sondern einfache Bilderbücher. Während er vor einigen Wochen nur die Seiten aufklappte und wieder schloss, guckt er nun schon öfter hin und hört zu. Wenn ich ihm die Bauernhofbilder zeige und etwas dazu erzähle, lauscht er gespannt. Vor allem die Kuh und ihre Geräusche scheint er zu mögen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass wir ab und an an Kühen vorbeigehen. Manchmal klappt es auch, dass er mir nach der Frage "Wo ist ...?" die richtige Antwort gibt, indem er auf den richtigen Gegenstand patscht. Ich flippe dann immer ein wenig vor Freude aus :-).

Um euch mal zu zeigen, welche Bücher hier vor kurzem oder momentan interessant sind, habe ich euch mal eine kleine Collage erstellt - wer weiß, vielleicht ist ja noch für den einen oder andere eine Geschenkidee für Weihnachten dabei.


 
1) Fühlbücher wie "Ich gehe in den Streichelzoo" aus der Mini Steps Reihe von Ravensburger     //     2) Robuste Bücher wie "Mein Bauernhof" aus der Unkaputtbar Reihe von Carlsen     //     3) Fingerpuppenbücher wie "Elli, das Entchen" von Carlsen     //     5) Fingerspielbücher wie "Ohren wackeln, Beine zappeln" aus der Mini Steps Reihe von Ravensburger

Die Fingerpuppenbücher waren die ersten Bücher, die er nicht nur auf- und zuschlug. Ich denke mal, dass die Bewegung der Figuren ihn dann doch faszinierte :-). Wer Angst vor zerfetzten Büchern hat, dem kann ich nur die Unkaputtbar Bücher im größeren Pixie Buch Format empfehlen. Ihr habt richtig gehört - UNKAPUTTBAR (na ja, fast) - sozusagen die muskulösen Superhelden unter den Bilderbüchern. Denn diese Bücher können nicht zerrissen werden, sind wasserabweisend und zudem noch schadstofffrei. Also alles durchaus Eigenschaften, die das Mami- und Papiherz aufatmen lassen. Denn weder möchte ich zerissene Seiten, noch Wasserflecken oder gar irgendwelche Chemikalien im Mund meines Sohnes vorfinden. Die Bücher sehen nach häufiger Benutzung lediglich etwas zerknittert aus. Aus der Reihe gibt es sehr viele verschiedene Bücher, die für unterschiedliche Altersklassen bestimmt sind.



Untergebracht haben wir unsere Bücher übrigens in dem Gewürzregal Bekväm von Ikea. Für 2,99 Euro das Stück ist es nicht nur preiswert, sondern meiner Meinung nach auch ein kleiner Hingucker (auch farbig angemalt sehr schick - das werden wir wahrscheinlich noch machen). Wir haben sie extra so angebracht, dass der kleine König selbstständig die Bücher herausnehmen kann.


Welche Bücher haben eure Kinder in dem Alter 0-12 Monate sich gerne angeschaut? Und welche Bücher könnt ihr mir für die nächsten Jahre empfehlen? :-)


Liebe Grüße

Freitag, 19. September 2014

Fliegen mit Baby und Kleinkind

Quelle: KidsAway
Aufgrund der Herkunft des werdenen Papas werden wir wohl in Zukunft öfter mit Kind fliegen - zumindest wenn Geld und Zeit das zulassen.
Ich habe mir jetzt schon darüber Gedanken gemacht, ob und wie ein Flug mit Baby oder Kleinkind möglich ist. Schließlich sollen die Verwandten in Südafrika den Nachwuchs auch kennenlernen. Was wohl allen klar ist: So ein Flug, vor allem, wenn ein Flug wie bei uns ca. 11h + Umsteigen dauert, kann anstrengend werden. Deswegen ist es ratsam sich vor einer Flugreise mit einem Baby oder Kleinkind richtig zu informieren.

Das Internet bietet natürlich eine Menge Informationen - wer es aber sehr genau möchte und alle hilfreichen Informationen und Tipps kompakt beisammen haben möchte, sollte sich den Ratgeber Fliegen mit Baby und Kleinkind. 190 Fragen und Antworten von Kidsaway besorgen.
Ich hatte das große Glück das Buch vor einer Weile zu gewinnen und habe es sofort durchgelesen - für mich selbst, aber auch um euch davon zu berichten. Ich kann es wirklich nur allen Eltern mit Flug-Reisewunsch empfehlen.

Mir ist nach dem Buch eines klar geworden: Wenn wir fliegen, dann nur mit eigenem Platz mit flugsicherem Autositz für das Kind - auch wenn es unter zwei Jahren ist! Die Gefahren und auch der schlechte Komfort für Mama, Papa und Kind waren mir vorher nicht bewusst. Das bedeutet für uns zwar, dass es wohl noch länger dauern wird, bis wir fliegen - da das Kind dann nicht kostenlos mitfliegen darf - aber die Sicherheit und auch das Wohlbefinden für Mama, Papa und Kind auf einem mehr als 11stündigem Flug sind mir da wichtiger. Was nützt ein günstigerer Urlaub, wenn das Kind sich verletzt, quengelt und auch Mama und Papa unausgeschlafen sind (Natürlich ist der Sitz keine Garantie dafür, dass alle schlafen können, das ist mir schon klar!). Wenn ihr euch dazu aber den Ratgeber durchlest, wird der eine oder andere Leser mir wohl zustimmen, dass ein eigener Platz für ein Baby oder Kleinkind mehr als hilfreich ist.
Übrigens wurde in dem Buch auch an die Schwangeren gedacht: In einem Extrakapitel bekommt man wertvolle Informationen darüber, wann Fliegen in der Schwangerschaft erlaubt ist und wann nicht.

Und hier ein kleiner Überblick über praktische Dinge für und vor den/m Flug mit Kind:


Quelle: Lässig, KidsAway, Kiddy, Anne-Claire Petit, Carlsen

1) Kinderrucksack Wildlife Giraffe für das Handgepäck des Babys/Kinds  //   2)  Für vor dem Flug: Ratgeber Fliegen mit Baby und Kleinkind   //   3) flugsicherer Autositz z.B. Kiddy Guardianfix Pro 2   //   4) Spielzeug für den Flug z.B. gehäkeltes Rassel Flugzeug   //   5) ein neues Buch über das Fliegen z.B. Connis erster Flug


Habt ihr vor mit Baby oder Kleinkind zu fliegen? Seid ihr vielleicht sogar schon geflogen? Hattet ihr einen extra Sitz für das Kind oder hattet ihr den Nachwuchs während des Flugs auf dem Schoss?


Liebe Grüße